LJ Bogen

Blog

Der letzte Rundflug der Biene

Auch die Biene möchte sich von euch verabschieden. In dem YouTube-Video des letzten Tages könnt ihr nochmal genau miterleben, wie die Biene umherflog, um verschiedene Eindrücke der LJ Allhartsberg und dem Projekt für euch zu sammeln.

 

 

Ein erfolgreiches Wochenende geht zu Ende!

Gemeinsam können die Mitglieder auf ein ereignisreiches Wochenende zurückblicken. Es ist unglaublich, wie sie dieses Projekt gemeistert haben.

Die Landjugend Allhartsberg möchte sich recht herzlich für den Besuch der Projektmarathonpräsentation bei folgenden Ehrengästen bedanken: LAbg. Anton Kasser, Landwirtschaftskammer Vizepräsidentin Andrea Wagner, Landjugend Bezirk Waidhofen/Ybbs, Landjugend Mostviertel und Leitung der VTG Sonntagberg/Allhartsberg. Außerdem durften sie einige Gemeinderäte begrüßen. Ein ganz großes Dankeschön gilt auch den Eltern der Mitglieder sowie der Bevölkerung und allen Landjugendfreunden!

Alle Besucher der Präsentation wurden am Eingang überprüft, ob sie ihren 3G Nachweis bereit hatten. Mit einem weißen Bändchen markiert, konnten sie das Präsentationsgelände beruhigt betreten.

So geht ein aufregendes und erfolgreiches Wochenende zu Ende!

Die Biene verriet mir auch noch ein kleines Detail des Wochenendes: nicht nur meine neuen 74 Baumfreunde wurden mithilfe der LJ Allhartsberg gepflanzt, weiters können durch die vielen Spenden zusätzlich rund 230 Bäume in Oberösterreich als Wiederaufforstungsprojekt gepflanzt werden. Darüber sind die LJ Mitglieder extrem stolz.

Und nun habe auch ich, Tilia der Baum, endlich in Ruhe Zeit meine neuen Lindenfreunde kennenzulernen und mich mit ihnen über dieses Projektmarathon Wochenende auszutauschen.

 

 

Die Uhr tickt, viele Hände rasches Ende - so lautet unser Motto für das Projektmarathon Wochenende

 

 

Der letzte Feinschliff!

Die Landjugendmitglieder haben dieses Wochenende fleißig gearbeitet und auch der Gemeinschaftsgeist wurde gestärkt, was man in den unterschiedlichen Teams spüren vermag. Ich sehe das Ziel schon vor Augen.

Jetzt muss nur noch der letzte Feinschliff entlang des Radweges vollzogen werden. Einige Teilnehmer des Allhartsberger-Projektmarathons richteten noch die Bäume aufrecht und hingen die Baumpatenschaftsschilder dazu. Außerdem verteilten sie noch Granulat rund um jeden Baum und gossen diesen anschließend, damit meine Baumfreunde gut gestärkt ihr Leben entlang der Allee bestreiten können.

Es werden auch schon tatkräftig die letzten Handgriffe für die Präsentation, die heute um 16.00 Uhr beim Hause Reitbauer in Wallmersdorf stattfindet, vorbereitet.

 

 

Einblick in die Arbeiten

Die Biene konnte laufend beobachten, wie die Landjugend Bilder und kurze Clips der jeweiligen Tage in ein Video packten. Schaut auf YouTube vorbei, dort könnt ihr diese Zusammenfassungen des Wochenendes finden!

 

 

Die Bevölkerung ist ein Wahnsinn!

Auf die Landjugendmitglieder wurde dieses Wochenende noch nie vergessen. Sie wurden von der Bevölkerung mit köstlichen Mehlspeisen und Leckereien versorgt. Auch andere Vereine aus Allhartsberg und den Nachbarvereinen kamen mit Getränkespenden und Snacks auf die Baustelle, zum Sägewerk Mühlehner und in den Jugendraum, um den Arbeitern und Arbeiterinnen neue Energie zu liefern. 

Ein herzliches Dankeschön!

 

 

Morgenstund hat Gold im Mund

Der letzte Tag ist angebrochen und wieder kann ich die Landjugend schon früh morgens zwar noch etwas verschlafen, jedoch mit ihrem Ziel vor Augen, tüfteln und arbeiten hören. Ein paar Mitglieder hingen die Baumpatenschaftsschilder, welche während der Nachtschicht noch fertiggefräst wurden, auf. Andere platzierten noch den Radständer und die restlichen Insektenhotels entlang des Radweges. 

Einen Mann konnte ich dieses Wochenende immer wieder an der Allee oder im Jugendraum antreffen. Es war der Bürgermeister von Allhartsberg, LAbg. Anton Kasser. Sehr interessiert erkundigt er sich immer wieder über die Fortschritte, auch bei Unklarheiten konnten sich die Mitglieder stets an ihn wenden. Für sein offenes Ohr waren die Mitglieder sehr dankbar!

 

 

Alle Bäume sind gepflanzt!

Auch heute wird es für mich eher schwierig ein Auge zuzudrücken, denn die Landjugend ist wieder fleißig am Arbeiten. Es sind bereits alle Bäume gesetzt und ich kann endlich all meine neuen Freunde kennenlernen. Doch zuvor müssen diese noch mit einem Schutzmantel umhüllt und mit jeweils drei Pflöcken gestützt werden. Auch die Insektenhäuser und Bänke wurden bereits nach Wallmersdorf gebracht und aufgebaut. Außerdem wurden auch bereits die Schilder für unsere Baumpaten gefräst und angefertigt. Wow, jetzt herrscht endlich richtig Leben im kleinen Dorf und ich fühle mich nicht mehr einsam.

In der Zwischenzeit beobachtete die Biene, wie die Mädels im Jugendraum einen Teil des Projekts fertigstellten. Die „klimafitten“ Ideen für die Zukunft wurden als Future Lab für die Präsentation zusammengeschrieben und vorbereitet. Die Bevölkerung hat am Sonntag bei der Präsentation noch die Möglichkeit sich dazu Gedanken zu machen und sie in eine Schachtel zu werfen. 

 

 

Ordnung ist das halbe Leben!

Ganz besonders beeindruckt war meine Freundin die Biene von der Wand im Jugendraum, welche anhand einer Timeline die To-Dos der verschiedenen Teams abbildete. Diese Wand wurde zu Beginn des Projektmarathons von den Kreativen Köpfen und dem Medienteam gestaltet und organisiert.

Seit Freitag Abend konnten sie schon einige Punkte abarbeiten und abhaken. Die Liste erleichterte den Teamleitern und ihren Mitgliedern einen Überblick über alleTätigkeiten zu behalten und somit konnten sie sich mit den anderen Gruppen leicht absprechen und koordinieren.

 

 

Wir sagen DANKE

Die Biene wurde vom süßen Duft, den man sowohl im Jugendraum als auch in der Allee vernehmen konnte, angezogen. Die Landjugendmitglieder gönnten sich eine kurze Pause, in der sie die köstlichen Süßspeisen, welche ihnen vom örtlichen Nahversorger Nah und Frisch gesponsert wurden, verzehrten. Dafür möchten sich die Jugendlichen sehr herzlich bedanken!

Jetzt können sie energiegeladen die nächsten Arbeitsschritte erledigen!

 

 

Gut gestärkt starten wir in den Nachmittag

Nicht auszumalen, wie schnell die Vormittagsstunden vergingen. Mittlerweile kann ich rund 20 neue Freunde zählen. Jetzt denke ich, hat sich die Landjugend eine Pause verdient. Ich höre schon, wie die fleißigen Leute über das leckere Essen, welches sie heute beim Allhartsbergerhof speisen werden, schwärmen. 

Doch die Mittagspause ging nicht allzulang, nach ca. 1 Stunde kamen sie wieder gesättigt und mit vollem Tatendrang zurück. Sie sprangen auf den Bagger und begannen erneut zu graben. Da kam auch schon meine Freundin die Biene und berichtete mir, dass auch die Mädls im Jugendraum fleißig an den Ideen für das Visionärsprojekt arbeiteten. In den Hallen des Sägewerks nahmen auch die Insektenhotels, Mistkübel und Bänke bereits Form an.

 

 

ENDLICH STEHT DER ERSTE BAUM!

Ich kann es kaum glauben - endlich bekomme ich einen Freund! 

Gerade kann ich beobachten, wie der erste Baum in das zuvor gegrabene Loch gepflanzt wird. Weil ich so neugierig bin, hole ich mir gleich Informationen von meinem neuen Freund. Er erzählte mir einiges über sich und seine Pflege in den ersten Wochen:

Ich bin eine Linde, ich bin 7-8 Jahre alt und komme aus der Baumschule Grossbötzl aus Oberösterreich. In der Baumschule wurde ich schon mehrere Male umgepflanzt, so wird mein Wurzelraum eher klein gehalten.

  • Wichtig ist die Stuttgarter Methode (Dreipfahlverankerung). Diese sorgt dafür, dass ich genug Stabilität habe und ich bei starkem Wind nicht umkippe. Die Schenkellänge der Pflöcke sollte zwischen 60 und 70 cm haben und muss unterhalb der Krone mit Schnüren verbunden werden.
  • In das zuvor gegrabene Loch, welches ca. 2x so tief wie meine Wurzeln sein soll, wird dann ein Substrat eingefüllt, welches viele Nährstoffe und Wasser speichert.
  • Natürlich muss man auch auf meine Baumkrone achten, da diese aufgrund der vorbeifahrenden Fahrzeuge nicht zu groß werden darf. 
  • Außerdem wird darauf geachtet, dass auch der Untergrund eine positive ökologische Wirkung hat. Ein gutes Beispiel hierfür wäre eine Wildblumenwiese, da diese auch sehr gut für Insekten ist.
  • Zwei bis drei Wochen nach dem Pflanzen benötigen wir ca. 100L Wasser, damit wir gut wachsen können.

Ich freue mich jetzt schon auf meine weiteren Freunde, die ich im Laufe des Tages noch dazu bekommen werde.

 

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Ich war begeistert, als die Landjugendmitglieder bereits bei den ersten Sonnenstrahlen voller Motivation auf der Baustelle eintrafen. Dabei hörte ich, wie sie sich über das stärkende Frühstück unterhielten und die gut eingeteilten Aufgaben besprachen. Die Biene erzählte mir außerdem, dass sie früh am Morgen auch schon sah, wie die Teststraße vor dem Jugendraum für die Mitglieder eröffnet wurde. 

Weiters konnte die Biene beobachten, wie Zeitungsberichte verfasst, Flyer ausgedruckt und verteilt, und Plakate im Ort aufgestellt wurden.

 

 

Ein erfolgreicher Arbeitstag geht zu Ende

Ich, Tilia der Baum, habe heute Nacht kein Auge zugemacht genauso wie die fleißigen Landjugendmitglieder. 30 Löcher haben sie gestern noch geschafft! Die Biene erzählte mir bei ihrem nächtlichen Rundflug um Mitternacht, dass sie auch einige Mitglieder sah, die die Einladungen für die Präsentation fertigstellten und dass sich bereits einige Baumpaten gefunden hätten. Bei ihrem Rückflug sah sie die bereits fertiggestellten Infotafeln für die Präsentation am Sonntag.

Besonders beeindruckt hat die Biene das Video über den ersten Arbeitstag, welches man bereits auf YouTube sehen kann!

Doch jetzt hat sich auch die Landjugend ein paar Stunden Schlaf verdient, doch ich bin überzeugt, dass sie bei den ersten Sonnenstrahlen schon wieder am Arbeiten sind.

 

 

Eine kleine Pause - natürlich mit regionaler Jause

Außerdem stärkten sich die Jugendlichen mit einer regionalen Jause von ihrem heimischen Nahversorger

 

 

 

Auf Los geht' los: Die Arbeiten beginnen!

Plötzlich um 18:35 Uhr am Freitagabend hörte ich laute Geräusche und zwei Bagger kamen mit einigen fleißigen Landjugendmitgliedern zum Radweg nach Kröllendorf. Sie begannen sofort die Löcher auszumessen und im Anschluss zu baggern.

Ich, Tilia der Baum, schickte die Biene auf einen Rundflug nach Allhartsberg, wo sie auch gleich einige Mädchen im Jugendraum entdeckte. Während sich ein Teil mit den kreativen Aufgaben, wie dem Basteln der Einladungen und den Flyern beschäftigte, schnitten die anderen die Videos, bearbeiteten die Fotos und verfassten Berichte für den Blog. Auch Organisatorisches, wie die To-Do-Listen wurden erstellt und an der Holzwand im Jugendraum angebracht, so haben die Jugendlichen alle bevorstehende Aufgaben immer im Überblick.

 

 

Viele Hände rasches Ende!

Die Biene erzählte mir, dass das Bagger- und Pflanzteam aus ca. 10 Mitgliedern besteht und das ganze Wochenende für das Graben der Löcher und das Pflanzen der Bäume zuständig ist.

Das zweite Team, die Kreativen Köpfe, sind zuständig für das Schreiben der Einladungen der Ehrengäste, die Gestaltung der Flyer und Plakate und das Verfassen der To-Do-Listen. 

Das dritte Team, bestehend aus den Mediendesignerinnen, kümmert sich um den Auftritt der LJ in den Sozialen Medien, die Gestaltung des Blogs sowie das Fotografieren und Filmen der Fortschritte beim Projekt.

Die Visionäre und Baumspezialisten sammeln fleißig Ideen für neue Schattenplätze, die künfitig in der Gemeinde Allhartsberg errichtet werden können. Außerdem erkundigen sie sich über die richtige Pflege der Bäume und stellen einen Plan für die ersten Wochen nach der Pflanzung auf.

Das Team Gadget fertigt in den Hallen des Sägewerks Mühlehner zwei Rastbänke mit Mistkübeln und Radständern sowie acht Insektenhotels an.

In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig auf die Hygienemaßnahmen zu achten. Die Jugendlichen haben einen Coronabeauftragten bestimmt, der darauf achtet, dass alle Beschränkungen und Maßnahmen eingehalten werden.

Weiters habe ich erfahren, dass jedes Team einen Teamleiter oder eine Teamleiterin hat, welche sich immer wieder untereinander austauschen und sich über die Fortschritte in den anderen Teams informieren.

 

 

Der Startschuss ist gefallen - Tilia bekommt neue Freunde!

Allee Olé - Radln im Winde durch die Schatten der Linde

Ich bin Tilia der Baum und stehe schon seit etlichen Jahren ganz alleine in Wallmersdorf neben der Kapelle. Schon seit Ewigkeiten ist es hier wie ausgestorben. Neben den vielen Autos fahren auch vereinzelt Radfahrer, doch wer würde schon gerne bei Hitze die endlose Strecke von Kröllendorf nach Wallmersdorf radeln? 

Ich dachte schon dieser heiße Tag würde wie jeder andere zu Ende gehen. Doch aus dem Nichts versammelten sich 40 top motivierte Landjugendmitglieder bei dem vor kurzem angefangenen Radweg und ich konnte es kaum glauben, endlich kam Leben in das Dorf. Wie jeden Tag um 18:00 Uhr kam meine Freundin die Biene und erzählte mir von ihrem Tag. Heute waren die Neuigkeiten groß, denn vor der Gemeinde tummelten sich schon viele junge Menschen im Landjugendleiberl. Sie machten nämlich beim Projektmarathon mit und ihre Aufgabe dabei war:

  • eine Allee mit rund 80 Bäumen zwischen Wallmersdorf und Kröllendorf zu pflanzen und für jeden gepflanzten Baum einen Paten zu finden
  • weitere Visionen für "klimafitte" Plätze in Allhartsberg zu suchen. 

Voller Tatendrang marschierten die Jugendlichen zum Jugendraum, um Ideen zu sammeln und Gruppen einzuteilen.