LJ Bogen

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Der Countdown läuft ... noch 4 Tage!

Am Freitag, den 11.09.2020 ist es wieder soweit, wir starten in den Projektmarathon 2020.

Damit auch zu Corona-Zeiten keine Informationen vorenthalten bleiben, werden wir euch stets am Laufenden halten. 

Gerne könnt Ihr in der Zwischenzeit auf unserer Facebookseite stöbern.

Der Startschuss ist gefallen!

Hoch motiviert starten wir in das diesjährige Projektmarathon-Wochenende.

Wir freuen uns, dass uns der Garten des ehemaligen Kindergartens zur Verfügung gestellt wurde, aus dem ein neuer Vereinsgarten entstehen soll.

 

Kaum gestartet hatten wir auch schon die ersten „Zaungäste“….

Mimi & Moritz die Katzen aus der „Stadt“. (So bezeichnen die Ortsbewohner die Gasse in der unser Projekt entsteht.)

Mimi & Moritz machen sich wie jeden Nachmittag auf eine kleine Runde durch die Gassen. Eigentlich scheint alles normal zu sein, aber plötzlich stoßen sie auf die Eichhörnchenfamilie, welche seit Jahren im Baum des Kindergartens lebt.

„Mimi & Moritz sagt mal wisst ihr was da los ist?“

„Hmmm…. Keine Sorge die Stadtpolizei Mimi & Moritz wird auch dieses Rätsel lösen. Los geht’s!“

Sie ziehen weiter und betreten vorsichtig den Garten in dem tatsächlich bereits Traktoren fahren und Jugendliche mit Pinsel und Lack umherschwirren. Eindeutig ein Fall für die „Stadtpolizei“!

Neugierig erspähen sie die Listen auf dem Tisch und entdecken die Aufgabenstellung sowie das vorgegebene Corona-Konzept.

„ Mimi komm schnell! Das glaubst du mir nie! Das ist wieder so ein Projekt der Landjugend, schau mal!“

„Das ist aber toll, komm lass uns mal schauen wie weit die schon gekommen sind!“

 

Freitag, 17:00 Uhr – Beginn des Projektmarathons

Gleich nach der Übergabe haben wir uns auf den Weg zu unserem Projektplatz gemacht und mit der Aufgabeneinteilung begonnen.

Einige Spielgeräte wurden abgebaut und die Sandkiste großflächig entfernt.

Die bereits vorhandene Nestschaukel wurde abgeschliffen, neu lackiert und der Rindenmulch aufgebessert. 

Währenddessen wurde für die zukünftige Lagerfeuerstelle die Sandkiste entfernt und 

sämtliche Materialen vom örtlichen Sammelplatz abgeholt. Auch der neue Sitzplatz wurde ausgegraben. 

Der Anfang ist geschafft!

 

„Komm, wir ziehen weiter!“

Gemütlich machen Sie sich auf den Weg in Richtung Friedhof und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Plötzlich entdecken sie auch hier Mitglieder der Landjugend…

 

Freitag - Die Friedhofsmauer

Fleißig haben ein paar Mädels mit dem Schleifen und Streichen der Geländer begonnen während einige Burschen die Friedhofsmauer waschen und von Schmutz befreien.

Mimi & Moritz spazieren weiter, doch plötzlich hören sie ein komisches Geräusch…

„Boooooh, booooh, wer stört denn hier?!“

Mimi & Moritz eilen zum Grab ... unerwartet treffen Sie auf einen Poltergeist der vermutlich von der Landjugend geweckt wurde….

„Kommt näher ich kann euch eine alte Sage über Frauendorf erzählen.“

Mimi & Moritz setzen sich entspannt zu ihm und hören aufmerksam zu..

 

Frauendorf – Historischer Rückblick

Viele Sagen in unserem Land handeln von drei Jungfrauen. So auch die Sage auf welches sich das Ortswappen von Frauendorf bezieht; die Sage der drei Klosterschwestern; die Gründerinnen unseres Ortes ?!

Auch das Wappen des ehemaligen Landadels in Frauendorf „der Frauendorfer“ zeigt eine Frau (eine Frau die einen Kranz trägt).

Die Frauen hatten also in unserem Dorf schon immer das Sagen.

"Ich habe eine gute Sage für euch..."

Die berühmte Sage des Schmides und der drei Nixen:

Bei Frauendorf im Schmidatal war vor vielen hundert Jahren ein großer See. In seiner Tiefe lebte ein Wassermann mit seinen vier schönen Töchtern. Das schönste an ihnen waren aber ihre langen Haare, in die sie sich wie in einen Mantel hüllen konnten. Die eine war blond, die andere schwarz, die dritte braun und die vierte hatte fuchsrotes Haar. In jeder Vollmondnacht, wenn kleine Luftbläschen auf dem ruhigen Wasserspiegel verrieten, dass der Vater fest schlief und schnarchte, verwandelten sich die vier Mädchen in Pferde. Sie verließen als Schimmel und Rappe, als Brauner und Fuchs ihr nasses Heim und galoppierten ausgelassen über das weite Land. Die Leute in den Dörfern, wenn sie den nächtlichen Hufschlag hörten, sagten dann, dass die Wilde Jagd wieder ihr Unwesen treibe.

Von Zeit zu Zeit mussten die vier übermütigen Nixen ihre Hufe neu beschlagen lassen. Dazu trabten sie zu dem besten Hufschmied weit und breit, und der war damals in Pillersdorf zu Hause. Der Schmied wunderte sich nicht über die rätselhaften Pferde, die ihn da manchmal zu mitternächtlicher Stunde weckten. Als Lohn für seine Arbeit hatte er auch jedes Mal vier kostbare Perlen auf seinem Amboss vorgefunden, und so gab er niemals etwas von seinem Geheimnis preis.

Einmal war die Zeit des Beschlagens wieder gekommen, doch der Schmied hatte am Abend zuvor zu tief ins Glas geschaut, und so mussten die vier Rosse lange fest auf den Boden stampfen, bis er sie hörte. Mit brummendem Schädel stolperte er mürrisch daher und machte sich schlaftrunken ans Werk. Er strich nicht wie sonst den Stuten sanft über die Mähnen, er streichelte sie nicht und sprach nicht freundlich mit ihnen, sondern benahm sich derb und roh. Zum Überfluss erwischte er noch einen Hufnagel, der zu lang war. "O weh, meine Flosse !" schrie da das fuchsfarbene Pferd auf. Ohne ein Wort der Entschuldigung machte der Schmied den Fehler gut, beendete seine Arbeit und fiel wortlos wieder in sein Bett.

Seit diesem Vorfall bestürmten die Mädchen den alten Wassermann, doch fortzuziehen in eine andere Gegend. Sie bettelten so lang, bis ihr Vater nachgab, und im nächsten Frühling, als die Schneeschmelze das Tal in einen breiten Fluss verwandelte, schwamm das ganze Nixenvolk die Schmida abwärts bis in die Donau. Der See trocknete aus, weil ein Mann vergessen hatte, dass Frauen zu jeder Tageszeit aufmerksam und sanft behandelt werden wollen, und die Wassergeister verschwanden aus dieser Gegend.

 

„Miau, danke für die spannende Erzählung – ich bin nur allerdings sehr sehr müde und würde gerne nach Hause gehen Moritz.“

Langsam streunen sie die Gasse hinunter und freuen sich auf ein gemütliches Schläfchen im Haus. Moritz kann es jedoch nicht lassen und möchte noch kurz die arbeitende Landjugend besuchen….

 

Freitag – 23:00 Uhr

Nach einer kurzen Stärkung ging es mit dem Verputzen der Friedhofsmauer weiter. Auch die Sitzfläche wurde vollständig ausgegraben und mit Kies befüllt. Währenddessen wurde auch bereits der Schachtring bei der Lagerfeuerstelle platziert. Mit Traktoren wurde ausreichend Erde in den Garten befördert sodass ein Ausgleich des Bodens geschaffen werden kann.

„ Moritz, komm endlich!“ 

Mimi & Moritz gehen gemütlich nach Hause….

Für die Landjugend ist aber noch lange nicht schluss für heute….

Samstag - 07:00 Uhr - Guten Morgen

"Miau, komm Mimi! Ich war schon bei der Landjugend, die sind alle schon munter!"

 

 

Nach einigen Tassen Kaffee wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Traktoren laufen bereits auf hochtouren sodass der Grund für die Pflasterarbeiten fertig wird. Auch das zweite Tor beim Friedhof wird von den Mädels bereits gestrichen. 

Ein weiteres Team besorgt inzwischen fehlende Materialien in den umliegenden Baumärkten.

Samstag - 12:00 Uhr

Während unsere Mädels das Holz für eine Müllinsel im Baumarkt geholt haben wurde fleißig der Lagerfeuerplatz mit Erde aufgefüllt und begradigt. Um ein gemütlicheres Ambiente zu schaffen wurde der Schachtring mit alten Mauerziegeln umrandet und 7 Holzsessel platziert. Wir freuen uns schon auf den ersten "Grillabend".

Ein weiteres Team begann bereits mit dem Zuschneiden des Holz für die Sitzgarnituren.  Auch die Friedhofmauer wurde bereits das 1. mal gestrichen. Es wird....

 

"Moritz, schau mal! Die Nestschaukel ist ja wirklich toll geworden. Gut dass heutzutage recyceln modern ist!"

 

Samstag - 16:00 Uhr - Hoher Besuch

Während wir fleißig am arbeiten sind wurden wir von Frau Landesrätin Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister , unserem Bürgermeister Martin Reiter samt Vizebürgermeister Florian Hinteregger, und Gemeinderat Martin Amon, Ortsvorsteher Erwin Freytag, sowie dem Viertelsteam der Landjugend überrascht. Es hat uns sehr gefreut!

In einem mit gutem Sicherheitsabstand geführtem Gespräch konnten wir unser Projekt mitteilen und  eine kurze Verschnaufpause einhalten. 

Mimi & Moritz waren natürlich auch dabei! 

 

Samstag - 18:00 Uhr - Zeit für einen kurzen Rückblick

"Miau, wow was die alles schon geschafft haben! Wenn wir doch auch nur so tolle Hände und längere Beine hätten Mimi..."

Mimi & Moritz waren von Beginn an treue Begleiter, die dem ein oder anderem Mitglied ein Lächeln ins Gesicht zauberten.

"Was hältst du davon wenn wir diese 2 Tage kurz revue passieren lassen für unseren "Polizeibericht? Du glaubst doch nicht, dass ich den Überblick verloren habe...Miau."

Mittlerweile können wir einige Punkte unseres Aufgabenbereiches abhaken. Die Friedhofmauer wurde in der Nacht auf Samstag mit einem Kärcher gründlich gewaschen und heute frisch gestrichen. Auch die Geländer und Tore wurden geschliffen und erstrahlen bereits in neuem Glanz.

Unsere Sitzfläche wurde schon am Freitag mit einem Bagger der Gemeinde ca. 60 cm tief ausgegraben und heute mit Verdichtungsmaterial und Kies befüllt. Da wir stolz auf unsere Landjugend sind und dies auch zeigen wollen, haben wir in das Pflaster ein "LJ" für Landjugend miteinbezogen. Ein Crashkurs in der Pflasterschule war natürlich notwendig.

2 unserer fleißigen Burschen konnten bereits sehr schöne rustikale Tische aus Holz zaubern und sind nun an der Erstellung von 4 Bänken. Eine Verkleidung für unsere Müllinsel ist ebenfalls in Arbeit. 

Auch Kreativität ist dieses Jahr wieder gefragt, denn durch eine neue Kampagne der Landjugend dürfen wir an unsere 2 ortsansässigen Hofladen-Besitzer Schilder mit der Inschrift "Das isst Österreich" verteilen. 

Samstag 12.09. - 21:00 Uhr

Die Zeit rennt..

Haben wir euch schon verraten dass ein neues Naschlabyrinth entsteht?

Unser Naschlabyrinth ist mit einigen Kräutern wie Minze, Thymian, Basilikum etc. und frischen Erdbeeren bepflanzt. 

Aufgrund der aktuellen Jahreszeit haben wir uns dazu entschieden die bereits vorhandenen Himbeeren zu belassen und im Frühjahr das Obstangebot zu erweitern.

 

"Mimi, hast du schon an den Kräutern hier gerochen? Mhhhh.... die verleihen mir gleich ein ganz anderes Körpergefühl.. "

"mmampf.... welche Kfäutfer? Hast du schon mal an dem frischen Holz geschnuppert? Göööööttlich..."

" Sag mal, die Geschichte von gestern war doch eigentlich sehr interessant.. Lust auf noch eine Geisterstunde ?"

"Ach komm... ich denke heute brauchen wir keine Gute-Nacht-Geschichte - die von gestern war schon ein bisschen gruselig, wir bleiben lieber hier.."

Da unsere Arbeiten derzeit in vollem Gang sind und wir mit den ersten Endarbeiten beginnen können wird es wohl Zeit für eine kleine Information über den Projektmarathon...

 

Der Projektmarathon - Kurze Information

Ihr fragt euch sicher schon die ganze Zeit was es mit diesem Projektmarathon eigentlich auf sich hat..? 

In genau 42,195 h müssen/dürfen Landjugendgruppen ein von der Gemeinde erstelltes Projek umsetzen. Erst am Tag der Übergabe erfährt der jeweilige Sprengel das umzusetzende Projekt.

Natürlich werden diese Projekte an den Wünschen der Landjugend orientiert sodass auch die Freude daran gegeben ist.

"Klingt doch toll oder ?"

 

Samstag/Sonntag - 0:00 Uhr

"Miiiiaaaau.... puh bin ich müde.. Ich denke es wird Zeit schlafen zu gehen. Heute wurde bereits einiges geschafft, komm Moritz."

Selbst die Finsternis kann uns nicht aufhalten. Das Holz für die Bänke wird weiterhin geschliffen und in Teile zusammengeschraubt. Unser Ziel ist es diese noch "heute" fertigzustellen damit wir uns morgen auf die finalen Arbeiten konzentrieren können.

 

Sonntag - 08:00 Uhr - Guten Morgen

Mimi & Moritz machen sich erneut auf ihre tägliche Morgenrunde und genießen die ersten Sonnenstrahlen im Vereinsgarten.

"Miau, guten Morgen! Sag mal Mimi bist du auch so traurig wie ich, dass heute bereits der letzte Tag des Projektmarathons ist?"

 

Nach einer kurzen Nacht geht es heute mit den letzten Arbeiten weiter. Die Pflastersteine werden zugeschnitten und unsere Müllinsel ein zweites Mal gestrichen.

Die Friedhofsmauer erstrahlt bereits in vollem Glanz, hier fehlt nur noch der letzte Feinschliff.

 

Sonntag 13.09. - Der Endspurt naht

"Miau, *grrr* zuschauen macht hungrig. Komm wir gehen kurz nach Hause.."

In der Zwischenzeit haben wir alle Zusatzaufgaben bereits erledigt, deshalb wurde die alte Bank im Garten noch abgeschliffen und neu lackiert. Unser heuriges Motto - aus alt mach neu - ist in einigen Projektteilen wiederzufinden. Wir erklären euch wo:

Die Lagerfeuerstelle:

Die Ziegeln der Lagerfeuerstelle wurden von Landjugendmitgliedern zur Verfügung gestellt, da diese keine Verwendung dafür hatten. Auch der Brunnenring wurde vom Bauhof der Gemeinde geholt. Die Hocker wurden aus einem "kranken" und deshalb bereits gefälltem Baum hergestellt.

Die Nestschaukel:

Da die Nestschaukel noch in einem guten Zustand ist haben wir uns dafür entschieden diese zu behalten. Wie bereits erwähnt wurde hier das Holz geschliffen und neu lackiert, sie erstrahlt nun in einem neuen Glanz. 

Die Parkbank

 

 

"schneeeeell Mimi! Komm die machen schon weiter!"*

Mimi & Moritz, unsere treuen Begleiter, sind schon sehr gespannt auf das Endprodukt und können es kaum noch erwarten.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es gestärkt weiter.. denn es müssen noch einige Arbeiten erledigt werden.

 

"Ahhhh... eine Biene! Moritz schnell... die verfolgen mich!"

Bei all der Aufregung hätten wir fast unser Insektenhotel vergessen. 
Die letzte Zusatzaufgabe unserer Aufgabenstellung war der Bau eines Insektenhotels. Da wir bereits bei einem Bienen-Workshop dabei waren wussten wir sofort was zu tun ist.

Passend zu unserem Kräuter-/Naschlabyrinth haben wir dieses in der Nähe platziert. Wir hoffen den Bienen und Insekten gefällt ihr neues Zuhause.

Sonntag 13.09. - früher Nachmittag

Weiter geht es … die Pflastersteine erhalten eine betonierte Umrandung sodass ein langjähriger Erhalt gegeben ist. Auch die Parkbank erstrahlt inzwischen in einem neuen Glanz und ist fertig für die Präsentation.

Nachdem nun alles fertiggestellt ist, wird mit den Aufräumarbeiten begonnen. Die Erde wird daher noch ein letztes Mal begradigt und die Sitzgarnituren auf der gepflasterten Fläche positioniert. Wir sind bereit für die Übergabe!

„Miau! Was für ein Wochenende! Mimi komm, da geht sich noch ein Mittagsschläfchen aus bevor die große Übergabe mit Präsentation stattfindet...“

Sonntag 13.09. – Präsentation/Übergabe d. Projektes

Pünktlich um 18:00 Uhr konnten wir mit der Übergabe und Präsentation unseres Projektes beginnen. Es freut uns, dass Bürgermeister Martin Reiter, samt Gemeinderäten Martin Wittmann und Martin Amon, sowie Ortsvorsteher Erwin Freytag und Magdalena Polsterer der Landjugend Niederösterreich anwesend waren. Nach ein paar kurzen Grußworten konnte unsere Leitung die Arbeiten präsentieren. Die Begeisterung der zufällig vorbeigekommenen Besucher war groß.

Last but not least dürfen wir unseren Projektnamen bekanntgeben...

Setz di her, do samma mehr! - Vereinsgarten Frauendorf

 

 

Das Projekt „errichtet einen Vereinsgarten“ wurde somit erfolgreich umgesetzt. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, Eltern und Besuchern und können auf ein erlebnisreiches, lustiges und gemeinschaftsförderndes Wochenende zurückblicken.

„Ach wie toll das alles geworden ist! Die Nestschaukel, die Parkbank, und erst die tollen Sitzgarnituren, ..Moritz das sind alles super Plätzchen für laue Sommernächte.“

 

Mimi & Moritz machen sich nun auf den Heimweg. Ihre Tat als „Stadtpolizei“ ist hiermit getan. Eins fehlt jedoch noch .....der Polizeibericht!

„Moritz, wer wird denn das jetzt alles in Worte fassen können für unseren Bericht? Wie sollen wir so ein tolles Projekt denn überhaupt polizeilich bewerten? Da gibt es doch rein gar nichts zu bemängeln, oder?“

 

Sonntag 13.09. – Der Polizeibericht der Stadtpolizei

 Bericht der Stadtpolizei

Aufgabenstellung:

Errichtet einen Vereinsgarten

Zusatzaufgaben:

renoviert die vordere Friedhofsmauer

erbaut ein Nützlingshotel

"Das isst Österreich" Schilder 

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Zeitraum: 

Freitag 11.09. - 13.09.2020 - 42,195 Stunden

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Freitag 11.09.2020 - keine Beschwerden, alles im Laufen

 

Samstag 12.09.2020 - ebenfalls keine Beschwerden, alles im Laufen (der Bagger ist super)

Anmerkung: ab 22:00 Uhr - Partymodus für einige Mitglieder "Disco, Disco, Party, Party"

Anmerkung: bis 02:00 Uhr - laute Maschinen, Scheinwerfer und motivierte restliche Mitglieder

 

Sonntag 13.09.2020 - hmmm... gähnende Leere, scheinbar alle noch müde "Miaaaau, was für ein Kater"

Anmerkung: ab 08:30 Uhr - fleißige Mitglieder trudeln ein, alles im Lot

Anmerkung: ab 18:00 Uhr - etwa noch eine Party? "Oh, Miauowau, ich Dummkopf, Party mit dem Bürgermeister!"

Anmerkung: ab 19:00 Uhr - "der Duft nach Lagerfeuer, ich liebe es!"- alles im grünen Bereich, auch auf der Corona-Ampel

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Insgesamt wurden in den 42,195 Stunden...

- 24m2 Pflastersteine verlegt

- 2 Dosen Holzlack, 2 Dosen Rostschutzlack und 1 Dose Klarlack verstrichen

- 27 alte Ziegelsteine, 1 Brunnring und etwas Kies

- 10 Säcke Rindenmulch, 5 Säcke Blumenerde

- 400m2 Löschkalk verstrichen

- einiges an Holz geschnitten

- 7 Baumstumpf-Sessel erstellt

- 2 Kräuter-/Obstlabyrinthe erbaut

- ein Haufen Erde verteilt und umgegraben

- einige alte Spielgeräte entfernt

- eine (zwei) "Partys" gefeiert (unter Covid19 Bedingungen)

- gefühlt tausend Schrauben verwendet

- jede Menge Handschuhe verloren

- Schleifpapier, Schleifpapier,..

 

  "Miau, verdammt mehr weiß ich leider nicht.."

 

(Berichtverfasser Moritz)

© verfasst von Mimi & Moritz den Polizisten auf vier Beinen der „Stadt“

Projektmarathon 2020 - over and out

 

Wir bedanken uns bei der Gemeinde Sitzendorf und der Landjugend Niederösterreich für die tolle Aufgabenstellung!