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Dorfplatz Gestaltung beim Pranger -> Sonntag Nachmittag

 

Nach dem Mittagessen wurde der Beamer noch eingerichtet und die letzten Arbeiten erledigt. Kurz  nach 14:00 Uhr starteten wir mit der Präsentation. Dort wurden unsere Gäste mit Kuchen, Broten, Glühmost, Kaffee und weiteren Getränken verköstigt. Aufgrund des Wetterwechsels konnten wir uns das Projekt gemeinsam vor Ort noch anschauen.

Dorfplatz Gestaltung beim Pranger -> Sonntag Vormittag

Am Sonntag starteten wir den Tag um 7:00 Uhr. Ein Teil der Gruppe stellte  die Schaukel fertig, dies dauerte bis halb zwölf. Währenddessen wurden am Marktplatz die restlichen Arbeiten erledigt und aufgeräumt. Danach wurden die restlichen gekauften Pflänzchen eingesetzt. Die gefertigte Schaukel und die Informationstafel wurden aufgestellt. Ebenfalls wurden im Feuerwehrhaus Bänke und Tische aufgebaut. Mit Getränken, Kuchen und Brote waren wir auch bestens versorgt. Unter anderem wurde eine PowerPoint Präsentation aufgrund des Schlechtwetters vorbereitet. 

Dorfplatz Gestaltung beim Pranger -> Samstag Nachmittag

 

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Bauer wurden weiters Pflastersteine versetzt und die ersten Blümchen gepflanzt. Die Zusatzaufgabe das Schleifen und Lackieren der Handpumpe, beim Wasserbrunnen wurde ebenfalls angefangen. Die Blumenbeete zwischen den Pflastersteinen wurden auch soweit vorbereitet. Dank eines Mitgliedes (Happy Gü) wurde uns der Nachmittag mit einem köstlichen Glühmost verschönert. mmmh Glühmost. Dies gab uns genug Motivation und innere Wärme, um die anstehenden Arbeiten zu meistern. Abends genossen wir ein gutes Süppchen Gulasch im Gasthaus Bauer. Voller Elan motivierte uns unser Alphatier, Fabian Löschenbrand, zu weiteren Arbeiten, wie das Setzen weiterer Plastersteine, sowie das Ausfüllen der Ritzen mit Beton. Währenddessen wurde im Firmengebäude von der Dachdeckerei Honeder die Schaukel errichtet. wuhu, bald fertig. Das Ende naht.

Dorfplatz Gestaltung beim Pranger -> Samstag Vormittag

Um den Tag voll auszunutzen starteten wir bereits um 6:00 mit den Arbeiten. Die Randsteine wurden weiter gesetzt. Währenddessen wurden Plakate fertig gestellt, ausgedruckt und ausgeteilt. Ebenfalls wurde eine Skizze über das Blumenarrangement erstellt. Erfreulicherweise hat Grafenschlag ein kleines, aber feines Blumengeschäft namens Melanie´s Gänseblümchen, in dem wir sofort fündig wurden. Weiters wurden in Zwettl noch Besorgungen für den Präsentationstag vorgenommen.

Dorfplatz Gestaltung beim Pranger -> Freitag

Die Geschichte des Prangers

Auffälliger Zeuge ehemaliger Gerichtshoheit ist der Pranger.

Seit dem Hochmittelalter diente der Pranger der „Zur-Schau-Stellung“ schuldiger Personen. Es war also das Hauptinstrument zur Verbüßung von Schandstrafen.

Am Pranger waren auch zumeist jene Geräte angebracht, welche ebenfalls beliebte Schandstrafmittel waren, eben die Fiedel und der Bagstein.

Mit jener Steinkugel hat es eine besondere Bewandtnis. Der Fachausdruck „Bagstein“ kommt vom mittelhochdeutschen Wort „bagen“ und hat die Bedeutung „zanken, streiten“. Das Herumtragen des Bagsteines war eine typische Frauenstrafe für zanksüchtige Frauen.

Bis heute hat das Wort „anprangern“ noch den Sinngehalt jenes Strafinstruments behalten etwas in der Öffentlichkeit für schlecht zu erklären oder bloßzustellen.

Beim Pranger wurden vormals die Gerichtssitzungen abgehalten und weiters verschiedene Leibesstrafen vollzogen.

Der Pranger ist zugleich Zeichen der Marktfreiheit im weitesten Sinne, also eine Marktsäule. Gerade an Markttagen übte der Pranger seine rechtliche Funktion aus, denn die öffentliche Bloßstellung und Bestrafung von Missetätern erforderte ja ein großes Publikum, welches durch die Besucher des Marktes auch gegeben war.

Die Grünanlage rund um den Pranger ist in den letzten Jahren etwas verwildert. Deshalb wählten Roswitha Groiss und Bürgermeister Robert Hafner dies als unsere Aufgabe für den Projektmarathon.

Am Freitag, den 1. September um 18:00, wurde uns das Projekt übergeben.
Die Aufgabenstellung:

 - Pflasterung rund um den Pranger

 - Bau einer Art "Hollywoodschaukel" aus Holz

 - Notwendige Renovierung rund

 Zusatzaufgabe:

- Gestaltung einer Informationstafel zum Pranger Dorfplatz

 - Schleifen und Lackieren der Handpumpe vom Wasserbrunnen

Nach kurzer Besprechung der Vorgangsweise starteten wir sofort. Abtragung der Kiesschicht, Entfernung der Randsteine und der verwachsenen Sträucher. Netterweise wurde uns von einem Anrainer Glühwein vorbei gebracht. -  mmmh lecker Glühwein. Dies gab uns genügend Motivation fleißig weiter zu arbeiten.

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