LJ Bogen

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Projektübergabe - das Wochenende kann beginnen!

Griaß eich!

Auch heuer durften wir wieder am Projektmarathon teilnehmen, dabei wollen wir euch so viele Einblicke wie möglich schenken! Am Freitag, den 3. September um 15:00 Uhr durften wir das Projekt von der Gemeinde Hadres übernehmen.

Wir wollen euch unsere kleinen Baustellen etwas näherbringen:

Eine unserer Aufgaben ist es, das alte Spielgerüst abzubauen und ein neues aufzustellen.

Das ist die alte Sandkiste. Seid gespannt, wie sie in zwei Tagen aussehen wird! Vielleicht haben wir uns dazu schon etwas überlegt. ;)

Bald werden diese Bänke auf einem schönen Platzerl stehen und somit ein neues Zuhause finden.

Außerdem kreieren wir eine Naschhecke für unsere Jüngsten und eine Ecke, in der die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen können.

Unsere Zusatzaufgaben lauten: ein Bienenhotel zu errichten und einen Sinnesweg für die Kleinen zu gestalten.

Die ersten Arbeiten können beginnen!

Voller Motivation starteten wir als erstes mit dem Planen unseres Wochenendes und damit auch mit dem Einkauf. Außerdem riss ein Teil unserer fleißigen Landjugendmitglieder das alte Spielgerüst weg und entsorgte gleich das vermorschte Holz. Weiters schrieben und verteilten wir unsere Einladungen für die Projektpräsentation am Sonntagnachmittag, um mit vollem Stolz das Projekt der Ortsbevölkerung zu präsentieren. Zudem starteten wir mit den Aufstellarbeiten des neuen Spielgeräts und den Vorbereitungen für das Insektenhotel. Auch vom Einbruch der Dunkelheit ließen wir uns nicht abschrecken und werkten fleißig weiter.

Samstagvormittag - gestärkt und ausgeschlafen in den neuen Tag

Bereits um 7:00 Uhr trafen wir uns ausgeschlafen und voller Motivation wieder bei unserem Projekt in Hadres. Neben den Vorbereitungen für die Naschhecke und der Taststation bauten wir auch noch unser Sandspielgerüst auf.

 

Um schöne Plätze entstehen lassen zu können, musste viel gebaggert und betoniert werden. Auch an unseren Spielgerüst wurde weitergearbeitet. Außerdem fingen wir mit den Arbeiten an der Herkulesschaukel an.

Samstagnachmittag - die Arbeiten sind voll im Gange

Gestärkt nach dem Mittagessen fingen wir an, die Kräuterraupe fertigzustellen. Wir sind froh, schon so früh einen Punkt unserer Liste abhacken zu können. Wir möchten euch gerne den neuen Spielplatzbewohner Raupe Nimmersatt vorstellen, in ihr befinden sich zahlreiche Kräuter.

Außerdem steht der Grundstein für das Platzerl und die Vorbereitungen für das Insektenhotel und die Taststation sind erledigt. Weiters haben wir die Baggerarbeiten abgeschlossen. Zudem bekamen wir Besuch von Eva Maria Himmelbauer und Richard Hogl, die unsere harte Arbeit lobten. Momentan sind die Betonierarbeiten in vollem Gang.

Samstagabend - mit Flutlicht durch die Nacht

Sobald der Grundstein beim Platzerl erstmal gesetzt worden war, ging es rasch weiter und im nu war auch das Pflastern erledigt.

Auch ein weiterer Punkt, den wir auf unserer Liste abhacken können, ist das Insektenhotel, bzw. in unseren Fall viele kleine Insektenhotels, damit es ja keine Streitereien zwischen den Bienen gibt.

Die neuen Spielgeräte sind mittlerweile fest in Boden verankert und warten schon darauf, morgen eingeweiht zu werden.

Als Zusatzaufgabe haben wir uns überlegt, etwas Sportliches für Groß und Klein zu gestalten – vielleicht kommen ja bei dem ein oder anderen Kindheitserinnerungen hoch.

Sehr stolz sind wir darauf, dass wir das neue Spielgerüst heute noch aufstellten - das hätte keiner gedacht. Doch wie heißt es so schön? Viele Hände, schnelles Ende.

Da sich unsere kleine Raupe Nimmersatt einsam fühlte, ließen wir noch zwei weitere Mitbewohner auf den Spielplatz einziehen. Sie freuen sich auf die kleinen Besucher des Spielplatzes.

Wir legten eine Nachtschicht ein, um so viel wie möglich noch erledigen zu können. Die 42,… Stunden müssen voll ausgenutzt werden. Durch die Nachtschicht schafften wir es, das neue Spielgerüst aufzustellen. Dieses wartet morgen nur mehr darauf, geschliffen und neu gestrichen zu werden. Zusätzlich konnten wir die Sandkiste soweit fertigstellen, dass nur noch mehr das Offensichtlichste fehlte und zwar der Sand.

Sonntagvormittag - der letzte Tag kann beginnen

Natürlich starteten wir heute vollen Tatendrang um 7:30 Uhr, damit wir das Projekt fertig und in vollen Glanz um 16:00 Uhr präsentieren können. Eine Gruppe startete zuerst mit dem Füllen der Sandkiste.

Währenddessen war die andere Gruppe mit dem Fertigstellen des neuen Spielareal beschäftigt. Der nächste Punkt unserer Liste den wir abhacken können.

Das fertige, neue Spielgerüst steht seit gestern Abend und wird derzeit geschliffen und gestrichen.

Die Taststation, die mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Weizen und Baumrinde gefüllt ist, wird in wenigen Stunden fertig und wartet danach auf viele neugierige Hände.

Sonntagnachmittag - Endspurt

Der letzte Sprint beginnt! Die Herkulesschaukel wurde aufgestellt und getestet. Alles bekam den letzten Feinschliff, wurde geputzt und schön hergerichtet. Wir können stolz auf uns sein, so ein tolles Projekt umgesetzt zu haben. Wir freuen uns schon auf 16:00 Uhr, bis wir die strahlenden Augen der Kinder erblicken können!

Samstag 16:00 Uhr - Gschafft!!

Am Sonntag war es endlich so weit. Um 16:00 Uhr durften wir unser erfolgreiches Projekt präsentieren. Pater Placidus segnete unsere harte Arbeit. Wie wir geahnt hatten, waren die Kinder sehr glücklich über den neuen Spielplatz und wurde sofort in Betrieb genommen.

Wir können stolz auf uns sein und freuen sich jetzt schon auf den nächste Projektmarathon. Bis nächstes Jahr!

Werdegänge der einzelnen Projekte

Damit ihr euch die einzelnen Projekte besser vorstellen könnt und die Arbeit die dahinter steckt, werden wir euch die Projekte im Detail erklären:

Werdegang des neuen Spielgerüst

Hier ein Foto, wie es aussah, bevor wir kamen:

Fangen wir mit dem Ab- und Aufbau von den Spielgerüst an.

Zuallererst mussten wir das alte, vermorschte Spielgerüst abbauen und entsorgen. Das geschah noch am Freitagabend.

Am Samstagabend konnten wir dann das neue Spielgerüst aufbauen.

Somit konnten wir am Sonntag damit beginnen, das gesamte Gerüst zu schleifen und zu streichen. Ebenso entfernten wir den Schotter und gaben stattdessen Rindenmulch unter die Schaukeln.

Werdegang der neuen Sandkiste

Die Sandkiste war vorher klein und nicht unbedingt spektakulär.

Wir entfernten das umgebende Holz und gruben eine größere Grube, um die Sandkiste etwas größer machen zu können. Nebenbei baute eine Gruppe das neue Gerüst auf, das später in die Sandkiste kommt.

Anschließend betonierten wir das neue Gerüst in der Sandkiste und bauten eine neue Umrandung. Am nächsten Morgen befüllten wir die Sandkiste mit Sand und machten den letzten Feinschliff.

Werdegang des Spielareals

Rund um den Baum errichteten wir ein neues Spielareal, wo die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können.

Zuallererst stand das Planen an - wo stellen wir welches Gerüst auf?

Danach stand das ausbaggern und betonieren an.

Als der Beton am nächsten Morgen so gut wie getrocknet war, konnten wir das Spielareal fertigstellen.

Werdegang des Platzerls

Um das gemütliche Beisammensitzen auf dem Spielplatz noch etwas gemütlicher zu gestalten, pflasterten wir ein Platzerl. Zuvor stand die Sitzmöglichkeit auf der Wiese.

Ohne Plan geht nix. Also messten wir uns zuerst das Platzerl aus. Wir hoben die Erde mittls Bagger aus, botnierten Raseneinfassungssteiner und gaben Kies hinein, den wir dann mühevoll glattstrichen.

Danach ging auch schon das pflastern los. Mittels Menschenkette gaben wir die Pflastersteine weiter, um es einfacher zu gestalten. Die Randsteine wurden zugeschnitten und im handumdrehen war das Platzerl auch schon wieder fertig.

Werdegang der Naschhecke

Um es für die Kinder interessanter zu machen, haben wir uns überlegt, die Naschhecke in einer Raupe zu platzieren.

Dazu kauften wir uns Holzkisten, diverse Kräuter und Stäucher sowie das notwendige Material. Wir bemalten die Holzkisten, gaben eine Noppenfolie hinein und stellten sie am richtigen Plätzchen auf.

Letzlich fehlte nur noch die Blumenerde und die Kräuter. Dahinter stellen wir noch Himbeer- und Brombeerstauden auf. Wir sind uns sicher, dass sich Raupe Nimmersatt mit den Kindern verstehen wird.

Werdegang der Wissens- und Taststation

Um den Kindern die Landwirtschaft und Regionalität etwas näher zu bringen, haben wir uns überlegt, eine Wissens- und Taststation zu gestalten.

Auch diese Station fing, wie die anderen Projekte, erstmals mit dem Planen an. Danach wurde geschnitten, gemalt und aufgebaut.

Bei der Taststation müssen die Kinder erraten, welches landwirtschaftliche Produkt sie fühlen. Wir haben sie mit Weizen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Baumrinde gefüllt. Bei der Wissenstation erfahren sie, welche Produkte wann gerntet werden.

Werdegang der Bienenhotels

Um auch das Bienenhotel ansprechender für die Kinder zu gestalten, kamen wir auf die Idee, die Bienenhotels in Form von Bienen und Marienkäfer zu gestalten.

Dazu holten wir uns leere, große Aludosen, malten sie entsprechend an und füllten sie mit Schilf, Stroh und Holz und hängten sie in den Bäumen auf.

Werdegang des Tempelhüpfen

Als Zusatzaufgabe haben wir an Tempelhüpfen gedacht. Dafür haben wir Waschbetonplatten bemalt und eingegraben. Für Jung und Alt ein Vergnügen.