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Sonntag – Tag 3: Wir präsentieren "Würfel dich ins Haus"

Später trafen wir uns nochmal um alles für die Präsentation vorzubereiten. Wir borgten uns Heurigengarnituren von der Pfarre Föhrenau aus, bauten damit eine Bar und einen Kinder-Spieletisch auf und stellten noch einige Tische und Bänke als Sitzmöglichkeiten für unsere Besucher bereit.

Um unsere Gäste zu versorgen boten wir Sturm (passend zur Jahreszeit), Spritzer, Bier, Cider (als besonderes Highlight) und natürlich diverse alkoholfreie Getränke und selbstgemachte Säfte an. Ebenfalls gab es Äpfel aus dem eigenem Garten für alle Besucher.

Wir druckten einige Fotos von der Umsetzung des Projektes aus, schrieben einige Worte dazu und klebten sie an einen Anhänger, damit unsere Besucher einen besseren Einblick in das Geschehen bekommen können.

Kurz vor der Präsentation holten wir die Getränke und dann ging es auch schon los - es kamen immer mehr Leute und als dann alle Ehrengäste eingetroffen waren starteten wir mit der Begrüßung. Danach stellten wir den Projektmarathon vor und erzählten was wir an den jeweiligen Tagen gemacht haben.

Die feierliche Einweihung unseres Spielfeldes

Direkt nach unserer Ansprache, baten wir den Bürgermeister von Lanzenkirchen Bernhard Karnthaler das Absperrband, welches unser Projekt einzäunte, mit einem Stanleymesser feierlich zu durchschneiden. Wir fanden es besonders cool, dass das Stanleymesser farblich perfekt abgestimmt auf unser Spielfeld war (eigentlich war es nur rot, grün und blau, doch im Laufe des Projektmarathons bekam es einen gelben Farbklecks).

Bei dem ersten richtigen Spiel auf unserem Spielfeld durfte dann auch gleich unser Bürgermeister einen Kegel ersetzen und gegen unseren „Chef“ (wie wir ihn nennen) David Diabl antreten. Die beiden stellten sich auf das Startfeld ihrer jeweiligen Farbe und unsere jüngsten Besucher – die Kinder – würfelten abwechselnd, damit unsere beiden Ehrengäste auf dem Spielfeld weitergehen konnten. Wir spielten das Ganze in einer verkürzten Version und nach einigen Zügen gewann BGM Bernhard Karnthaler, weil er als Erstes in seinem Haus angekommen ist.

Nach einigen lobenden Worten seitens des Bürgermeisters machten wir noch Fotos und dann konnten sich unsere Gäste voll und ganz auf das eigentliche Fest konzentrieren, sich die Fotos in Ruhe anschauen, die letzten Exemplare unseres selbstgemachten Kartoffeldruck-Flyers betrachten, sich etwas zu trinken holen oder natürlich „Mensch ärgere dich nicht“ spielen.

Die Landjugend Lanzenkirchen freute sich dieses Projekt umsetzten zu dürfen. Wir haben sehr viel Anstrengung und Bemühen in dieses Projekt gesteckt und sind froh, dass es trotz kleiner Schwierigkeiten so gut funktioniert hat. Wir würden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mitmachen.

Tag 3 - Sonntag Vormittag: Die Vollendung - Mit Kind und Kegel

Heute trafen wir uns schon um 7:00 um das Projekt fortzusetzen. Das war ganz schön früh nachdem wir in der Nacht davor bis um 2 in der Früh versucht haben, die Fotos auf den Blog hochzuladen und es nicht geschafft haben. Heute haben wir übrigens gesehen dass es eh funktioniert hat und unsere Fotos online sind! (Danach fühlten wir uns ganz schön blöd)

Wir holten die Kegel aus der Halle eines Landjugendmitglieds wo wir sie gestern in der Nacht noch bemalt haben weil es dort im Vergleich zu unserem Projektstandort Licht gibt. Leider mussten wir feststellen, dass diese nur halb getrocknet hatten weil die Farbe eh schon sehr langsam trocknet und auf feuchtem Holz eben noch langsamer. Egal- topfit und voller Motivation überlegten wir uns eine Möglichkeit sie zu transportieren ohne unsere Autos anzupatzen- eine Plane war die Rettung!

An unserem Tatort angekommen holten wir von einem Nachbarn, der in der Landjugend Generation unserer Eltern selbst LJ-Obmann war und uns netterweise erlaubt hatte, dass wir die bunten Felder (Buchenscheiben) bei ihm unters Vordach legen, diese in ebenfalls noch leicht feuchtem Zustand wieder ab.

Jetzt standen wir vor der Frage wie wir die Buchenscheiben auf dem Rahmen aus Ziegellatten am besten montieren könnten. Von Oben? Aber dann bräuchten wir mega lange Schrauben (die wir nicht haben und am Sonntag auch nicht kaufen können) und würden damit riskieren das Holz zu sprengen. Oder von Unten wie es die Tischler unter uns vorgeschlagen haben? Wäre unmöglich weil der Rahmen aus Ziegellatten würde die Last von 72 10cm dicken Buchenscheiben nicht aushalten würde. Also blieb uns nichts anderes übrig als sie seitlich mit schrägen Schrauben zu montieren. Dies funktionierte sogar erstaunlich gut und mit 3 Akkuschraubern befestigten unsere fleißigen Mitglieder ruckzuck alle 72 Scheiben.

Ein Bohrer brach dabei ab, was uns alle sehr traurig machte und dann wär auch noch ein Akku von einem Schrauber leer...

Aber dennoch gelang es uns ohne größere Probleme die Holzscheiben zu fixieren. Um das Lücken dazwischen zu füllen schütteten wir Kies auf das Spielfeld und verteilten alles mit Schaufeln. Im Zentrum des Spielfeldes bauten wir noch einen Turm aus den übrig gebliebenen Holzstücken, auf dem wir einen Kegel befistigten. Auf diesem Kegel verewigten sich alle helfenden Landjugend-Mitglieder.

Endlich waren wir fertig! Die Freude war groß und wir gingen alle nach Hause um etwas zu essen.

jetzt steht noch die Präsentation des Projektes bevor, wir sind schon nervös aber freuen uns auch schon!

Tag 2 Samstag Nachmittag - Ich und mein Holz - jetzt kommt Farbe ins Spiel

Wie die Überschrift schon verrät, hatten wir am Nachmittag viel mit Holz und Farbe zu tun. Wir bauten einen Rahmen aus Holz, um das Spielfeld einzugrenzen. Ebenfalls bauten wir einen anderen Rahmen, der später unter dem Spielfeld liegt um die einzelnen Elemente zu fixieren. Als Untergrund legten wir eine Plane hin, damit kein Gras durch das Spielfeld wachsen kann.

Am Nachmittag sind die lang ersehnten Holzscheiben bei uns angekommen. Diese sind für die einzelnen kleinen Felder auf dem Spielfeld und die Hälfte davon wurden bunt angemalt. (eine Herausforderung war es die benötigten Felder zu zählen beziehungsweise zu berechnen)

Für die Spielfiguren schnitten wir längliche Holzstücke in kleine Teile von denen wir dann die Rinde runterdrechselten. Als wir bemerkten, dass diese Aufgabe unendlich viel Zeit kostet, haben wir kurzerhand entschieden, die Rinde der restlichen Holzstücke mit der Flex zu entfernen. Abschließend wurden die Figuren noch bunt bemalt.

Eines unserer Highlights am Nachmittag war das Auflockern der Erde mit Traktor und Krupper. Das ersparte uns viel Kraft und Verzweiflung.

P.S: wir hatten einen perfekten Blogbeitrag und löschten dann alles weil wir dumm sind (weil wir Bilder dazugeben wollten), jetzt haben wir alles nochmal neu geschrieben und wahrscheinlich die Hälfte vergessen #brennhas

Tag 1 - Freitag Abend: Das Geheimnis ist gelüftet

Das lange Warten hat endlich ein Ende!

Heute um 18:00 fand die Projektübergabe statt.

Wir, die Landjugend Lanzenkirchen, haben heute unser Top Secret Projekt erfahren.

In den nächsten 2 Tagen sollen wir ein 4x4 Meter großes „Mensch, ärgere dich nicht“ - Spielbrett aus Holz am Spielplatz in Föhrenau bauen, gestalten und eine Abschlusspräsentation organisieren.

Wir finden diese Aufgabe ziemlich cool, trotzdem war es eine Heurausforderung einen gut koordinierten Masterplan sowie die genaue Durchführung zu erstellen.

Wir starteten voller Motivation und überlegten uns als erstes eine Uhrzeit für die Präsentation am Sonntag.

Nachdem wir uns auf 17:00 geeinigt hatten, haben wir mit Bekanntmachung und Werbung auf Social Media begonnen.

Da es vermutlich keine Druckerei gibt die innerhalb von einigen Stunden etliche Plakate und Flyer drucken würde, haben wir beschlossen diese selbst zu machen. Mittels Kartoffeldruck und Stempeln gelang es uns 500 Flyer zu gestalten, wir fühlten uns wie Fließbandarbeiter aber es war trotzdem lustig.

2 Tage Zeit sind eigentlich viel zu wenig um eine Veranstaltung zu bewerben, wir können nur hoffen dass das Wetter schön wird und viele Leute spontan Zeit haben.

Nebenbei überlegten wir uns noch den Projektnamen: „Würfel dich ins Haus!“ und zeichneten einen Plan für das Spielfeld.

Wir freuen uns schon auf morgen, wenn wir endlich mit der eigentlichen Projektarbeit beginnen.

Tag 2 Samstag Vormittag: Ich und mein Spaten: Die Wiese zu stark oder das Werkzeug zu schwach?

Wir haben uns heute um 8:00 Uhr getroffen, um wichtige Besorgungen für das Projekt zu machen. Wurstsemmeln, Käsesemmeln, Bier, Red Bull und ein "bisschen" Holz. Nachdem wir die dreistündigen, organisatorischen Aufgaben erledigt hatten, fuhren wir erstmals zum Ort des Geschehens - auf den Spielplatz in Föhrenau. 

Noch bevor wir loslegten, bekamen wir schon Besuch von den Vertretern der Landjugend Niederösterreich. Diese brachten uns Muffins und Klopfer, worüber wir uns sehr freuten. Unsere bisher größte Herausforderung, die einige Unstimmigkeiten hervorrief, war es eine quadratische Fläche in der Wiese zu kennzeichnen, die wir später ausgraben sollten. Nach etlichen Versuchen, kleinen Streitereien, Stimmungsschwankungen und Rechenaufgaben, hatten wir eine halbwegs quadratische Fläche. Dann nahmen wir Spaten und Schaufel und begannen zu verzweifeln - die Erde war hart, sehr hart. 

Doch mit viel Muskelkraft gelang es uns allmählich, die Erde wegzubekommen. So langsam trudelten noch ein paar mehr Landjugend Helfer ein und es ging einigermaßen voran. Jetzt wird die Stimmung auch wieder viel besser und wir haben wieder Spaß. Etliche Fahrten zwischen Spielplatz, Landjugend-Raum, Billa und dem Zuhause diverser Mitglieder, kosteten viel Sprit - dies gipfelte in folgendem Anruf: "Ähhmm Gregor... Könntest du uns Sprit bringen? Wir sind stehen geblieben."

In der Zwischenzeit waren unseren kreativen Mitglieder mit der Gestaltung der Plakate und anderen organisatorischen Aufgaben beschäftigt. Jetzt warten wir nur noch auf das Holz, um mit dem bemalen beginnen zu können. 

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