LJ Bogen

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Projektmarathon 2017

Freitag - der Startschuss für unser Projekt ist gefallen :)

READY - STEADY - GOOOOO

Am Freitag um 18:00 wurde uns unser Projekt vom Gemeinderat Franz Schrammel und Landesbeirätin Carina Schwarz bei der Gemeinde überreicht. Unsere Aufgabe ist es in den nächsten 42 Stunden die Ortsgestaltung rund um das Kriegerdenkmal in Kottes durchzuführen. 

Was wir an einen Abend bereits geschafft haben...

Nach dem Startschuss machten wir uns natürlich bereits fleißig ans Werk.

Vorarbeiten hat am Donnerstag Abend der Kotteser Dorferneuerungsverein geleistet. Von ihnen wurden die vorhandenen, alten Thujen und Sträucher abgeschnitten und ein Großteil der Wurzeln entfernt. Sie haben somit die Startbedingungen für unser Projekt geschaffen.

Von uns ist an diesem Abend der Metallzaun rund um das Kriegerdenkmal weggeräumt worden, die Steineinfriedung mit einem Ladder herausgehoben und die Erde bei den umliegenden Rabatten wurde entfernt. Ein Projektname hat sich auch gefunden. Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, wurde am Ende noch im Pfarrhof gebrainstormt und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet.

Ein gemütlicher Ausklang hat sich für alle fleißigen Helfer im Gasthaus Schrammel gefunden. 

Somit sagen wir einmal: GUTE NACHT und bis morgen! :)

Morgenstund hat Gold im Mund

Um 07:00 hat es alle motivierten LJ-Mitglieder bereits aus den Betten gerissen und wir haben uns wieder beim Kriegerdenkmal in Kottes eingefunden. Gestärkt, durch ein gemeinsames Frühstück im GH Schrammel, schritten wir dann zu Tat. 

Ein Bagger, von der Firma Dornhackl zur Verfügung gestellt, wurde hergeschafft zum groben Anplanieren. Unsere fleißigen Burschen haben heute schon zu Spaten und Krampen gegriffen und begonnen die restliche Erde, sowie Steine aus den Rabatten zu entfernen. 

Im Headquarter, eingerichtet in der Pfarrbiblothek, machen sich die Mädels bereits Gedanken wegen der Verwirklichung der Zusatzaufgabe - einen Gräberplan des Kotteser Friedhofs erstellen. 

Die kreativen Köpfe unter, sind dabei ein Plakat für die Präsentation zu entwerfen, dass im Laufe des Tages im Ort verteilt und ausgehängt wird. 

Vormittag ganz nach dem Motto: Ran an das schwere Gerät

Am Vormittag ging es für uns dann richtig los.

Ein Traktor für die Abfälle, wie Wurzeln und Erde, ein Lastwagen mit dem neuen Kies-Erde-Gemisch, eine Mischmaschine und ein kleiner Bagger zum Entfernen einer Thuje wurden angeschafft, die uns als Helfer die Arbeit erleichtern.

Mittels Handarbeit wurden die letzten Wurzeln der Sträucher, sowie des wilden Weins, der die Mauer darunter bewuchert entfernt. Am Kriegerdenkmal wurde nach dem groben Planieren, die Erde gerade gerecht, mit einer Walze wurde geebnet, nochmals mit dem Rechen fein planiert und zum Schluss die Grassamen ausgesäht, sowie gedüngt. In zwei Wochen wird unser Kriegerdenkmal in Kottes dann ergrünen. 

Als Stärkung zwischendurch gab es eine Lieferung LEBERKÄSSEMMELN, maah waren die gut. :) 

Bei den Rabatten wurden alle losen Randsteine neu gesetzt und ausgefugt. Dazu hieß es bei unseren Burschen: BETONIEREN! :) Mit dem Traktor wurden die Abfälle, wie Erde, Wurzeln und Steine entsorgt. 

Mit der Zusatzaufgabe ging  es auch voran. Als allererstes gab es für die Mädels eine Besichtigung am Friedhof, inklusive Gräberauszählung und Namensnotierung.

Die gestalteten Plakate für die Präsentation wurden gedruckt, Fehler korrigiert  - wie praktisch, dass es eigene Termin-Stempel gibt ;) - und an die umliegenden Bewohner, Wirtshäuser und Geschäfte verteilt. Außerdem wurden die Flyer in unserer Facebook-Seite geteilt und per WhatsApp an alle möglichen Gruppen  und Personen weitergeleitet. Damit auch möglichst viele mitbekommen, dass am Sonntag Nachmittag die Präsentation von unserem Projekt ist. 

Zu Mittag wurden alle zusammengetrommelt, denn es gab ein gemeinsames Mittagessen beim GH Bauer um wieder gestärkt in den Nachmittag zu starten. 

 

 

Samstag Nachmittag -in jedem von uns, verbirgt sich ein grüner Daumen :)

Für den Nachmittag haben wir uns vor allem die Bepflanzung in den Rabatten vorgenommen. Sie soll vor allem pflegeleicht sein und wurde so zusammengestellt, dass die Pflanzen abwechselnd blühen. Die fachmännische Zusammenstellung hat für uns die Gärtnerei Dornhackl dankenswerterweise übernommen. 

Bevor wir damit starten konnten, mussten noch einige lose Randsteine einbetoniert werden. Die benötigte Erde - ein Kies-Erde-Gemisch, das die Unkrautbildung verhindert - wurde mit einem Lastwagen samt Kran angeschafft und darin verteilt. Die Rabatte sind mit mehreren Schichten befüllt, ganz nach Anweisung unseres Gärtnermeisters Günther Führer. Auch die Burschen, die normalerweise nicht sehr viel mit gärtnern zu tun haben, konnten hier unter Beweis stellen, dass sie doch einen grünen Daumen besitzen. :)

Die Mädels setzten ihre Arbeit bei unserer Zusatzaufgabe vor. Namen wurden abgezählt, notiert und mit den veralteten Aufzeichnungen, die seit 1900 bestehen, verglichen - gar nicht so einfach bei verblichenen Grabsteinen. Fehler wurden aufgedeckt und eine zweite Besichtigung am Friedhof, sowie Überarbeitung unseres neuen Plans waren notwendig. 

Doch am Ende des Tages konnten wir den Gräberplan unseres Friedhofes endlich fertig stellen. Auch wenn und nach den vielen Namen, so richtig die Köpfe rauchten. 

Samstag Abend - OUR FINAL COUTNDOWN

Als der zweite Tag unseres Projektmarathons zur Neige geht, konnten wir ziemlich große Fortschritte vorweisen.

Die Rabatte waren fertig neu bepflanzt, unsere Zusatzaufgabe, der Gräberplan war gezeichnet und ausgedruckt worden. Das Kriegerdenkmal war auch beinahe fertig. 

Somit waren wir am Abend total froh, dass wir am Morgen so früh begonnen haben. 

Am Abend kam auch noch die Freiwillige Feuerwehr Kottes vorbei und reinigte die Straße und Mauern, sowie hat sie auch gleich das Gießen der neuen Pflanzen übernommen. 

Dank des Fleißes aller Helfer, während des Tages, konnten wir gemütlich den Tag beenden. 

Sonntag Vormittag - der letzte Feinschliff

Sonntag Morgen, etwas später als am Tag davor, haben wir uns wieder vor dem Pfarrhof versammelt.

Für uns galt es noch ein Blumenbeet neben dem Kriegerdenkmal herzurichten. Mit neuer Erde, Rechen, Schaufel und bunten Stiefmütterchen haben wir es verschönert. Danach galt es den Zaun des Pfarrgarten zu montieren. 

Die letzten Schritte waren zum Glück schnell geschehen. :)

Gemeinsam holten wir einige Heurigengarnituren, Getränke waren bereits vor Ort.

Für unsere Präsentation haben wir uns gedacht, wir machen ein kleines "Platzl"-Fest um die neu gestaltete Seitenstraße und das Kriegerdenkmal gebührend mit Kaffee und Kuchen einzuweihen. 

Mehlspeisen wurden netterweise vom Pfarrgemeinderat zur Verfügung gestellt. 

Als alles hergerichtet war, freuten wir uns schon riesig auf die Prästentation am Nachmittag.

 

 

Sonntag Nachmittag - der krönende Abschluss

Um 14:00 war es dann soweit. Unser Projekt samt Zusatzaufgabe konnte man als erfüllt ansehen. Der Platz vor dem Kriegerdenkmal wurde in einem pflegeleichten Rasen verwandelt. Wo vorher meterhohe, sperrige Stauden und Gebüsch war, ist nun mehr Platz, ansehnliche Rabatte mit einer durchdachten Bepflanzung, die einfach zu pflegen ist. 

Um diese neuen Seitenstraße im Herzen von Kottes einzuweihen, gab es Kaffee, Kuchen und Getränke.

Zu unserer Freude sind zahlreiche Anrainer, Freunde, Pfarrgemeinderäte, Gemeinderäte und Interessierte gekommen, um unser Projekt zu bestaunen. So gab es am Nachmittag einen gemütlichen Ausklang, in der Seitenstraße neben dem Pfarrhof. 

Wir sind sehr zufrieden mit der Erfüllung unseres Projektes und auch erleichtert, dass wir es in der vorgegebenen Zeit geschaffen haben. Wir sind uns auch sicher, dass so ein gemeinsames Wochenende, wo wir als Landjugend zusammen an einem Projekt arbeiten, die Gemeinschaft stärkt und eine Gruppe insgeheim zusammenschweißt. Darüber können wir uns auch sehr freuen.

Für uns ist fix, dass wir nächstes Jahr beim Projektmarathon wieder dabei sind und uns der Herausforderung liebend gerne erneut stellen. :)

Somit können wir nur noch sagen: Pfiat eich, baba und bis nächstes Jahr :)

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