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Alles dreht sich zur Mitte...

Am Freitag Abend, um 17:00 Uhr trafen sich einige unserer motivierten Mitglieder in Groß-Enzersdorf im Rathaus um unser diesjähriges Projekt entgegen zu nehmen.
Freundlich wurden wir hier vom Vizebürgermeister Herrn Paternostro und Ortsvorsteher Zoltan Sarka empfangen.

Gemeinsam mit der Landesbeirätin Patricia Eder überreichten sie uns unsere Aufgabenstellung:


Schau dir die Natur an und du wirst alles verstehen - Albert Einstein

  • Erbaut und bepflanze eine Kräuterspirale in Franzensdorf in der Ortsmitte.
  • Pflastert den Bereich rund um die Kräuterspirale
  • Verseht die Kräuter mit einer Beschriftung
  • Pflanzt eine vier Jahreszeiten-Hecke

      Zusatzaufgabe:

  • Schafft Sitzgelegenheiten um den Aufenthalt bei der Kräuterspirale so gemütlich wie möglich zu gestalten.

 

Nach einer kurzen Besprechung fuhren wir zum Bauhof und besichtigten das für uns zur Verfügung gestellte Material. Ein großes Danke geht hier an die Gemeinde für die großzügige Bereitstellung der Gerätschaften.

Anschließend fuhren wir nach Franzensdorf und warfen einen Blick auf unseren diesjährigen Tatort.

Die Ideen sprießen wie die Kräuter!

Vor Ort machten wir uns gleich Gedanken über den Namen unseres Projektes sowie die weitere Vorgehensweise.
Der Arbeitsvorgang wurde grob durchbesprochen, die ersten Aufgaben wurden verteilt und der Name wurde gefunden....

 "Alles dreht sich zur Mitte"

Wir freuen uns alle schon auf morgen früh, wo wir gemeinsam mit voller Motivation um 8:00 Uhr in den zweiten Projekttag starten.

 

By the way: Nach jedem Blogeintrag gibt es ein leckeres Kräuter Rezept ;)

 

 

 

Marchfelder Kräuterrosenbrot

Zutaten:

  • 300g Mehl
  • 20g frische Hefe
  • 125ml Milch
  • 30g Butter
  • etwas Olivenöl
  • eine Prise Salz
  • Kräuter nach Belieben: Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran..
  • Knoblauch

 

Zubereitung:

Zuerst vermenge Mehl, Hefe, Milch, Butter und Salz in einer großen Schüssel und knete daraus einen glatten Teig. Diesen musst du 45 Minuten gehen lassen. Danach rollst du den Teig aus, bestreichst ihn mit Olivenöl und bestreust ihn mit den Kräutern und etwas getrocknetem Knoblauch.

Mit einem scharfen Messer schneidest du den Teig in rechteckige Stücke. Du nimmst 2 dieser Stücke und stellst sie im Kreis aufrecht zu einem engen Kreis in die Springform und weitere Stücke rundherum bis du den Teig aufgebraucht hast. Fertig sollte dies dann wie eine Rose aussehen, bei der man später jedes "Blütenblatt" abzupfen kann.

Anschließend bei 200° C ca 30-35 Minuten backen.

GUTEN APPETIT!

Vom Regen vertrieben!

Heute morgen um 8:00 Uhr trafen sich zahlreiche motivierte Mitglieder in der Ortsmitte in Franzensdorf um mit voller Tatendrang unser Projekt umzusetzen.

Improvisiert wurde unsere Kräuterschnecke ausgemessen und die ersten Spatenstiche wurde gesetzt. Mit viel Spaß und jede Menge Energie begannen die Ausgrabarbeiten.
Leider hielt das Wetter nicht lange an und eine große Gewitterwolke zog über Franzensdorf auf. Es war Zeit für die erste Pause!

Nach langen Warten und Hoffen, dass sich der Regen verzieht, wurde mit Absprache der Landesbeirätin Patricia beschlossen die Fertigstellung unseres Projekts zu verschieben, da kein Ende des starken Regens in Sicht war.

Mit traurigen Gesichtern und durchnässter Kleidung machten sich unsere Mitglieder wieder auf den nachhause Weg.

Wir freuen uns jedoch jetzt schon wenn wir euch wieder neues von unserem Projekt "Alles dreht sich zur Mitte" berichten können.

 

 

 

 

 

Neue Woche, neues Glück …

Jetzt können wir euch wieder über unser Projekt auf den aktuellen Stand bringen. Diese Woche war es dann soweit, wir nahmen einen neuen Anlauf um unsere Aufgabenstellung zu erledigen. Um 8:00 Uhr war Treffpunkt am TatOrt Jugend. Natürlich mussten die vielen fleißigen Helfer zuerst einmal Energie tanken beim gemeinsamen Frühstück. Nach einer kurzen Besprechung machten wir uns dann an die Arbeit und daran unseren Baggerfahrer Christoph einzuweisen, der uns tatkräftig unterstützte. Schon beim Ausheben des Fundamentes stieß er auf dicke Baumwurzeln, die man mit einem Handspaten nicht ausgraben hätte können. Zu zweit machten sich Thomas und Christoph auf den Weg um Schotter für das Fundament der Kräuterspirale zu holen.  Währenddessen bemühten sich die anderen Helfer, die Hibiskus Sträucher an den dafür vorgesehenen Plätzen einzusetzen und beim Brainstorming über mögliche Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen mitzuwirken. Nachdem sich alle in der Ortsmitte wieder eingefunden haben, auch Thomas und Christoph, die zusätzlich noch den geplatzten Reifen am Traktoranhänger tauschen mussten, wurde die bestellte Pizza gegessen.

Auch gibt es weiter unten wieder ein  neues Rezept für euch!
Gutes Gelingen!

Marchfelder Kräutercremesuppe

Zutaten:

  • 150 g mehlig kochende Kartoffeln aus dem Marchfeld
  • 1 Zwiebel
  • 2 El Öl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 Bund gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Basilikum, Kerbel, Estragon, Gartenkresse)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 50 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitung:
Die mehlig kochenden Kartoffeln schälen und klein würfeln. Auch die Zwiebel würfeln und danach in Öl in einem Topf gut anrösten. Anschließend die Kartoffelwürfeln mitrösten und mit 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt 10 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen. 100 ml Weißwein zu den Kartoffeln geben und diese mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.
Die Kräuter putzen und grob hacken. Die Menge davon kann nach Belieben und Geschmack hinzugegeben werden. Evtl. zum Anrichten einige Kräuter noch aufheben. Für den Feinschliff 100 ml Schlagsahne halbfest schlagen. Die Schlagsahne unterheben und die Suppe sofort mit einigen Kräutern bestreut servieren.

Nach dem Essen ging es so richtig los.

Eine Partie machte sich auf den Weg zum Bauhof um die für uns bereit gestellten Materialen zu holen, damit wir so richtig loslegen konnten. Bereits am Bauhof wurde von Robert und Michael mit der Motorsäge, aus den alten Baumstämmen richtig angenehme Sitzstühle und sogar ein Tisch geschnitten.  Wieder angekommen, in der Ortsmitte, fanden die auch gleich einen passenden Platz, auf der Wiese hinter der Kirche. Die andere Partie füllte schon das Fundament mit Schotter und modellierte darauf mit den Ziegeln eine Spirale. Beim Pflastern um die Spirale bewiesen auch unsere Burschen viel Kreativität und kassierten dafür Lob. Die Spirale wurde anschließend mit der alten Erde befüllt und darauf kann noch eine dicke Schicht frische, humusreiche Erde. Die Mädels setzten anschließend die Kräuter in einer gewissen Reihenfolge von oben nach unten ein. (Kräuter, die wenig Wasser benötigen sind oben und jene, die viel Wasser brauchen, wurden unten eingesetzt.) Nachdem alle so fleißig mithalfen, konnten wir auch schon um 19:00 Uhr einen Blick auf den neu gestalteten Platz werfen und beruhigt nach Hause fahren.

Kräuter Pesto

Zutaten

  • 30 g Kürbiskerne
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 100 g Sbrinz (oder alter Bergkäse)
  • 3 Bund Petersilie
  • 6 Stiele Estragon
  • 6 Stiele Bohnenkraut
  • 5 Stiele Liebstöckel
  • 100 ml neutrales Öl (z.B. Maiskeimöl plus Öl zum auffüllen)
  • 50 ml Kürbiskernöl

Zubereitung
Kürbiskerne grob hacken und mit den Mandeln auf einem Blech im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad (Umluft 140 Grad) auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten goldbraun rösten. Auf einem Teller abkühlen lassen.
Käse reiben, Petersilienblättchen abzupfen und 60 g davon vorsichtig waschen und trocken tupfen oder trockenschleudern. Blättchen der übrigen Kräuter ebenfalls abzupfen, waschen und trocknen.
Käse, Kräuter, Kürbiskerne und Mandeln im hohen Becher eines Blitzhackers intervallartig fein zerkleinern oder mit einem scharfen Messer fein hacken.
Die Öle erst anschließend unterrühren. Das fertige Pesto mit Hilfe eines Einfülltrichters bis fingerbreit unter den Rand in saubere Einmachgläser füllen. Die Gläser bis zum Rand mit Öl auffüllen und gut verschließen.

Auch am Sonntag wird bei uns gearbeitet.

Wir trafen uns bereits um 10:00 Uhr in der Ortsmitte um noch Kleinigkeiten zu erledigen. Immerhin mussten die Stühle und der Tisch noch in die richtige Position gebracht werden. Für unsere kleinen Besucher der Präsentation wurde aus einer Holzscheibe ein „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel und ein selbstgemachter Würfel konstruiert.
Die letzten Fugen bei den verlegten Steinen um die Kräuterspirale wurden noch mit Schotter und einem Besen bearbeitet und anschließend wurde auf die frisch mit Erde angeschütteten Stellen wieder frisches Gras angebaut, welches anschließend gut eingegossen wurde. Auch die eingesetzten Kräuter und Büsche wurden ausgiebig gegossen, damit um 15:00 Uhr bei der Präsentation unsere neu gestaltete Ortsmitte zu einem richtigen Blickfang wird. Anschließend wurden auch schon Tische und Bänke für die Präsentation gut platziert. Natürlich waren andere währenddessen schon fleißig am Backen, um die Gäste später mit Kuchen verwöhnen zu können.

Mojito

Zutaten:
(für 10 Personen)

 

  • 5 Limetten
  • 10 Tl brauner Zucker
  • 20 Minzezweige
  • 600 ml weißer Rum
  • 400 ml Sodawasser
  • Minze, zum Garnieren
  • Außerdem
  • Eiswürfel

Zubereitung:

 

Die Limetten zuerst halbieren, dann die Hälften vierteln. 10 Gläser bereitstellen und in jedes Glas 4 Limettenstücke, 1 Tl braunen Zucker und 2 Minzezweige geben. Anschließend die Zutaten in jedem Glas mit einem Holzstößel zerdrücken. Mit zerstoßenen Eiswürfeln, 6 cl weißem Rum und 2-4 cl Sodawasser auffüllen und gut umrühren. Mit Minze garnieren und servieren.

Das Ende naht.

Um 15:00 Uhr war es dann soweit. Viele Besucher waren bereits da und warteten schon darauf, dass wir die „Geheimisse“ rund um den Projektmarathon in Franzensdorf lüften. Vielen war das Projekt der Landjugend nicht bekannt und waren danach umso mehr erstaunt, wie engagiert die Landjugend Marchfeld ist. Nach der Präsentation von unserem Obmann und der Leiterin, gab es noch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Sturm.  Natürlich möchten wir uns auch hiermit bei den vielen fleißigen Helfern bedanken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, das Projekt so zu beenden & hoffen auf einen mindestens genauso guten Projektmarathon im nächsten Jahr.

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