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Projektaufgabe

          

Am 23.September übergab uns unsere Projektbetreuerin unsere Aufgabe, die uns in den nächsten 42,195 Stunden beschäftigt. Unsere Aufgabe besteht aus 4 Teilen und findet im Ort Speisendorf statt:

  • Die Schaffung von 4 Sitzbänken
  • Verdeckung von Strom-/Verteilerkästen mit Sträuchern
  • Errichtung eines "Maibaum-Loches"
  • Verschönerung des Müllcontainerplatzes mit Sichtschutz

Zusätzlich wird einer der Bäume auf dem Hauptplatz versetzt. 

 

 

                

Tag 1: Projektplanung

                

Gleich im Anschluss zur Projektübergabe haben wir mit der Planung angefangen. Mit rauchenden Köpfen sammeln wir Ideen für die Umsetzung, planen die Einkaufsliste für den nächsten Tag und teilen die Aufgaben ein.

 

 

          

Tag 2

          

09:07

Mit viel Motivation ging es schon zeitig in der Früh zum Einkaufen.

Die Sträucher, die später den Strom- und Verteilerkasten verdecken sollten, waren gemeinsam schnell eingesetzt und wir hatten sichtlich Spaß dabei.

Die Aufgabe, ein fixes Maibaum-Loch aus Beton zu errichten, gestaltete sich etwas Schwieriger.
Mit vereinten Kräften (und einem Bagger) war das Loch schnell ausgehoben.

Der Ortsvorsteher Gerold Hofbauer erzählte uns, dass das nächste Projekt am Hauptplatz die Versetzung einer Linde und eines Nadelbaumes ist. Da wir voller Tatendrang und Motivation waren, nahmen wir, zum Erstaunen des Ortsvorstehers, auch diese Aufgaben in Angriff. Zusätzlich mähten wir den Rasen und schnitten die Rosen.

 

 

 

 

          

Gschickte Burschn und Madln          

14:25

Wegen der steinigen Erde, stellte sich das Graben für die Baumlöcher, als schwieriger heraus, als wir zuvor dachten. Zum Glück konnten wir einen Bagger von einem Landjugend-Mitglied ausborgen und Bernhard grub fleißig. Sehr überrascht waren wir, als wir auf ein altes betoniertes Maibaumloch stießen, welches leider eingefallen war und wir deshalb ein neues machen mussten. Die Burschen haben währenddessen Holz für die Verkleidung der Müllcontainer geholt und begonnen zu schneiden.

Wir haben ein Glück so gschickte Burschen und Madln zu haben!

Es hat uns gefreut, dass die Landesbeiräte Bettina Pabisch, Martin Mölzer, Anna Haghofer und die Viertelsreferentin Roswitha Groiß vorbeischauten und uns eine Stärkung brachten. Nochmal danke dafür!

Dank des Feuerwehrkommandanten Michael Fritzer, der für uns eine leckere Grillerei zubereitet hat, konnten wir wieder Energie tanken und voller Elan den Nachmittag starten.

 

 

 

 

 

 

          

Viele Stärkungen, aber noch kein Land in Sicht

          

16:32

Jung und Alt kamen uns besuchen. Die Ortsbevölkerung zeigt großes Interesse an unseren Projekt und bestärkt uns mit lobenden Worten. Besonders freuten wir uns, dass unsere Bezirksleiterin Theresa Nagl vorbeikam und uns mit Krapfen und Nussschnecken versorgte. 

 

Doch langsam kamen Probleme, die uns aufhielten und uns vor Herausforderungen stellten. Beim Graben für das Baumloch stießen wir auf eine Mauer, die uns das eingraben vom Baum an dem gewünschten Platz unmöglich machte. Kurzerhand versetzten wir das Loch.

 

Unsere "Hoizburschn" bereitete die Verankerung für den Sichtschutz Schwierigkeiten. Nach kurzem Fluchen und einigen verzweifelten Seufzern hatten sie eine scheinbar rettende Idee. Zurzeit trocknet der Beton und wir drücken uns die Daumen, dass die Verankerung halten wird. 

 

Unsere lieben Mädls, Caro und Rebecca düsten in die Baumschule nach Merkengersch, um weitere Sträucher und einen Kugelahorn zu kaufen. Auch ihr Kauf verlief nicht ohne einer Challenge. Der 2,5 Meter Baum und drei Sträucher passten unmöglich in den 5er Golf. Doch auch die zwei Mädls meisterten ihren Kauf und schafften es, einen weiteren Anhänger zu beschaffen.

 

Ein Bewohner von Speisendorf bot uns an, eine Gulaschsuppe für uns als Abendessen zu kochen. Daher fuhren ein paar weitere fleißige Mitglieder in den Supermarkt und besorgten die Zutaten.

 

Währenddessen wurde das Holz für den Sichtschutz gestrichen, die Sträucher und der Baum vor der Kirche gesetzt, was wir zusätzlich zu den anderen Aufgaben erledigten. 

 

Gerade eben haben wir ein Eis, gesponsert vom Ortsvorsteher Gerold Hofbauer, als weitere Stärkung bekommen. Außerdem sponserte er uns Getränkeflaschen, die unseren Kühlschrank wieder füllen.

 

 

 

 

 

 

          

Kurzes Update

          

18:56

Zu allem Unglück war die scheinbar rettende Idee, doch nicht so rettend. Noch immer konnten wir den Sichtschutz nicht befestigen und somit das Holz nicht streichen. Aber das hat uns nicht aufgehalten. Hilfe nahte! Ein Speisendorfer radelte vorbei, sah unser Problem und hatte sofort eine Lösung. Kurzerhand holte er das Wundermittel, den ZWEIKOMPONENTENKLEBER. Endlich hielt die Verankerung und es ging los, denn die Zeit läuft gegen uns. 

MESSEN - SCHNEIDEN - STREICHEN - BAGGERN - FEUERWEHRAUTO ALS LICHTQUELLE - EINLADUNGEN -> ANPACKEN LAUTETE DIE DEVISE

 

 

 

 

 

 

 

          

Das Ziel rückt näher

21:37

Wegen der Kälte kamen wir in Weihnachtsstimmung und so kam uns die Idee, spontan einen Punsch zu kochen. Schnell hatten wir alle Sachen beisammen und Punschten los.

 

Ein Koch im Dorf begann direkt am Hauptplatz die Gulaschsuppe zu kochen. Einige wärmten sich an der Feuerstelle, was sich als sehr praktisch herausstellte. Da alle noch am Arbeiten sind, haben wir noch nicht gegessen, jedoch beginnen manche Bäuche schon zu knurren. Daher werden wir uns bald über die Gulaschsuppe hermachen.

 

Endlich können wir eine zweite Aufgabe abschließen. CHECK! Somit haben wir die Verschönerung des "Müllcontainers" mittels Anbringung eines Sichtschutzes abgehackt. Wir waren kreativ und haben das Tüpfelchen am i stolz gemeistert.

 

Mit einer Drohne, die unser Landjugendleiter besitzt, können wir Fortschritte im Form eines Kurzfilmes festhalten. Da die Drohne Lichter hat, haben wir auch abends gefilmt.

 

 

 

 

 
          

Tag 2 geht dem Ende zu

          

23:08

Nachdem die Mischmaschine gewaschen wurde,  haben wir uns auf den Weg ins Feuerwehrhaus gemacht, um uns richtig aufzuwärmen und zu essen. Die Feuerstelle, über welche das Gulasch bruzzelte, diente auch als Wärmequelle.

 

Jetzt haben wir uns eine Gulaschsuppe wirklich verdient! Auch für eine Nachspeise, einen frisch gebackenen Kuchen, hat eine Mutter gesorgt, der wird uns bestimmt schmecken.

 

Wir sind stolz und zufrieden über das heutige Resultat!

 

Morgen gehts weiter - Gute Nacht!

 

 

 

 

 

 

          

Tag 3

          

 

9:45

Der frühe Vogel fängt den Wurm - Arbeitsbeginn 7:30! Es gibt noch einiges zu tun.

 

 Folgende Arbeitsschritte wurden erledigt:

  • fertig streichen der Bretter für die Bänke
  • zurechtschneiden der Bretter
  • biegen und vorbereiten der Verankerungen
  • Einladungen vor der Kirche ausgeteilt
  • kurze Punschpause

alles in allem? - DIE ZEIT LÄUFT!

 

 

 

 

 

 

Endspurt

          

13:32

 

Bänke

 

Die Verarbeitung für die Befestigung der Bänke war sehr langwierig, kostete uns viel Zeit und Nerven. Alle unsere Burschen waren sehr bemüht und somit können wir 4 Stunden später endlich die Bänke montieren. Yey! 

 

Maibaumloch

 

Auch einen Deckel für das Maibaumloch benötigten wir dringend und unsere Burschen hatten schnell eine Lösung parat. Schnell waren die Bretter zugeschnitten, gestrichen und zusammengeschraubt. 

 

Die Insel

 

Auch für weitere Aufräumarbeiten hatten wir Zeit gefunden, somit nimmt langsam alles Gestalt an. Weiters haben wir das Landjugend-Logo an diversen Pfosten angebracht. 

 

 

 

 

 

 

 

          

Schiff ahoi - Willkommen im Paradies

          

 

16:58

Jede Minute zählte - der Countdown läuft - die letzten Handgriffe wurden getätigt. Fertig. 

 

Das Ende unseres Projekts - unserer Schifffahrt - machten wir einen Abstecher ins Gemeinde-/Feuerwehr-/Landjugendhaus, um unser gelungenes Ergebnis zu feiern. Durch eine PowerPoint Präsentation konnten wir die einzelnen Projektaufgaben näher erklären, einige Hintergrundinformationen geben und Fragen beantworten. Wegen dem großen Interesse führten wir Videos, gedroht von einer Drohne, vor, um einen besseren Überblick zu haben. 

 

Die Ortsansässigen waren außerordentlich neugierig und wir erfreuten uns an jeder Menge positivem Feedback. Unsere Insel wird von JUNG und ALT bewohnt. (junge Bäume - alte Bäume, junge Bänke - alte Bänke,...)

 

Wir als Landjugend Speisendorf möchten uns sehr herzlich bedanken bei

 

  • allen Mitglieder, die tatkräftig mit angepackt haben


  • Feuerwehrkommandanten Michael Fritzer, der uns kulinarisch verpflegte und zu jeder Tageszeit mit Hand anlegte


  • Ortsvorsteher Gerold Hofbauer, der uns bei Fragen beiseite stand und sich nicht scheute mit anzupacken


  • allen Damen und Herren, die uns unterstützen, sei es durch Stärkungen, wie Eis, Getränke, Gulasch, Kuchen oder sonstige Köstlichkeiten und bei allen fleißigen Helfern 


  • allen Gästen und Ehrengästen, die sich Zeit genommen haben, um unsere Insel zu bestaunen

Dankeschön!

 

 

 

 

          

Wir haben die Insel belebt. Die Insel lebt!

          
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