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Tag 1 - Freitag 22.9.2017

 

 

19:17 Die Verkündung

Kurz vor halb 6 haben sich einige Landjugendmitglieder im Gemeindehaus - dem Tatort - versammelt.

 

Gespannt warteten alle auf die Verkündung des Projekts 2017. Besonders freuten wir uns, dass bei dieser die ehemalige Landesbeirätin Bettina Pabisch, als Vertretung der Gemeinde Frau Margit Auer und Herr Ing. Herbert Gutkas und der Ortsvorsteher Gerold Hofbauer anwesend waren. 

 

Endlich war es soweit, nach vielen Spekulationen wurden uns die Aufgaben von Landesbeiratsstellvertreterin Bettina Pabisch verkündet.

 

 

Aufgabenstellungen:

 

  • reNEUvierung der Gemeindehausfassade
  • kreative Einbindung der Logos (Landjugend und Feuerwehr) in die Frontansicht des Gemeindehauses 
  • originelle Gestaltung und Erschaffung von Hinweisschilder zur Sicherheit und zum Schutz der Bewohner/innen Speisendorfs und der Autofahrer

Unser Ortsvorsteher gab uns nähere Informationen zu den einzelnen Punkten. Danach gingen wir gemeinsam nach draußen und besichtigten den Tatort.

 

Jetzt heißt es planen, planen, planen,... Unsere Werkzeuge sind nun Stift und Zettel. 

 

 

 

22:43 Planungsphase

 

Wir begannen mit den ersten Skizzen... Auch musste ein professionelles Modell zur Hand, also machte sich unsere Landjugendleiter Mario ans Werk eine grafische Darstellung der Fassade des Gemeindehauses zu erstellen.

 

Auch der Spaß kam nicht zu kurz! So hatten Mitglieder Ideen für witzige Slogans der Straßenschilder, beispielsweise "don't snap and drive"...

 

Die kreative Phase dauert noch lange in die Nacht hinein, aber wir fühlen uns alle motiviert und vorbereitet auf den morgigen Tag.

 

Gute Nacht und bis morgen am Tatort!

 

 

 

 

Tag 2 - Samstag 23.9.2017

 

8:12 Treffpunkt

 

Motiviert und voller Tatendrang trafen wir uns um 7:30 im Gemeindehaus für letzte Besprechungen. Die Einkaufsliste wurde immer voller und voller - Gut so!


Jetzt ging es ran ans Shoppen:

  • Holz
  • Farbe
  • Pinsel
  • Schrauben etc.

 

Noch nie waren die Burschen so schnell zum Einkaufen motiviert! :D Ihre Mission stand fest, also ab in die Läden!

Schnell wurden noch letzte Besichtigungen vorgenommen und Einzelheiten beratschlagt.

 

Während die Burschen ihrer Mission folgten begannen die anderen bereits mit den ersten Schleifarbeiten an der Fassade.

 

Damit uns die Kraft nicht schon am Anfang ausgeht, wurden wir von unserer Landesbeirätin Resi und einem Ortsbewohner mit süßen Frühstücksleckereien versorgt. So kann man in den Tag starten - sogar das Wetter spielt mit. 

 

 

 

 

 

9:14 Shoppingtour

 

So viele Entscheidungen... 

Welche Farbe nehmen wir? Warum gibts so viele Rottöne? Sehen alle gleich aus... Eine Hundehütte wär auch ganz cool! Voi gmiadlich... Moch mas Logahaus unsicha! Bock mas! 

 

Die Aufgabe haben sie bravorös gemeistert. Jetzt ham sa sich a Jause verdient - die Wurstsemmeln liegen schon bereit. 

 

 

 

 

 

 

9:02 - To do's 

 

Während die einen shoppen waren, waren die anderen schon fleißig damit beschäftigt die Fassade vorzubereiten – das inkludiert: die vier Schaukästen abzumontieren, was sich als schwieriger erwies als vorher angenommen, denn die Schrauben scheinen sich mit der Mauer vereint zu haben und auch das Abschleifen der Fassade dadurch wirbelte der Staub in ganz Speisendorf, was auch einige neugierige Zuschauer aus den Häusern lockte. Mit fragenden Gesichtern meinten sie nur: „Wos mochts denn ihr do?“

 

 

Doch bevor Farbe an die Wand kommt, muss noch einiges getan werden! Die Risse der Mauer wurden verspachtelt und die Fenster samt Fensterbrettern abgeklebt – eine Arbeit die man nicht unterschätzen sollte, aber unsere Mädels haben das toll gelöst. Auch einige Reperaturarbeiten im Türbereich mussten mit Putz vorgenommen werden.

 

 

13:24 - Weida gehts

 

Um uns die Arbeit zu erleichtern schlug uns Herr Bauer, der Vater eines unserer Mitglieder, vor uns ein Gerüst zur Verfügung zu stellen. Das nahmen wir dankend an und rasch war es auch schon aufgestellt – eine schweißtreibende Arbeit.

 

Natürlich ist unser Projekt nicht nur die Fassade zu gestalten, in den anderen Bereichen hat sich ebenfalls einiges getan. Kreative Köpfe versammelten sich im Gemeindehaus und kreierten einzigartige Schilder für mehr Sicherheit auf Speisendorfs Straßen.

 

Das Schild vom Gerätehaus bekam ebenso eine ReNEUvierung – was sich aber auch als Challenge herausstellte. Eifrig wurde gesprayt und abgeklebt.

 

Jetzt brauchten wir eine Stärkung nach all der Anstrengung! Danke Frau Schuh für das kräftigende Kartoffelgulasch.

 

Unsere Mädels waren vertieft in das Gestalten der Schilder während die Burschen schon draußen mit den Walzen und Pinseln werkten. 

 

 

 

 

 

 

18:00 - Viel geschafft

 

Schleunig und ohne größeren Zeitverzögerungen machten wir uns mit deutlich weniger Mitgliedern an die Arbeit die Fassade hellgrau zu streichen. Auch der Sockel bekam einen neuen Anstrich, nun glänzte er in einem satten dunkelgrau mit hinreißendem Blaustich.

 

Als kleinen Farbtupfer haben wir uns für rote Faschen entschieden, welche das Gemeindehaus in neuen Glanz erscheinen lässt.

 

Auch die andere Seite des Gebäudes wurde in Angriff genommen. Dafür benötigten wir den Teleskoplader, welcher uns bis an die Spitze – gefühlte 14 Meter - des Gebäudes hob. Die Mädels waren fleißig am Zeichnen, um unser Tafelmeisterwerk zu vollenden. 

 

Uns hat es gefreut, dass uns das Viertelsteam besucht hat.

 

 

22:34 - Work, work, work  

 

Lange in die Nacht hinein wurde noch gearbeitet - gestrichen, gestrichen, gestrichen...  Um trotz der Finsternis sehen zu können, haben wir Scheinwerfer von der Feuerwehr Speisendorf aufgestellt, auch Musik stellten wir uns gut hörbar auf, um gut gelaunt und voller Elan weiter zu werken.

 

Die Lampe am Eingang wurde montiert. 

 

Und eeeeendlich unser Tafelwerk ist vollendet!

 

Besonders gespannt sind wir wie der Snapchat-Code funktionieren wird. 

 

Jetzt haben wir uns aber eine ordentliche Jause verdient! Es wird gegrillt. Während die einen Ripperl schmausen, sind andere Mitglieder unterwegs zum Notarzt und schlussendlich auch zum Augenarzt nach Horn. Doch das bringt uns nicht aus den Bahnen! Wir arbeiten unermüdlich weiter :)

Auch ein leckerer Punsch wird uns gezaubert, um uns von innen zu wärmen :)

 

 

Gegen Mitternacht suchen wir unsere Betten auf und beamen uns schleunig in die Tiefschlafphase, um morgen früh weiter zu arbeiten...

 

Gute Nacht und bis morgen! 

 

 

 

 

Tag 3 - Sonntag 24.9.2017

 

11:28 - Wir schaffen das!

 

Von Früh an waren alle total vertieft in den einzelnen Aufgaben. 

 

Besonders stolz sind wir auf unseren Snapchat-Code, welcher bei einigen wunderbar funktionierte und staunen bei vielen Bewohnern auslöste. Auch wenn manche Bewohner den Slogan "Don't snap and drive" nicht auf Anhieb übersetzten können ist das absolut kein Problem, denn so kommen alle ins Gespräch und die Jungen helfen gerne aus, um das Wissen weiterzugeben. 

 

Auch die roten Faschen haben wir erledigt. Kreativ entfalteten wir uns nun bei den Logos - hier war Fingerspitzengefühl gefragt. Mit feinen Pinseln und jede Menge Geduld wurde dies in Angriff genommen. Auf das Ergebnis können wir wirklich stolz sein. 

 

Trotz der Tatsache, dass wir nur wenige Arbeiter waren, haben wir die Aufgaben gemeistert und arbeiten unermüdlich, um unser Ziel zu erreichen. Wir sehen diese Tatsache nicht als Hindernis, sondern als Challenge, die wir durch unseren Teamgeist erfolgreich absolvieren werden.

 

Jeder hilft mit, wo er kann und das Gefühl der Gemeinschaft, welche wir durch die Landjugend erleben, hebt unsere Motivation und von dem Tatendrang, den viele ausstrahlen,  werden alle angesteckt! :D

 

Hoch hinaus wollten zwei unserer Mädls und strichen den Gipfel des Gebäudes, dank eines geborgten Teleskophebers konnten wir diese Aufgabe auch bewältigen. 

 

Die Abwicklung der Gestaltung des Schildes "Gerätehaus" ist nicht einfach, aber durch verschiedene Ideen und den ein oder anderen Erfahrungsaustauschs mit solchen Material gestalten wir ein originelles Schild. Wichtig war uns, dass das Schild seinen alten Stil beibehält, damit diese Kunstart nicht verloren geht. 

 

Auch die Leitung des Nachbarsprengels Ludweis besuchte uns, das freute uns sehr und stolz wurden sie durch unser Projekt geführt. 

 

 

 

 

 

 

12:41 - Endspurt

 

Das Gerüst wurde rasch abgebaut, der Schweiß tropfte manche von der Stirn

unser Motto scheint nun zu sein: viele Hände schnelles Ende  

 

Die Einladungen sind gedruckt und werden nun in der Gemeinde verteilt. Auch in Obergrünbach im Pfarrkaffee wurden diese ausgeteilt. 

Von dort haben wir uns auch ein Mittagessen geholt und Knödel mit Kraut geschlemmt. Mmmmm lecker! :)

 

 

 

17:14 - Es ist vollbracht!

 

Nach dem Mittagessen gaben wir weiterhin Vollgas! Die Logos wurden in mühevoller Feinarbeit

perfektioniert. Das benötigt Fingerspitzengefühl. Von wegen so etwas ist Mädchenarbeit! Die

Burschen haben diese Challenge herausragend gemeistert, während die Mädels den Giebel des

Gebäudes strichen und eine Gruppe sich dem Gerätehausschild stellte. Auch die Faschen

wurden perfektioniert. Vielleicht hat sich nach den letzten Tagen der ein oder andere

Berufswunsch geäußert, auch neue Talente konnten eventuell entdeckt worden sein.

 

Wir freuen uns sooo: Unsere Schilder können in der Ortschaft aufgestellt werden. Wir haben uns

bewusst dazu entschieden, ein Schild nicht bei einer Ortsausfahrt aufzustellen, da dort

Platzmangel herrscht und dieses stattdessen am Hauptplatz befestigt. Hier könnt ihr euch unser

Snapchat-Schild anschauen und testen, ob der Code bei euch funktioniert! (Wir freuen uns, wenn

ihr uns auf Snapchat folgt, so könnt ihr immer Up to date sein, was im Sprengel Speisendorf los

ist.)

Endlich fertig - die Punkte können alle abgehakt werden!

 

Jetzt geht’s ran ans Präsentieren. Schnell wird eine Projektpräsentation erstellt und schon

kommen die ersten Gäste. Alle warten gespannt auf das Vortragen der Präsentation und sind

begeistert, was wir in der kurzen Zeit geschafft haben. Auch einen Kuchen können wir dank der

Backkünste einiger Mütter anbieten. Dann wird Kuchen mit Kaffee serviert. Auch andere

Getränkewünsche werden gerne entgegen genommen, um unsere Gäste ein wenig zu

verwöhnen. Draußen wird noch schnell ein Schnappschuss mit allen Gästen und den Mitgliedern

geschossen.

 

Zu guter Letzt möchten wir betonen, dass uns das gesamte Projekt total viel Spaß gemacht hat,

Erfahrungen weitergegeben wurden und Wissen angeeignet wurde.

 

Gemeinnützig zu sein, kann richtig Spaß machen, aber auch wahnsinnig anstrengend sein!

DANKE an ALLE MITGLIEDER, die bis zum (beinahe) Umfallen werkten, ALLEN HELFERN, die

uns Maschinen borgten und auch diejenigen, die uns stets mit Rat zur Seite standen, ALLE

KÖCHE und KÖCHINNEN bzw. BÄCKERINNEN, alles hat wunderbar lecker geschmeckt.

JEDER der dazu beigetragen hat, dass wir den Projektmarathon bewältigen konnten – herzlichen

DANK.

 

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