LJ Bogen

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Es war uns eine Ehre!- Der Projektmarathon 2018 ist beendet.

Nach zwei anstrengenden Tagen hat der Projektmarathon ein Ende gefunden. Es war eine arbeitsreiche und  lustige Zeit. Was wir durch vorige Projekte schon wussten und uns der Projektmarathon bestätigt hat- WIR sind ein super Team. 

Am Sonntag stellten wir unser Projekt vor. Mit einem Glas Wein haben wir alle gemeinsam auf unser Projekt mit den Zuschauern angestoßen. 

Danke an alle Mitglieder, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben!

Der erste Tag des Projektmarathons in Fels

 

Am ersten Tag des Projektmarathons wurde uns im Gemeindeamt von Bürgermeister, Amtsleiter, Bezirksrätin und Initiator des Projekts unser Projekt überreicht. Unsere Aufgabe ist es, eine sogenannte "Hiatahittn", leichter verständlich ausgedrückt "die Hütte eines Hirtens" zu erneuern. Diese befindet sich im Steinergrund, eine von Fels´ zahlreichen Kellergassen. Nach der Projektübergabe haben wir uns die "Hittn" mit dem Bürgermeister und seinem Team angesehen. Die Gemeinde gab uns grünes Licht um unserer Kreativität freien Lauf zu lassen. 

Nun zum Geschichtlichen Teil unseres Projektes: Die Hiatahittn waren kleine Häuschen, die den Hütern der Weintraube in der Reifezeit ein Zuhause baten. Die Hirten haben nachtsüber darauf geachtet, dass keiner die süßen Weintrauben von den Stöcken stibitzt. 

Trotz dass diese Tradition vor circa 70 Jahren ein Ende fand, gibt es heute noch zwei dieser Hiatahittn. Unsere Hittn liegt am Wanderweg der Kellergasse. Die Aufgabe ist es also, die Hütte rundherum zu erneuern. 

Angefangen haben wir damit, dass wir den alten, gebrechlichen Handlauf, am Weg zur Hittn, durch einen neuen ersetzt haben. Währenddessen haben wir den alten Putz der Hütte abgeschlagen. Danach wurde das gesamte Häuschen grundiert, um ihm in den nächsten Tagen einen neuen Anstrich zu verpassen. Fensterläden, Türen und der neue Handlauf wurden zum Schluss noch lackiert. 

Gegen halb zehn haben wir uns entschieden, weitere Arbeiten auf morgen zu verlegen, da alle schon einen anstrengenden Schul- und Arbeitstag hinter sich hatten und wir heute schon viel erreicht haben. 

 

 

Einer neuer Tag des Projektmarathos ist angebrochen...

 

Heute Morgen trafen wir uns erneut um an unserem Projekt weiterzuarbeiten. Heute steht Ausmalen auf der Liste. Während die einen brav die Hiatahittn streichen, bauten die anderen eine neue Bank, dass sich Wanderer in Zukunft vor der Hittn ausruhen können. 

Da uns das Wetter nachts einen Stich durch die Rechnung gezogen hat, erweist es sich als schwer, den Seilhandlauf in der Lösswand zu befestigen. 

Zwischendurch haben wir alle gemeinsam eine Pause eingelegt, um ein paar Gruppenfotos zu machen. Da wir so stolz auf unsere neue Bank waren, haben wir diese gleich mit aus Foto genommen. Die Fotos sind sehr lustig geworden. 

Heute werden wir noch die Hiatahittn fertigstreichen, die alten Stiegen  zur Hütte fertig sanieren, den Handlauf befestigen und das Gebüsch in der Lösswand ausschneiden.

 

 

Der zweite Tag geht dem Ende zu...

Gegen 13 Uhr bekamen wir Besuch von den Viertelsreferenten. Mit prüfenden Blicken sahen sie sich unser Projekt an. Mittlerweile haben wir einen Tisch und eine Bank gebaut, wo wir später zu Mittag aßen. 

Nachdem wir die Hiatahittn von innen und von außen fertig bemalt haben, müssen wir jetzt nur mehr abwarten, bis wir dekorieren können. Vor der Hütte haben wir uns bemüht, einen Zaun aus Weinreben aufzustellen, um das Motto des Wertvollen Weines der Hütte etwas näher zu bringen. 

Gegenüber  der Hittn haben wir einen Seilhandlauf befestigt, um den steilen Lössweg in den Weingarten leichter begehbar zu machen. 

Heute werden noch die letzten Feinschliffe gemacht, um morgen nur mehr letzte Vorbereitungen für unsere Präsentation treffen zu müssen.

 

 

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