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Passts auf! - Wir schauen auf unsere Zukunft

 

Tag 1

FREITAG ABEND

 

PROJEKTMARATHON 2019!

Wir sind wieder dabei und stellen uns auch dieses Jahr der Herausforderung, innerhalb von 42 Stunden ein Projekt auf die Füße zu stellen. 

Um 19 Uhr trafen wir uns in unserem Landjugendraum in Behamberg. In einem vollen Raum mit 30 motivierten Landjugendmitgliedern übergab uns unser Herr Bürgermeister Karl Josef Stegh und der Vertreter der Landjugend Niederösterreich, speziell für das Mostviertel, Lukas Kerndler, unser Projekt. Bewaffnet mit Nähmaschinen, verschiedenen Stoffen, diversen Holzwerkzeugen, Computern und Kameras begannen wir:

▶️ Unsere Aufgaben:

  • Gefahrenschilder für Kinder im Straßenverkehr gestalten. Diese Schilder werden aus Holz gefertigt und stellen überdimensionale Kinderfiguren dar. Diese Figuren werden an bestimmte Stellen aufgestellt und sollen im Straßenverkehr aufmerksam machen.
  • Stofftaschen statt Plastiksackerl. Wir fertigen aus alten Textilien Einkaufstaschen, die an Nahversorger und öffentliche Einrichtungen zur Weitergabe und Verwendung verteilt werden.

Wir haben bereits Teams für die verschieden Aufgaben eingeteilt:

  • die Mädels nähen die umweltfreundlichen Einkaufstaschen. Dabei schneiden sie die Stoffe zurecht und nähen diese zusammen. So enstehen die Taschen.
  • die Burschen sind bereits tatkräftig dabei, die Gefahrenfiguren selbst zu designen und auszusägen.

Wir werden regelmäßig unsere Fortschritte posten, also seid gespannt!

 

Tag 2

SAMSTAG MORGEN

 

So fleißig, wie unsre Leid san,
wiad sicha ka Zeit vadan.

Um 1 ins Bett, um 7i auf,
don nehman ma manchen Schlofmangel in Kauf.

Augfaungt hods mid ana Shoppingtour,
im Bauhaus haum ma kaft, oba ned awengal nur.

Pinselset und Farbe brauchn ma nämlich unbedingt,
damit unsa Projekt suppa gelingt.

Am Bauhof san de Buam a allzeit bemüht,
bemalt wird scho des ein oda andere Schüd.

Im Landjugendraum san d'Mentscha voll am Werk,
es wiad so vü gschnittn, gsteckt und gnaht, wie nu nie in Behamberg.

Kaffee derf jo a niemois föhn,
sunst meassatn ma si jo duachn Tag quön.

A guada Kuchn is a midbrocht woan,
ohne was jo a a Schmoan.

Ums Schreiben bemüht is unsa Medienteam,
leider gibt's monchmoi des ein oda andere Problem.

Von neichn haum ma unsan Bericht schreiben müssen,
da Laptop woitat mid an Absturz unsan Tag "versüßen".

Um imma am laufenden zu bleiben,
werdn ma eich später wieder schreiben.

 

Um 1 Uhr in der Früh stellten wir die Arbeiten im Bauhof und im Landjugendraum ein. Bis dahin haben wir schon einiges geschafft.

Unsere Burschen waren ganz schön fleißig und erreichten unser Ziel für den 1. Tag. Alle Gefahrenfiguren wurde aufgezeichnet und fertig ausgesägt.

Auch die Mädels zeigten ihr motorischen Geschick und nähten einige Einkaufstaschen aus den mitgebrachten Stoffen.

Ausgeschlafen trafen wir uns um 7 Uhr im Landjugendraum, wo es als Frühstück Kaffee und selbstgemachten Apfelstrudel gab. Gestärkt und motiviert begannen wir die Arbeiten, die wir für den 2. Tag geplant haben. Im Bauhof müssen die Figuren gestrichen und angemalt werden und im Landjugendraum müssen alle Einkaufstaschen fertigt zusammengenäht werden. Also haben wir auch am 2. Tag alle Hände voll zu tun.

 

SAMSTAG VORMITTAG

 

Die ersten Taschen sind schon fertig!

 

Es wird gebastelt, genäht und die Stoffe bedruckt,

damit ah jeder was, von wo sei Einkaufssackerl kummt!

 

Unsere Burschen kommen auch gut voran,

die ersten Männchen nehmen schon Gestalt an.

 

Mitten drinnen sama grod bei de Warnschilder,

damit ma im Staßenverkehr aufpasst auf unsere Kinder.

 

Recht vü schreibn kinnan ma leida ned,

weil waun ma ned fertig werdn wa des bled.

 

SAMSTAG MITTAG

 

Stress, Stress im Übermaß,

oba wir geben GAS!

 

Gmoind, g'schnitten, g'stömpid, g'naht,

uns wird wiakli goa nie fad

 

Allane geht do sicha nix,

wir höfn zaum, des is fix

 

Ah wann manche Scheren ned schnein,

kimma uns daun auf's Essen gfrein

 

Die Köpfe rauchen, die Küche dampft,

boid wird nämlich gscheid gemampft

 

Den Buam im Bauhof wird zum Essen g'schrian,

se soin ernan Orsch do auffa kriang

 

Um 12i kuman ma dann nämlich zaum,

in unsan gmiadlichen LJ-Raum

 

Chili con Carne gibt's zur Hauptspeis',

weil - ohne Fleiß, kein Preis!

 

Danoch arbeitn ma wieder fleißig,

s'Ergbenis is sicha ned schleißig!

SAMSTAG NACHMITTAG

 

Einladungs-Flyer verteilt hauma an de Behamberger im Ort,

damit ah jeder von unserer Präsentation morgen erfohrt

 

 Im Clubraum enstengan Toschn wie am Fließbaund

oba dafia hauma schau an ziemlichen Saustoi banaund

 

De ersten Mandl werden aufgstöht, de wos soin warnen

das de Autofahrer in Zukunft aweng aufmerksamer fahren

SAMSTAG ABEND/NACHT

 

Besucht haum uns de Vertreter von Bezirk und Laund,

verköstigt mit an Kuchen, des is jo wiakli ollahaund

 

Am Abend san ma eiglond wordn zum Essen,

drum mechtn ma uns dafür ba da Gemeinde bedanken im Zuge dessen

 

Jetzt schaut ba uns're Taschen sche langsam a End' aussa,

das ma des schoffn kinnan ma selber ned fossa

 

De Mandl stengan ah schau an da richtigen Stelle,

jetzt haum d'Buam Insektenhotels gmocht, a boa Modelle


22:00 Uhr - wir mochn Schluss für heit,

wos uns natürlich mega gfreit!

 

Jetzt sans wiaklich nur mehr a boa Handgriffe morgen,

drum hauma heit Nocht a kane Sorgen.

 

Ois Obschluss hauma beim Wirt gscheid gessen,

und bitte morgen ned auf d'Projektpräsentation vergessen!


Wir haum si des Wochenende richtig ins Zeig ghaut,

wir haum ois gebn und nix versaut.

 

Drum schonen wir de Nacht unsere Nerven,

und hoffen, dass ma morgen vü Leid begrüßen derfen.

Tag 3

SONNTAG MORGEN

 

Um hoiba 7i woan ma scho startbereit,

natürlich fit und voller Freid.

 

Den oan und aundan hert ma vielleicht trenzn,

dem sei Motivation hoit si a weng in Grenzen.

 

Des Projekt geht jetzt boid zu Ende,

damits wieda moi ruhig auf dem Gelände.

 

Figuren san a scho aufgstöht woan,

zum montieren der Insektenhäuser is a scho wer gfoan.

 

PROJEKTPRÄSENTATION

 

De 42 Stund haum uns kost vü Kroft,

dafia kima jetzt song: Wir haums gschofft!

 

Mim Ergenis hauma recht a Freid,

wir hoffen, so geht's a den aundan Leid.

 

Bedaunkn mecht ma si ba olle de uns ghoifn haum,

ohne eich was ned gaunga, AN SCHEN DAUNG!

 

Alle Arbeiten wurden zeitgerecht erledigt, wir sind zufrieden und hundemüde. Doch geschlafen wird später, zuerst musste alles für unsere Präsentation aufgebaut werden.

Um 11:00 Uhr begrüßten wir dann unseren Bürgermeister Mag. Karl Josef Stegh, Landesleiter Norbert Allram, Landesbeirat Lukas Kerndler, unsere Bezirksleitung Stv. Hanna Gneiger und Tobias Witzlinger sowie einige interessierte Behamberger und Behambergerinnen zur Projektpräsentation im Kultursaal in Behamberg. Besonders erfreut waren wir über den Besuch von unser Nachbar-Landjugend Ernsthofen.

Nach einigen Worten seitens der Landjugend Niederösterreich präsentierte unsere Leitung das aufregende Projektmarathon-Wochenende. Auch unsere Verkehrsschilder und unsere selbst genähten Stofftaschen konnten dort bewundert werden. Danach folgte die Übergabe der Taschen an unsere Nahversorger:

  • die Bäckerei Gegenhuber
  • den Ab Hof Verkauf Burgholzer und
  • die Tankstelle am Wachtberg.

Stammkunden werden dort in Zukunft unsere Taschen bekommen, um beim nächsten Einkauf Plastik zu sparen/vermeiden.

 

Auch all unsere Verkehrsschilder haben nun ihren endgültig Platz gefunden. 

 

Ein großes Dankeschön nochmal an unsere Gemeinde und an unseren Bürgermeister für die Ermöglichung zur Teilnahme am Projektmarathon 2019, für das zur Verfügung stellen der Gemeinde-Werkstatt und für die 24 Stunden Erreichbarkeit am Tag.

 

Danke auch an alle Mütter und an unsere Bezirksleitung für die Verköstigung mit Kuchen und sonstigen Schmankerln.

 

Und zu guter Letzt ein RIESEN Dankeschön an all unsere Mitglieder, die Tag und Nacht mitgeholfen haben, um unser Ziel, das Projekt, innerhalb der 42 Stunden abschließen zu können. Einsatz und Teamarbeit waren gefragt und das wurde auch gezeigt. Wir sind zusammengewachsen und haben gelernt wie es ist, wenn so viele Leute an einen Strang ziehen müssen. Eine tolle Erfahrung!

 
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