LJ Bogen

Blog

Gemütliche Sonnenliegen errichten beim Donaualtarm in Altenwörth

Projektmarathon Übergabe mit Gemeinderätin Maria Schneider 

Freitag

Am Freitag den 3. September 2021 haben wir uns um 17:00 Uhr in Altenwörth für die Projektübergabe versammelt. Gemeinsam haben wir ganz gespannt gewartet, was nun dieses Jahr für uns spannendes ansteht. Das Projekt wurde uns von Gemeinderätin Maria Schneider übergeben. Dieses Jahr dürfen wir fürs Sonnenplatzl in Altenwörth zwei neue Sitzliegen aus Holz gestalten. Wir haben für die Projekttage wieder neue Tatort-Landjugend T-Shirts in blau erhalten, die wir sofort mit Stolz angezogen haben. Kurz nach der Übergabe, machen wir uns sofort auf den Weg. Das erste Team ist ein das naheliegende Geschäft „Frassl“ gefahren um die Baumaterialien zu besorgen. Das zweite Team ist zu einem Ortsbekannten Zimmerer gefahren um die Holzpfosten zu besorgen. Das dritte Team hat währenddessen den Plan geschrieben um einen roten Faden für die nächsten 3 Tage zu haben.

Nach dem die ersten Schritte erledigt waren, haben wir uns in einem Hof einquartiert um dort die Sitzbänke zu gestallten. Als erstes wurden die Holzpfosten vom Anänger abgeladen und in der Mitte durchgeschnitten um die ideale Länge für die Sitzfläche zu haben. Alle durchgeschnittenen Pfosten wurden auf den Außenseiten gehobelt und auf die richtige Länge geschnitten. Hierbei waren wir sehr lange beschäftigt bis es dunkel wurde. Unser Obmann Patrick Burger hat in der Zeit versucht eine Schablone für unsere Liege zu zeichnen. Kurz vor 23 Uhr haben wir für den Tag ruhe gegeben, da die Lichtverhältnisse nicht für die nächsten Arbeiten ausreichend waren.

Samstag Vormittag

In den frühen Samstagmorgen Stunden haben wir uns wieder im Hof getroffen, wo wir gestern aufgehört hatten. Die gestern entworfene Schablone wurde auf die nächsten Holzpfosten übertragen und die Maschinen fingen wieder an zu glühen. Nachdem die passenden Holzstücke ausgeschnitten wurden haben wir sie sofort voller Euphorie zusammengeschraubt und abgeschliffen. Heute gab es wieder vermehrte Arbeitsaufteilungen. Das eine Team machte die Seitenteile für die Sitzliege. Das zweite Team haben die Staffeln für die Sitzliege  die gestern auseinandergeschnitten worden sind auf den Kanten abgeschliffen.

Samstag Nachmittag

Ohne Mittagspause ging es weiter. Nachdem die ersten zwei Seitenteile von der Bank fertig waren, haben wir sie auf den Traktoranhänger aufgeladen um dort genau abmessen zu können, wie groß eine Bank wird. Das zweite Team war weiter fleißig mit den Pfosten beschäftigt und lässt sich nur schwer ablenken. Das erste Team hat sich halbiert, ein paar blieben im Hof und bauten die nächsten Seitenteile zusammen, der andere Teil vom ersten Team ist beim Traktor und überlegt wie es nun weiter gehen könnte. Da wir vieles berücksichtigen mussten sowie, die Bank wird zu schwer, wenn wir sie auf dem Anhänger fertigstellen, wie werden wir sie an den perfekten Platz bekommen. Am Nachmittag nachdem das Team2 fertig war, haben wir die Staffeln und Sitzbänke auf den Anhänger aufgeladen und sind zum Hauptstandort nach Altenwörth gefahren. In Altenwörth angekommen haben wir all unsere Kräfte zusammengeholt und haben gemeinsam das Hauptgerüst unserer Bänke auf die Liegewiese getragen um dort alle weiteren Arbeiten durchzuführen. Ein Teil der Gruppe hat angefangen die Staffeln mit genauen Abständen auf die Seitenteile zu schrauben. Der Rest der Gruppe hat das Hauptgerüst der zweiten Bank fertiggestellt um sie ebenfalls auf die Liegewiese zu tragen. Am späten sonnigen Nachmittag konnten wir uns stolz zeigen lassen, dass die erste Sitzbank fertig war. Am Abend war auch die zweite Bank fertig und wir waren sehr stolz aber gleichzeitig auch sehr müde und erschöpft. Für heute galt nur noch, Werkzeuge wegräumen, und den Müll sowie Holzreste zu entfernen.

Sonntag Vormittag

Am Sonntag hab wir uns wieder alle getroffen. Heute steht für uns das Zusatzprojekt an. Unsere Aufgabe ist es einen Nistkasten zu bauen. Die Holzplatten für die Wände der Vogelhäuser wurden aus einander geschnitten, geschliffen und verschraubt. Bei der Entscheidung wie das Vogelhaus aussehen könnte gab es sehr viele gute Ratschläge. Als Team gemeinsam haben wir es geschafft, dass von jedem Vorschlag ein Teil eingefügt worden ist. Ein paar wollten ein schräges Dach, andere wieder ein allbekanntes Dach. Jede Idee war super und einfallsreich. Unser Vogelhaus ist Rechteckig und besitzt ein Pultdach. Auf der Außenseite hat es einen Holzast, der als Griff dient zum Öffnen des Hauses und als  eine Art Terrasse. Über den Griff ist ein kleines Loch für den Eingang und hinter dem Loch haben wir ein Holz eingebaut als Sicherheit für die Jungvögel, damit eine Katzenpfote die Jungen nicht erreichten kann. Nachdem auch dieses Projekt fertiggestellt wurde, haben wir es auf einem Baum aufgehängt, wo es Wind und Wettergeschützt ist. Natürlich haben wir drauf geachtet, dass man das Haus von den Sitzliegen sehen kann. Mittag war die Arbeit erledigt somit blieb noch genung Zeit um uns auf die Projektpräsentation um 16:00 Uhr vorzubereiten.

Projektpräsentation

Um 16:00 Uhr startet die Projektmarathonpräsentation wo alle Besucher und Gemeindebürger unser Projekt begutachten können. Bei der Präsentation durften wir als Ehrengäste begrüßen wie bei der Übergabe am Freitag Gemeinderätin Maria Schneider, Landtagsabgeordneter Bernhard Heinrichsberger und Bürgermeister Wolfgang Benedikt.