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Mit Herz, Hand und Spaten - für die Kleinsten in ihrem Garten

Freitag

17 Uhr

Ich bin der Fridolin und wohne schon seit einer gefühlten Ewigkeit hier im Kindergarten. Genauer gesagt, lebe ich in einem kleinen Häuschen mitten im Garten. Von hier aus bekomme ich eigentlich alles mit, was sich rundherum so abspielt. Die Kinder beim Spielen, die Erwachsenen beim Arbeiten und natürlich auch so manche lustige Geschichte. Langweilig wird mir jedenfalls nie!

 

Heute um 17 Uhr ist aber plötzlich etwas ganz Besonderes passiert. Ich habe gerade gemütlich aus meinem Häuschen geschaut, als auf einmal die Landjugend Bromberg bei mir vorbeigekommen ist. Mit vielen Leuten, Werkzeug und jeder Menge Tatendrang! Da war sofort klar: Hier ist heute etwas im Busch!

 

Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich gleich meine Zipfelmütze aufgesetzt und mich auf die Lauer gelegt. Und tatsächlich: Die Landjugend Bromberg hat den Auftrag bekommen, hier im Kindergarten etwas Neues zu errichten. Eine Sandkiste, eine Gemüsepyramide, einen Zaun und eine Absturzsicherung sollen entstehen. 

 

Na, das klingt ja nach einem ganz schönen Abenteuer! Ich bin schon gespannt, wie das alles am Ende aussehen wird. Hoffentlich lassen sie mein kleines Häuschen stehen - schließlich wohne ich hier! 

 

Jetzt werde ich mich einmal gemütlich zurücklehnen und beobachten, was die fleißige Truppe alles vor hat. Vielleicht kann ich ja das eine oder andere Mal ein bisschen nachhelfen…ein Zwerg, wie ich, hat schließlich seine Tricks!

19 Uhr

Also heute ist vielleicht was los! Kaum hatte ich mich von meinem ersten Schrecken erholt, ging es schon richtig zur Sache. Die Landjugend Bromberg hat angefangen den alten Zaun bei der Kinderbetreuungseinrichtung abzutragen. Auch die Absturzsicherung musste weichen – schließlich soll hier bald etwas ganz Neues entstehen.

 

Das habe ich ganz genau aus meinem kleinen Häuschen heraus beobachtet. Stück für Stück wurde der Zaun zerlegt und weggeräumt. Da war ganz schön was los!

 

Bevor es aber ans große Graben ging, musste natürlich auch für die nötige Stärkung gesorgt werden. Zum Glück hat die ÖVP Bromberg ein Essen gesponsert, damit die fleißigen Helferinnen und Helfer ordentlich Energie tanken konnten. 

 

Und die wurde auch dringend gebraucht! Für die neue Sandkiste musste ordentlich Erde raus. Also wurde geschaufelt, was das Zeug hält. Schaufel für Schaufel, Scheibtruhe für Scheibtruhe – und das sogar bis tief in die Nacht hinein.

 

Ich muss schon sagen: Die Landjugend Bromberg nimmt das mit dem „Anpacken“ wirklich ernst. Während andere um diese Uhrzeit schon gemütlich auf der Couch liegen, wird hier noch fleißig gegraben.

 

Ich bin ja schon gespannt, wie das Ganze am Ende aussehen wird. Eines ist jedenfalls sicher: Langweilig wird es hier in den nächsten Stunden bestimmt nicht! 
 

Samstag

9 Uhr

Also langsam wird’s ernst bei mir! Kaum hab ich heute aus meinem Häuschen geschaut, war schon wieder einiges los. Diesmal sind die Löffelsteine dran. Einer nach dem anderen wird an seinen Platz gesetzt. Da wird geschoben, gerückt und immer wieder kontrolliert – ich sag’s euch, so ein Löffelstein legt sich offenbar nicht von allein. 

 

Auch bei der Absturzsicherung wird’s spannend. Bevor hier irgendetwas montiert wird, muss natürlich genau ausgemessen werden, wo später alles hinkommt. Da wird das Maßband ausgepackt und ganz genau geschaut. Ich hab mich lieber ein Stück zurückgezogen – nicht, dass am Ende noch jemand behauptet, ein kleiner Zwerg hätte beim Vermessen im Weg gestanden! 
 

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11 Uhr

Und dann habe ich etwas entdeckt, worauf ich schon gewartet habe: Die ersten Steher für den neuen Zaun stehen. Jetzt kann man erstmal richtig erkennen, wo der neue Zaun einmal verlaufen wird. Ich muss zugeben, dass ich langsam neugierig bin, wie das Ganze am Ende ausschauen wird. 

 

Aber nicht nur draußen tut sich was. Während die einen mit Werkzeug unterwegs sind, hat das Social Media Team seine ganz eigene Baustelle eröffnet. Beiträge werden vorbereitet, Präsentationen zusammengestellt und alles, was hier passiert, wird festgehalten. Jeder hat hier seine eigene Aufgabe!

 

Ich bleib jedenfalls lieber in meinem Häuschen und beobachte das Ganze aus sicherer Entfernung. Denn eines hab ich mittlerweile gelernt: Wenn die Landjugend Bromberg einmal anfängt, gibt’s hier keine ruhige Minute mehr! Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das heute noch lange nicht alles war.
 

13 Uhr

Plötzlich war es verdächtig ruhig auf der Baustelle. Keine Bohrmaschine, kein Hämmern, kein Mensch weit und breit.

 

Ich hab mich schon gefragt, ob die ganze Truppe etwa heimlich Feierabend gemacht hat. Aber nein! Nach kurzer Zwergen-Ermittlung habe ich herausgefunden: Die Gemeinde Bromberg hat zum Mittagessen ins Wirtshaus eingeladen!

 

Na gut, dachte ich mir. Wenn so viele Leute den ganzen Vormittag herumwerkeln, muss schließlich auch einmal der Zwergenmagen versorgt werden. Und anscheinend ist so ein Mittagessen genau das richtige Baustellenbenzin. 

 

Also sind alle losgezogen, haben sich ordentlich gestärkt und sind kurze Zeit später wieder auf der Baustelle aufgetaucht. 

 

Und ich kann euch sagen: Der Unterschied war deutlich! Vorher noch hungrig und müde, danach wieder voller Energie. Kaum zurück, ging es schon wieder los – weiterbauen, weitermachen und keine Zeit verlieren!

 

Doch lange konnten sie nicht einfach darauf loswerkeln, denn schon bald stand der nächste Besuch an. Die Landesbeiräte des Industrieviertels der Landjugend kamen vorbei, um sich unser Projekt einmal genauer anzusehen und zu begutachten. Natürlich durfte da ein gemeinsames Foto nicht fehlen – schließlich muss man so einen wichtigen Besuch auch ordentlich festhalten.

 

Und weil so viel arbeiten bekanntlich hungrig macht, gab es danach noch eine kleine Belohnung: Eis für alle!

17 Uhr

So langsam muss ich mich hier richtig konzentrieren, damit ich überhaupt noch mitkomme, was alles passiert! Kaum drehe ich mich einmal um, ist schon wieder etwas fertig.
 
Die Löffelsteine sind mittlerweile komplett verlegt. Das schaut schon richtig ordentlich aus! Jetzt fehlt bei der Sandkiste eigentlich nur noch der letzte große Schritt: Sie muss noch fertig eingebaut werden. Das Holz dafür wird gerade fleißig zusammengeschraubt und Stück für Stück nimmt die Sandkiste ihre Form an. Ich bin schon gespannt, wie sie am Ende aussieht und natürlich, ob für einen kleinen Zwerg auch genug Platz zum Sandburgenbauen bleibt.

18 Uhr

Auch bei der Absturzsicherung hat sich einiges getan. Die ist inzwischen fertig und schaut richtig stabil aus. Da kann ich als kleiner Baustellenbeobachter beruhigt weiter meine Runden drehen. Sicher ist sicher – schließlich möchte ich die Mütze, meine persönliche Schutzausrüstung, nicht um sonst tragen!
 
Beim neuen Zaun geht es ebenfalls ordentlich voran: Die Hälfte ist schon geschafft! Pfosten für Pfosten nimmt er Gestalt an und langsam kann man sich richtig vorstellen, wie das Ganze am Ende aussehen wird.
 
Wenn das Tempo so weitergeht, muss ich bald aufpassen, dass ich nicht zu spät komme – sonst ist die ganze Baustelle fertig, bevor ich überhaupt meinen nächsten Blogeintrag schreiben kann!
 

22 Uhr

Normalerweise ist um diese Uhrzeit bei mir längst Ruhe eingekehrt. Doch heute? Die Landjugend Bromberg war immer noch am Werk und ich konnte von meinem Häuschen aus beobachten, wie sich die Baustelle auch bei Dunkelheit weiterveränderte. 

 

In der Sandkiste wurde inzwischen der Sand eingefüllt und schön glattgestrichen. Doch einfach nur Sand wäre ja langweilig gewesen. Deshalb wurde gleich „Projektmarathon 2026“ hineingeschrieben. Fast zu schade um drüber zu spielen!

 

Währenddessen wurden die Baumstämme bearbeitet. Die Rinde wurde abgeschält und aus den Rundlingen entstanden Begrenzungen für Beete. Auch rund um die Sandkiste wurde weitergearbeitet und die Absturzsicherung bekam langsam ihre Form.

 

Nach so vielen Stunden knurrten allerdings auch bei den fleißigsten Helfern die Mägen. Also wurde kurzerhand etwas zu essen geholt und zwischendurch eine kleine Stärkungspause eingelegt. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb aber nicht – schließlich war die Nacht noch jung…naja, zumindest für die Landjugend Bromberg. Für mich war sie eigentlich schon ziemlich alt!

 

Je später es wurde, desto mehr fragte ich mich, wann hier endlich das Licht ausgeht. Aber solange noch irgendwo ein Werkzeug klapperte, wusste ich: Der Projektmarathon ist noch lange nicht vorbei!

 

Also blieb mir wohl nichts anderes übrig als weiterhin aus meinem kleinen Häuschen aufzupassen. Schließlich muss ja jemand kontrollieren, ob auch alles seine Ordnung hat.

Sonntag

7 Uhr

Nach der langen Nacht dachte ich eigentlich, dass heute erst einmal ausgeschlafen wird. Aber falsch gedacht! Kaum war die Sonne aufgegangen, trudelte die Landjugend Bromberg schon wieder ein. Nicht einmal am Sonntag hat ein Zwerg wie ich seine Ruhe. 

 

Zum Start in den Tag gab es ein kleines Frühstück. Wobei ich sagen muss: Das Frühstück war schon ziemlich unspektakulär. Brot, Semmeln, Nutella und Eierspeise – also wirklich nichts, womit man einen Zwerg beeindrucken könnte. Da hätte ich mir schon etwas mehr Abenteuer auf dem Teller erwartet! 

 

Lange blieb aber sowieso keine Zeit zum Tratschen, denn kaum war der letzte Bissen gegessen, ging es schon wieder los. Die Burschen machten sich gleich wieder an die Arbeit und kümmerten sich um die Absturzsicherung rund um die Sandkiste. Es wurde weitergemessen, angepasst und montiert. Ich beobachtete das Ganze natürlich ganz genau – schließlich kann man bei so einer Baustelle nie wissen, ob nicht doch ein Zwerg gebraucht wird, der den Überblick behält. 

 

Währenddessen wurde auch abseits der Baustelle fleißig gearbeitet. Hand raus, Fotos machen, Beiträge vorbereiten und Social Media auf den neusten Stand bringen. Irgendwer muss schließlich dafür sorgen, dass auch alle anderen mitbekommen, was hier gerade entsteht. 

 

Und so ist der neue Tag kaum angebrochen und bei uns läuft schon wieder alles auf Hochtouren. Die einen werken, die anderen halten die digitale Welt auf dem Laufenden – und ich? Ich sitze gemütlich in meinem Häuschen und überwache das Ganze. Einer muss ja schließlich die Arbeit koordinieren.

 

Mal schauen, was die heute noch alles anstellen. Ich bleib jedenfalls dran!

11 Uhr

Also Leute, ich glaube, ich träume! Ich hab mich heute in der Früh schon gefragt, ob das hier jemals ein Ende nimmt – und jetzt ist es tatsächlich so weit: Alles ist fertig!

 

Die Gemüsepyramide hat endlich ihr endgültiges Platzerl gefunden und steht da, als hätte sie nie wo anders hingehört. Sie wurde mit Erde befüllt und sogar schon mit Blumenzwiebeln und Kräutern bepflanzt. Da kann ich, als kleiner Gartenzwerg natürlich nur sagen: Mütze ab! Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass ich irgendwann für die erste Ernte zum Naschen vorbeischaue. 

 

Und auch bei der Sandkiste ist wirklich keine Arbeit mehr offen. Das Geländer bzw. die Absturzsicherung ist fertig und sitzt genau dort, wo sie hingehört. Die Rundlinge wurden perfekt verlegt und alles schaut mittlerweile so ordentlich aus, dass ich fast nicht glauben kann, wie es hier vorher ausgesehen hat. 

 

Ich habe die ganze Zeit zugeschaut, wie aus einem Haufen Arbeit, Erde, Holz und Werkzeug Schritt für Schritt etwas richtig Beeindruckendes entstanden ist. Und jetzt steht sie da – meine neue Sandkiste!

 

Damit sind die Projektarbeiten abgeschlossen und ich kann in meinem kleinen Häuschen wieder zur Ruhe kommen. Ich bin schon ein bissl stolz, muss ich zugeben. Schließlich hab ich das Ganze von meinem kleinen Häuschen aus genaustens überwacht. Ohne meine fachkundige Zwergenkontrolle wäre das bestimmt nicht so perfekt geworden!

12 Uhr

Kaum war ich mit meiner Zwergenjause fertig, stand plötzlich hoher Besuch vor meinem Häuschen! Dipl. Ing. Franz Dinhobel, Abgeordneter zum niederösterreichischen Landtag, schaute bei uns vorbei und wollte sich unser Projekt einmal unter die Lupe nehmen.

 

Ich hab natürlich ganz genau aufgepasst, ob er auch wirklich alles genaustens begutachtet. Nach einer kleinen Projektbesichtigung durfte das obligatorische gemeinsame Foto natürlich nicht fehlen. 

 

Schön, dass unser Projekt auch politisch für Aufsehen sorgt – da kann selbst ein kleiner Zwerg, wie ich, ein bisschen stolz sein!

15 Uhr

Und dann war er plötzlich da: Der große Moment, auf den wir die letzten Tage hingearbeitet haben – unsere Projektpräsentation!

 

Einige Besucherinnen und Besucher kamen vorbei, um sich anzusehen, was hier in den letzten Stunden entstanden ist. Auf einer Leinwand konnten sie den gesamten Verlauf unseres Projekt anhand von Bildern mitverfolgen – vom ersten Spatenstich bis zum fertigen Ergebnis. 

 

Natürlich durfte auch die Verköstigung nicht fehlen! Aufstrichbrote, Kuchen und Getränke standen bereit. Ich sag’s euch: Bei so einem Buffet hätte ich mich am liebsten gleich selbst dazugesetzt. Ein Zwerg muss schließlich auch bei Kräften bleiben!

 

Doch das Allerschönste war für mich: Die Kinder konnten ihren neuen Sandkasten sofort ausprobieren. Während die Erwachsenen noch fleißig geschaut, gestaunt und gegessen haben, wurde schon gebuddelt, gespielt und ausprobiert.

 

Da stand ich also mit meinem kleinen Häuschen und hab mir gedacht: Dafür hat sich jeder Handgriff und jede müde Stunde gelohnt. 

 

Jetzt kann ich mich endlich zurücklehnen. Mein Häuschen steht noch, der Sandkasten ist fertig, die Gemüsepyramide wächst hoffentlich bald ordentlich vor sich hin – und ich bin verdammt stolz auf meine Landjugend Bromberg!

17 Uhr

Der Fridolin verabschiedet sich. Aber keine Sorge - ich hab alles gesehen. Und sollte irgendwo eine Schraube locker sein…ich weiß, wen ich anrufen muss. Bis zum nächsten Abenteuer!

 

Euer Fridolin

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