LJ Bogen

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Projektmarathon 2020

Landjugend Rappottenstein

11. - 13. September 2020

 

 

Auf in die nächste Runde!

"Ma. Seit ana Ewigkeit geh i do beim Lohnbachfall scho umadum. Langsam griag i wiakli an Duascht. Warum hob i ma nur ned mehr eipockt? Wo griagt jetzt wos zum dringa her?" - Gedanken eines  müden Wanderers.

Freitag - 19:00 Uhr - Gemeinde Rappottenstein

Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Wagner und Landesbeirätin Katrin Huber wurde die Aufgabe des diesjährigen Projektmarathons verkündet.

"Baut einen Getränkebrunnen am Parkplatz des Lohnbachfalles, der die durstigen Wanderer mit kühlen Getränken versorgt" - Josef Wagner.

Viele Gedanken im Kopf starteten wir zum Parkplatz am Naturdenkmal Lohnbachfall um erste Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren. 

 

 

 

Schau auf dich, schau auf mich. So schützen wir uns!

Herausfordernde Zeiten verlangen herausfordernde Maßnahmen.

Um unsere Sicherheit zu gewährleisten halten wir uns an das erstellte Präventionskonzept. Das heißt:

  • Teilnehmerlisten, um die Anwesenheit von Personen nachvollziehen zu können
  • Abstand halten und regelmäßige Händedesinfektion
  • Einteilung in Teams, bei denen der Kontakt untereinander vermieden wird

Unsere Covid-19 Verantwortlichen Katharina Hahn und Natascha Fröschl achten darauf, dass sich alle an die Regeln halten.

 

 

Projektplanung und erste Arbeiten

"Warum griagt ma do nirgends wos zum trinken? Auf dem Parkplatz gibts genug Sitzgelegenheiten, aber wos zum trinken findet ma weit und breit ned. Do sollte dringend wer was machen!" - Gedanken eines erschöpften Wanderers.

Nach den ersten Besichtigungen am Lohnbachfall war sehr schnell klar: Da muss ein Bagger her! Nachdem die Abmessungen festgelegt wurden, startete unser Baggerfahrer Clemens Zach gleich mit den Aushubarbeiten. Das Ergebnis: Ein Loch mit 2,20 Meter tiefe und 2 Meter Durchmesser.

Währenddessen bezogen die ersten Teams das Hauptquartier um mit den Detailplanungen zu beginnen.

Team "Konzept" erstellt einen Plan für die praktische Umsetzung des Getränkebrunnens. Daneben entsteht zusätzlich eine Hütte , in der Direktvermarkter aus der Region ihre Produkte anbieten können. Dafür wurden bereits am Abend noch erste Partner kontaktiert. Besonders wichtig war uns hier eine nachhaltige Verwendung sicherzustellen, dass der Betrieb lange gewährleistet ist.

Team "Holz" erstellt die Pläne für die Überdachung des Brunnens und der Hütte um auch den Materialbedarf zu berechnen.

Team "Dokumentation" richtete sich im Hauptquartier technisch ein und startet sofort mit der laufenden Projektdokumentation, um euch alle am laufenden zu halten. 

Gegen 23:30 beendete Team "Bau" seine Aushubarbeiten. Danach wurde im Hauptquartier eine Lagesbesprechung - natürlich unter Wahrung des Abstandes - durchgeführt und die arbeiten für den nächsten Tag eingeteilt. 

 

 

Raus aus den Federn, der Hahn hat gekräht!

Bereits um 6:30 Uhr nahmen wir unsere Arbeiten wieder auf. Wieder in Teams aufgeteilt starten wir unseren Vormittagsplan.

Team "Holz"

Beschaffung des Holzmaterials, Fertigstellung des Planes und Beginn der Arbeiten

Team "Brunnen"Abholen der Brunnringe von der Fa. Jungwirth, Weiterführung der Arbeiten am Brunnen
 
EinkaufstruppBeschaffung aller notwendigen Materialien von den Nahversorgern aus der Region
 
Team "Direktvermarktung"Erstellung von Beschilderungen, Preislisten und Anleitungen für die Direktvermarkterhütte, Kontaktaufbau mit den landwirtschaftlichen Direktvermarktern aus der Region
 
Team "Versorgung"

Versorgung unserer fleißigen Helfer mit Getränken und Essen nach dem gestern erstellten Konzept

 
SchweißerSchweißen der Körbe für den Getränkebrunnen 
 
Covid-19 BeauftragteAchtung auf die Wahrung der Sicherheitsabstände und die Einhaltung der vereinbarten Maßnahmen

 

 

Es wird geschweißt, gehobelt und betoniert


Rund um die eingesetzten Brunnenringe wurde zugeschüttet, ein Fundament für die Überdachung betoniert und der Platz für die Hütte geebnet.

Die Brunnenüberdachung wurde bereits mit Schindeln gedeckt und ist an ihrem Bestimmungsort eingetroffen.  Das Grundgerüst für die Direktvermarktungs-Hütte mit fahrbarer Unterkonstruktion wurde ebenfalls bereits angefertigt und wird morgen fertiggestellt.

Der Metallkorb für die Aufbewahrung der Getränke im Brunnen ist geschweißt und wartet auf seinen Einsatz.

Wie die Direktvermarktungshütte und die Getränkeentnahme funktionieren und was es hier so gibt, erfahren die Besucher auf den ausgearbeiteten Anleitungen und Preislisten.

 


 

Sonntag - Arbeitsbeginn 06:00


Nachdem am Samstag in den späten Abendstunden noch die ersten Reihen der roten Klinkersteine gemauert wurden, war die Brunneneinfassung am Sonntagvormittag schnell aufgezogen. Der Metallkorb wurde in den Brunnen hinuntergelassen und anschließend die Überdachung aufgesetzt.

Während die Burschen die Hütte verschlagen, bringen die Mädels die Schindeln am Dach an. Die ersten Produkte für unsere Direktvermarktungshütte sind bereits am Morgen eingetroffen.

„Unser Projekt kann ab Montag bestaunt werden!“ – Das wollten wir auch der Bevölkerung mitteilen und haben dazu beim gut besuchten Dirndlgwand-Sonntag Flyer ausgeteilt.

In der Zwischenzeit wurde unser Hauptquartier im FF-Haus wieder auf Vordermann/-frau gebracht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die FF Pehendorf.


 

Es ist geschafft!


„Heast, des gibt’s do ned, wos is dein des? Jetzt haum de do echt an Brunn hinbaut, do werd im ma doch gleich a Flascherl gönnen.  – Gedanken eines erleichterten Wanderers

 

Endlich sind auch die letzten Arbeiten geschafft. Der Metallkorb, gefüllt mit sechs Kisten Erfrischungsgetränken, kann nun über eine Winde nach oben befördert werden.

Die Direktvermarktungshütte, voll mit regionalen Produkten und jeweils eigenen Kassen, wurde direkt neben dem Brunnen platziert.

Um 16:00 durften wir unser Projekt Bürgermeister Josef Wagner, Landesbeirätin Katrin Huber und Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer NÖ Andrea Wagner vorstellen und somit an die Gemeinde übergeben.
 

 

Unsere Projektpräsentation im Schnelldurchlauf!

Da es heuer aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) keine öffentliche Präsentation des Projektes geben durfte, haben wir die 42,195 Stunden in 2 min für euch zusammengefasst. 

 

Das Ergebnis