LJ Bogen

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Abschließende Worte

Nach diesem aufregenden Wochenende an dem Rüdiger und seine Freunde den Verlauf des Projektmarathons erzählt haben, möchten wir zu guter Letzt noch ein paar Dankesworte aussprechen.

Danke an die Gemeinde, die uns mit Speis und Trank tatkräftig unterstützt hat und auch sonst immer ein offenes Ohr für uns gehabt hat.

Danke an Georg Pundy, der unser Gemeindeansprechpartner war und uns bis spät in die Nacht hinein mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Danke an unsere Leitung Romana und Martin, für ihre starken Nerven und ihr Organisationstalent.

Danke an alle, die uns im laufe der letzten 42 Stunden unterstützt und mit leckeren Speisen und Getränken versorgt haben.

Danke an unsere Mitglieder der Landjugend Kleinzell, für ihr Engagement während des Wochenendes und für die vielen schlaflosen Stunde, die unser Projekt mit sich brachte und alles was dazugehörte.

Auch wenn das Wochenende sehr anstrengend war, war es wie immer ein großartiges Erlebnis, an das wir uns sicher noch eine lange Zeit zurückerinnern werden. Auf viele kommende Projekte, die wir gemeinsam noch meistern werden.

Ein Happy End für Rüdiger und seine Freunde

Die Zeit verging wie im Flug und schon war es 15:00 Uhr. "Da kommen aber viele Leute.", sagte Rüdiger erfreut. "Wo ist denn eigentlich Thorsten? Also nicht, dass es mich interessieren würde, aber nur weil er gesagt hatte, er würde kommen.", druckste Manfred herum. "Er wird bestimmt bald kommen.", beruhigte Susanne ihre Freunde. 

Neugierig beobachteten die Freunde wie die Landjugendleiter Romana und Martin das Projekt den Kleinzellern vorstellten und auch Landesbeirätin Jaqueline Kendler und Vizebürgermeisterin Heidi Teveli noch einige Worte sprachen. Während die Bevölkerung das gelungene Projekt begutachtete, torkelte plötzlich Thorsten daher. "Was hast du denn angestellt?", rief Rüdiger erschrocken. "Naja, als ich vorher den beiden Mädchen nachgeflogen bin und sie am Zebrastreifen stehen geblieben sind, bin ich gegen die Heckscheibe geflogen und habe mir den Flügel verletzt. Jetzt konnte ich nicht fliegen und musste den kompletten Weg vom Bugl zu Fuß zurücklegen.", erzählte Thorsten. "Aber jetzt hast du ja die ganze Präsentation verpasst.", bemerkte Rüdiger traurig. "Egal, ich zeige dir das Projekt, ist schließlich doch nicht so schlecht geworden.", gab Manfred zu. "Danke Manni, du bist eben doch ein wahrer Freund.", strahlte Thorsten Taube. Manfred rollte mit den Augen, doch gab keinen Kommentar zu dem verhassten Spitznamen ab. 

Manfred zeigte Thorsten den Brunnen und den davor frisch gepflasterten Platz, das neu bepflanzte Blumenbeet mit dem lebenden Christbaum in der Mitte, mit welchem die Landjugend den Bürgermeister überraschte, sowie den Prospektständer im Buswartehäuschen und die renovierten Tafeln. Zum Schluss kamen sie vor den Sitzgarnituren für die Volksschul- und Kindergartenkinder zum Stehen. "Wow, das ist aber toll geworden.", staunte die Taube. 

Nach diesem aufregenden Wochenende waren alle froh, dass wieder etwas Ruhe einkehrte und sie ließen alle gemeinsam den Sonntag gemütlich ausklingen. 

Rüdiger erlebt die letzten Handgriffe hautnah

In den frühen Morgenstunden hörte man erneut lautes Flügelgeflatter und kurz darauf kam Thorsten mit einer holprigen Landung auf dem Gemeindeplatz zu stehen.

"Rüdi, du wirst es nicht glauben, wer heute bei mir in der Werkstatt erschienen ist.", schrie Thorsten. "Warum bist du denn schon wieder hier? Da war es einmal ruhig genug für meinen Schönheitsschlaf und du tauchst in aller Frühe hier auf!", grummelte Manfred verschlafen. "Aber Manni, die Burschen sind wieder bei mir in der Werkstatt und werken schon ganz brav.", rief Thorsten aufgeregt. "Mein Name ist nicht Manni und außerdem ist mir egal wo die sind, hauptsache sie stören mich hier nicht.", meinte der wütende Mistkäfer.

"Aber schau doch, da kommen ja zwei Mädels.", deutete Rüdiger in die Ferne. Als die beiden ankamen, schnappten sie sich sogleich zwei Besen und begannen mit dem Zusammenkehren und Zusammenräumen des Platzes. "Warum sind es heute nur so wenige?", wunderte sich Rüdiger. "Weil sie alle bei mir in der Werkstatt sind.", freute sich Thorsten. "Nein, 4 Mädels spielen heute mit der Musikkapelle beim Erntedankfest, deswegen fehlen noch einige.", wusste Susanne. "Na dann schaffen die das ja bestimmt nicht bis zur Projektpräsentation um 15:00 Uhr.", meinte Manfred und kicherte schadenfroh. "Bisher haben sie es immer geschafft. Ich glaube an unsere Landjugend.", hielt Rüdiger dagegen. Plötzlich legten die zwei Mädels ihre Utensilien beiseite und stiegen in ein silbernes Auto. "Ich flieg ihnen mal nach!", beschloss Thorsten und hob holprig ab. "Der fliegt jetzt bestimmt gegen die Heckscheibe!", prophezeite Manfred. 

Thorsten beobachtete die Burschen dabei, wie sie die Folderbox für das Bushäuschen, ein Stockerl für den Zierbrunnen, welcher im Brunnen angeschlossen werden soll und Informationstafeln bauten. Währenddessen brannten die Mädchen mit einem Brennstab das Landjugend-Logo in die Tische und Bänke. "Jetzt sind sie bestimmt schon bald fertig, dann sind sie ja gar nicht mehr so oft hier.", dachte sich Thorsten betrübt. "Aber ich freue mich schon auf die Präsentation am Gemeindeplatz!"

 

Keine Pause für Manfred...

Als die Malarbeiten beendet waren, starteten die Mädels, hinter dem Brunnen Blumen einzusetzen. "Das sieht aber schön aus!", rief Susanne begeistert. "Schau mal, sie formen sogar das Landjugend-Logo damit.", bemerkte Rüdiger. Ebenso verschönerten die Mädchen das Beet mit Blumen. "Zur Abwechslung war das mal gar nicht so schlecht.", gab Manfred zu. 

Von der Weite sahen sie ihren altbekannten Freund Thorsten Taube im Sturzflug auf sie zurasen. Mit einer holprigen Landung kam er schlussendlich neben seinen Freunden zu stehen. "Hoppala, diese Landung war nicht so wie geplant!" "Der viele Lärm, die vielen Leute und jetzt auch noch du, der Tag kann ja nicht mehr besser werden.", grummelte Manfred. "Manni mein alter Freund, wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen!", schrie Thorsten begeistert und fiel ihm um den Hals. Manfred wimmelte ihn genervt ab: "1. ist mein Name Manfred und definitiv NICHT Manni und 2. könnten wir uns ruhig öfter nicht sehen." "Jetzt streitet euch doch nicht und schaut lieber wer da gerade gekommen ist.", versuchte Rüdiger die Lage zu besänftigen. Er zeigte auf eine Gruppe junger Menschen, die gerade eingetroffen waren. "Doch nicht noch mehr Menschen, das halte ich langsam nicht mehr aus!", murrte Manfred. "Das sind die Viertelsrefernten Jaqueline Kendler und Michael Schibich und die Bezirksleiter Annemarie Pfeffer und Bernhard Zeller. Sie wollen das Projekt mit eigenen Augen bestaunen und den Kleinzellern mit einem leckeren Eis eine Abkühlung verschaffen.", wusste Susanne. Zwei weitere Autos fuhren heran und sechs junge Menschen kletterten heraus. "Die waren ja gerade bei mir in der Holzwerkstatt!", rief Thorsten aufgeregt. Nachdem alle gemeinsam Eis aßen und sich über den neuesten Stand mit den Gästen ausgetauscht hatten, stärkte sich die Kleinzeller Landjugend noch mit einer leckeren Gulaschsuppe und Schaumrollen. 

"Gott sei Dank fahren alle wieder, hoffentlich kann ich jetzt endlich einmal wieder meinen Schönheitsschlaft bekommen.", meinte Manfred. "Nicht doch, es war doch gerade so lustig.", sagte Rüdiger enttäuscht. "Vielleicht kommen die ja wieder zu mir in die Werkstatt, ich werde gleich einmal nachschauen. Tschüss Rüdi, bis morgen Susi, schlaf gut Manni!", verabschiedete sich Thorsten und hob torkelnd ab. "Naja, bei ihm stehen die Chancen ganz gut, dass er bis morgen den Weg wieder vergessen hat.", murmelte Manfred. 

Als die drei Freunde vor dem Gemeindeplatz schon längst eingeschlafen waren, hatte Thorsten endlich den Weg nach Hause gefunden und sah, dass in der Werkstatt noch immer Licht brannte. "Na sowas, die werken noch ímmer, da werde ich zuschauen, vielleicht lerne ich ja noch etwas.", sagte die Taube zu sich selbst. Er suchte sich ein gemütliches Plätzchen, doch schlief zu den Geräuschen der Maschinen ein. 

Die Abenteuer gehen weiter

„Wo sind denn jetzt auf einmal alle hin?“, wundert sich Rüdiger. „Gerade eben waren noch alle da, und kaum schaut man einen Moment nicht hin, sind alle weg.“ „Schau, die Ersten kommen doch schon wieder. Ich denke, dass unsere Landjugend einfach eine Pause brauchte von dieser schweren Arbeit.“, überlegte die Spinne laut. „Schön, ich freue mich schon darauf ihnen wieder zusehen zu können.“ „Da hatte ich einmal meine Ruhe und die Biester kommen schon wieder. Wie soll ich da meine Falten loswerden?“, grummelte Manfred.

„Warum geht denn jetzt schon wieder die Hälfte?“, fragte Rüdiger ganz betrübt, als er sah, dass einige Arbeiter in ihre Autos stiegen und davonfuhren. Manfred freute sich: „Wenn jetzt auch noch die andere Hälfte verschwinden würde, dann wäre es perfekt.“ „Aber nein, die kommen ja bald wieder. Sie fahren zum Bugl in die Werkstatt, um die Zusatzaufgabe vorzubereiten.“, erklärte Susanne. „Was ist denn die Zusatzaufgabe?“, fragte Rüdiger. „Susanne hat mir erzählt, dass sie Tische und Bänke für die Kindergarten- und Volksschulkinder machen, dann würden sie vielleicht nicht immer spielend herumlaufen, sondern auch mal sitzen bleiben.“, trug Manfred sein Wissen bei.

„Guckt doch mal, der schöne Brunnen und der Platz sind gleich fertig!“ rief Susanne aufgeregt. Doch Rüdiger hatte nur Augen für die Mädels, die gerade mit Farben, Pinseln und einer Schleifmaschine bewaffnet vor zwei hölzernen Blumentöpfen saßen. „Wenn ich doch auch nur so schön malen könnte, wie die Mädels die Gemeindewappen auf die Töpfe malen“, seufzte Rüdiger. „Die Zeichnungen sind ja fast so hübsch wie ich!“, bemerkte der Mistkäfer zufrieden.

„Aber da verschwinden ja schon wieder zwei!“, rief Rüdiger empört. „Vielleicht gehen dann endlich alle mal!“, schimpfte Manfred. „Die beiden gehen, um die Social Media Kanäle auf den neuesten Stand zu bringen, weil auch die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Teil des Projektmarathons. Ich bin schon gespannt, was heute noch alles passiert“, meinte Susanne. „Ich auch!“, jubelte der Regenwurm. „Wenn sie doch so schnell wie möglich fertig werden!“, murrte der Käfer.

 

Der frühe Vogel fängt den Regenwurm

Nach einer kurzen, unruhigen Nacht, da Rüdiger und seine Freunde vom Bagger- und Arbeitslärm wachgehalten wurden, weckte sie am frühen Morgen das geschäftige Treiben der Landjugend-Mitglieder.

„Mein Schönheitsschlaf leidet schon, siehst du nicht die Falten auf meiner Stirn? Was machen sie denn überhaupt?“, jammerte Manfred Rüdiger und Susanne an. „Siehst du nicht, dass sie schon wieder fleißig am Werken sind? Die Burschen bereiten alles für das Pflastern des Brunnenvorplatzes vor und ein paar Mädels machen einen Shoppingtrip ins Lagerhaus, um alles für das Bepflanzen des Beetes zu besorgen. Die anderen Mädels starten schon mit dem Bemalen des Brunnens, damit dieser bis morgen in neuem Glanz erstrahlt.“, erklärte die Spinne. Manfred erwiderte mürrisch: “Ja, das Bemalen ist mir eh schon aufgefallen, seht ihr nicht diesen roten Punkt auf meinem Rücken, der von einem Pinsel gefallen ist? Diese jungen Leute heutzutage haben überhaupt keinen Respekt mehr vor meiner unglaublichen Schönheit!“ „Das stimmt doch gar nicht. Schließlich verschönern sie doch unser zu Hause mit farbenfrohen Blumen.“, versuchte Rüdiger seinen Freund zu überzeugen. „Außerdem kommt Gerüchten zu Folge ein lebender Christbaum in die Mitte des Beetes, denn die Gemeinde Kleinzell legt Wert auf Nachhaltigkeit.“, berichtete die Spinne. „Ich freue mich schon darauf, da kann ich mich dann bestimmt super vom Baum abseilen, um die Bevölkerung Kleinzells zu erschrecken.“, freute sich Susanne.

Als es plötzlich ruhig wurde, wollte Manfred seinen wohlverdienten Schönheitsschlaf nachholen, doch kurz vorm Einschlafen, startete der Lärm von Neuem. „Das gibt es doch nicht, hat man hier denn keine ruhige Minute?", schimpfte der Mistkäfer. Missmutig schaute er aus seinem Bau und beobachtete die Landjugendmitglieder dabei, wie sie Pflastersteine legten und den Brunnen bemalten. Wie aus dem Nichts erschien Rüdiger neben seinem Freund und erzählte aufgeregt:“ Jetzt hast du aber etwas versäumt. Gerade eben waren Vizebürgermeisterin Heidi Teveli und Rohrbachs Bürgermeister Karl Bader da und haben sich einen Überblick über die Lage verschafft.“ „Haben die ihnen auch diese grünen Sonnenbrillen und Kappen mitgebracht, die plötzlich alle tragen? Dieses blau passt ja gar nicht zu dem grün. Das ist ein modisches Debakel.“, regte sich Manfred auf. „Aber nein, warum regst du dich denn immer so auf, so bekommst du bestimmt noch mehr Falten!“, ärgerte Rüdiger den Käfer. „Sie haben eine Spende des Lagerhauses St. Veit erhalten.“ „Naja, solange ich es nicht tragen muss!“, meinte Manfred und rümpfte die Nase.

„Jetzt hört auf zu streiten und beobachtet lieber mit mir das Geschehen.“ mischte sich die Spinne verärgert ein. „Die Burschen zogen den Kopf ein und begleiteten Susanne zu ihr nach Hause, beim Buswartehäuschen, denn von dort hatten sie den perfekten Blick auf das bunte Treiben.

Rüdiger und seine Freunde beim Projektmarathon

Regenwurm Rüdiger war gerade beim Erdkörner zählen, als er von lautem Getrampel und Stimmengewirr gestört wurde. Er versuchte den Lärm auszublenden, jedoch wurde es nicht ruhiger. Deshalb schlängelte er sich aus der Erde, um dem Lärm auf den Grund zu gehen. Da sah er den Bürgermeister Reinhard Hagen und viele junge Kleinzeller und Kleinzellerinnen, in blauem Gewand. Sie begutachteten gemeinsam Rüdigers zu Hause. "Manfred, weißt du was da los ist?", fragte er seinen besten Freund den Mistkäfer. "Ich weiß nicht, aber hoffentlich dauert es nicht zu lange.", gab der Käfer seine Meinung ab. Während die Tiere sich noch beratschlagten, unterbrach die Spinne Susanne die beiden: "Der alljährige Projektmarathon findet dieses Wochenende statt. Die Landjugend Kleinzell will den Gemeindeplatz verschönern. Der Brunnen soll saniert und bemalt, der Platz davor gepflastert, eine Baumbank gestaltet, ein Austellungsständer in die Bushütte gestellt und die Amtstafel erneuert werden." "Das schaffen sie doch nie!", meinte Manfred, doch Rüdiger glaubte an die Landjugend: "Die Kleinzeller haben schon so viel tolle Projekte auf die Beine gestellt, die schaffen das bestimmt." "Egal, es ist schon spät ich gehe jetzt schlafen", maulte der Mistkäfer. "Gute Nacht! Ich schaue unseren fleißigen Landjugend-Mitgliedern noch ein bisschen beim Arbeiten zu", erwiderte Susanne. Doch auch der Spinne fielen die Augen zu, als sie die Landjugend bis spät in die Nacht hinein auskundschaftete. 

Projektübergabe

Am Freitag, 24.09. 2021 trafen wir uns um 17:00 Uhr im Gasthaus Pachler, wo wir das Projekt von unserem Bürgermeister DI Dr. Reinhard Hagen überreicht bekamen.

Unter dem Motto "Ein neuer Gemeindeplatz muss her, mit Brunnen, Infotafel und noch viel mehr" machten wir uns auf den Weg zum Gemeindeplatz und besichtigten unser Projekt für die nächsten 42 Stunden. 

Projektpräsentation