Mission “Hoppelhaus”
Projektmarathon der Landjugend Sitzenberg-Reidling
Tag 1
Voller Energie gestartet, gemeinsam angepackt und schon richtig viel bewegt!
Liebes Tagebuch,
nach unzähligen Nächten voller Grübelei, Spekulationen und der wohl wichtigsten Frage des vergangenen Sommers – „Was wird unsere Landjugend-Mitglieder am Wochenende wohl erwarten?“ – hatte das Warten heute endlich ein Ende.
Der Projektmarathon ist gestartet! 🎉
Um 18 Uhr versammelten wir uns alle gespannt vor dem Gemeindeamt in Reidling. Dort wurde uns von Nicole Burger aus dem LJ-Büro und unserem Bürgermeister Erwin Häusler unser Projekt überreicht. Und sagen wir es mal so: Für einen kurzen Moment stockte uns allen der Atem. 😳
„Wie sollen wir das bitte in nur 42 Stunden schaffen?“
Doch dann erinnerten wir uns daran: Wir wären schließlich nicht bei der Landjugend, wenn wir uns von einer kleinen Herausforderung abschrecken lassen würden. Also: Ärmel hochkrempeln, Motivation einschalten und los geht’s!
Bevor ich es vergesse: Unser Hauptaufgabe für dieses Wochenende lautet, das Spielhaus am Spielplatz in Hasendorf komplett zu erneuern. Unser Projekt trägt den vielversprechenden Namen „Mission Hoppelhaus“ – süßer Name, oder? 🐰
Als wäre das noch nicht genug, wussten unsere Projektkoordinatoren natürlich ganz genau, dass wir ausgesprochen fleißige und motivierte junge Erwachsene sind. Deshalb gab es gleich noch eine kleine Zusatzaufgabe obendrauf: Wir sollen auch noch eine Gemüsepyramide für den Kindergarten in Reidling bauen.
Na gut. Ein paar Mal tief durchatmen … und dann ging’s auch schon los!
Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu unserem „Zuhause“ für die nächsten 42 Stunden. Wobei „Zuhause“ vielleicht etwas übertrieben ist – schließlich wird unser Bett in den kommenden zwei Tagen vermutlich eher ein seltener Luxus als eine Selbstverständlichkeit sein. 😴
Nach einer kurzen Lagebesprechung hieß es dann: Nicht reden, sondern machen! Und so wurden die ersten Werkzeuge ausgepackt und unsere fleißigen Hände machten sich an die Arbeit.
Doch zwischendurch erreichte uns eine ganz besondere und wunderschöne Nachricht: Unsere ehemalige Leiterin Verena ist Mama geworden und hat ihren Sohn Laurenz zur Welt gebracht! 👶💙
Natürlich musste dieses freudige Ereignis gebührend gefeiert werden. Während die einen weiter fleißig am Projekt arbeiteten, waren unsere Mädels kurzerhand damit beschäftigt, einen neuen Storch zu basteln, der in den nächsten Tagen feierlich aufgestellt werden kann. Bei uns wird eben selbst zwischen Sägen, Schrauben und Schaufeln noch Platz für ein bisschen Babyfreude gefunden. ❤️
Und was haben unsere fleißigen Hände heute eigentlich geschafft?
🔨 Die alte Hütte wurde abgerissen.
🌿 Die Stauden wurden ordentlich zurückgeschnitten.
🧱 Das alte Pflaster wurde herausgenommen.
🏠 Der Unterbau und das Grundgerüst der neuen Hütte wurden errichtet.
Gar nicht so schlecht für den ersten Abend!
Langsam neigt sich ein anstrengender, aber unglaublich produktiver Tag dem Ende zu. Die ersten Stunden liegen hinter uns, die Motivation ist noch da und der Grundstein für die kommenden Arbeiten ist gelegt.
Mission Hoppelhaus ist offiziell gestartet – und wenn das so weitergeht, wird aus unserem kleinen Spielhaus hoffentlich schon bald ein richtiges Hoppel-Paradies! 🐰🔨
Jetzt heißt es erst einmal: Kräfte sammeln, kurz die Augen zumachen und hoffen, dass morgen alles weiterhin gut läuft. 😴😂
Einladung zur Projektpräsentation
am 13.09.2026 um 14:30
🐰 Pssst … wir haben da noch was vor!
Liebes Tagebuch,
42 Stunden, jede Menge Holz, vermutlich viel zu wenig Schlaf und hoffentlich am Ende ein richtig cooles Hoppelhaus – das kann man natürlich nicht einfach still und heimlich fertigstellen. 😎🔨
Deshalb möchten wir euch alle einladen, euch selbst anzusehen, was wir bei unserer „Mission Hoppelhaus“ in diesen 42 Stunden auf die Beine gestellt haben!
📅 13. September, 14:30 Uhr
📍 Spielplatz Hasendorf
Kommt vorbei, bestaunt unser fertiges Projekt, plaudert mit uns und stoßt gemeinsam mit uns auf ein hoffentlich erfolgreiches Projektmarathon-Wochenende an. 🥳
Und weil Zuschauen bekanntlich hungrig und durstig macht: Für Speis und Trank ist natürlich gesorgt! 🍰🍻
Also: Mama, Papa, Oma, Opa, Freunde, Nachbarn und alle neugierigen Hasendorfer & Co. einpacken und vorbeikommen! 😉
Wir freuen uns auf euch – und können es kaum erwarten, euch zu zeigen, was aus unserer Mission “Hoppelhaus” geworden ist! 🐰🏠💙💛
Tag 2
Ein weiterer Tag, ein weiterer Schritt zum Ziel.
Liebes Tagebuch,
was soll ich sagen … 06:30 Uhr. 😴
Nach einer eher kurzen Nacht starteten wir heute – mehr oder weniger ausgeschlafen – in den nächsten Tag unseres Projektmarathons.
Damit zumindest die Motivation schon einmal wach wird, während der Rest von uns noch versucht aufzustehen, gab’s zuerst einen wunderschönen Sonnenaufgang, einen guten Kaffee ☕ und natürlich eine Besprechung unseres Tagesplans.
Die Beteiligung unserer Mitglieder war zu dieser doch etwas zeitigen Uhrzeit noch … nennen wir es einmal überschaubar. 😂 Aber gut, wer braucht schon Schlaf?
Also: Let’s goooo! 🔨
Die Mädels und ich machten uns gleich auf den Weg nach Krems zum Hornbach, um die letzten Materialien zu besorgen. Zumindest dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch, dass es die letzten Materialien sein würden. Kleiner Spoiler: Auf einer Baustelle gibt es offenbar kein „Wir haben jetzt alles“. 😂
Währendessen waren unsere Burschen schon fleißig und kümmerten sich darum, den Weg für das renovierte Pflaster fertig auszuheben und das Grundgerüst unserer Spielhütte weiterzubauen.
Nach ungefähr 100 Telefonaten, diversen Nachrichten und gefühlt 37 Sätzen, die mit „Ah übrigens, wir bräuchten noch …“ begonnen haben, kehrten wir nach einer halben Ewigkeit endlich wieder auf unsere Baustelle zurück. Vollbepackt – und mit der leisen Hoffnung, jetzt wirklich alles zu haben. 😅
In der Zwischenzeit wurde unsere Baustelle beinahe zum gesellschaftlichen Hotspot von Hasendorf. Und eines können wir jetzt schon sagen: Verhungern werden wir dieses Wochenende definitiv nicht.
Unser Bürgermeister Erwin Häusler versorgte uns mit Getränken, unsere Gemeinderätinnen Gabi Buchinger und Sandra Pickel brachten Nudelsalat und Zwetschkenkuchen vorbei, und auch das Lagerhaus stattete uns einen Besuch ab – inklusive Getränken und fabelhaften Strohhüten, mit denen wir jetzt nicht nur fleißig, sondern auch noch ausgesprochen modisch arbeiten können. 😎👒
Als wäre das noch nicht genug, wurden wir von der Mama unserer Leiterin auch noch mit himmlischen Zimtschnecken sowie von der Mama einer unserer Mitglieder mit einem riesengroßen Topf Spaghetti versorgt.
Also grob gesagt: Wir haben mittlerweile genug Essen für die halbe Gemeinde. 😂
Aber man muss schließlich Prioritäten setzen – und mit leerem Magen arbeitet es sich bekanntlich nur halb so gut. Also: Bauch voll, Motivation voll, weiter geht’s! 💪
Besonders gefreut haben wir uns auch über den Besuch unserer Landjugendfreunde vom Sprengel Heiligeneich, die natürlich ebenfalls nicht mit leeren Händen gekommen sind und uns mit Melonen versorgt haben. 🍉
Und jetzt werde ich kurz ein bisschen sentimental: Wenn ich hier sitze, auf unsere Baustelle schaue und all die Leckereien und Mitbringsel vor mir sehe, dann ist das für mich ein schöner Anblick. Denn hinter all dem steckt viel mehr als nur Kuchen, Getränke und Melonen. Es zeigt uns, wie viel Zusammenhalt und Rückhalt wir von unserer Gemeinde, unseren Freunden und Familien bekommen.
Dafür ein riesengroßes DANKE! ❤️
Aber genug der Gefühlsduselei – schließlich wartet die Arbeit nicht. 😜
Unsere Mädels haben heute bereits Bank und Tisch abgeschliffen und sich außerdem um den kreativen Teil unseres Projekts gekümmert. Was genau das bedeutet? Tjaaaa … das bleibt vorerst noch unser kleines Geheimnis. 🤫🎨
Währenddessen werkelten die Burschen fleißig an der Spielhütte und am Unterbau weiter.
Und wenn ich mir das Ganze von meinem derzeitigen „Arbeitsplatz“ aus so anschaue, muss ich sagen: Unser Hoppelhaus nimmt tatsächlich richtig Form an! 🐰🏠
Es ist schon ziemlich cool zu sehen, was eine Gemeinschaft innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine stellen kann. Und eines muss an dieser Stelle besonders erwähnt werden:
JEDER hat etwas zu tun!
Wer schon einmal bei einer „Gruppenarbeit“ dabei war, weiß: Das ist keineswegs selbstverständlich. 😂 Normalerweise gibt es schließlich immer mindestens eine Person, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, mit verschränkten Armen daneben zu stehen und fachmännisch zu sagen: „Jo, schaut eh guad aus.“
Bei uns zum Glück nicht – zumindest noch nicht. 😜
So schön das Ganze mittlerweile auch aussieht: Ich glaube, es wird Zeit für meinen nächsten Kontrollgang. Natürlich rein aus journalistischen Gründen … und vielleicht packe ich dabei sogar selbst wieder ein bisschen mit an. 😉
Also, liebes Tagebuch: Bis später! Tschüssiiii 👋🐰🔨
"Wo ist der Akkuschrauber?"
Telefonate
"Schaffen wir das?"
Hey, ich bin’s wieder!
Puh… was für ein Tag. 😅 Es war turbulent, chaotisch und zwischenzeitlich hat’s sich angefühlt, als würden wir eher eine Baustellen-Doku als einen Spielplatz bauen. Aber: Wir haben geliefert!
Nachdem wir den Vormittag und den absoluten Besuchermarathon überstanden haben, konnte man endlich erkennen, was unser Projekt einmal werden soll – Gott sei Dank!
Die Hütte ist fertig und hat natürlich ihren wunderschönen grünen Anstrich bekommen. 💚 Und unsere Burschen? Die haben tatsächlich das Pflaster fertiggelegt. Ehrlich, vor ein paar Stunden hätte das keiner mehr geglaubt… aber he Ende gut, alles gut!😄
Auch unser Kreativteam hat komplett abgeliefert: Die Gemüsepyramide schaut richtig süß aus und ist ein echter Hingucker für Kinder. Und unser Wiedererkennungsschild unter dem Motto „Mission Hoppelhaus“ macht dem Spielplatz jetzt offiziell seinen eigenen Charakter.
Besuch hatten wir heute übrigens auch jede Menge. Unsere Landesbeiräte haben den weiten Weg nach Hasendorf auf sich genommen und waren wirklich begeistert von unserem Werk.
Außerdem haben uns Alfred Winter und Christoph Resch besucht und uns mit Getränken versorgt. Ich sag’s euch: Mittlerweile könnten wir wahrscheinlich problemlos eine mittelgroßes Festl veranstalten. 🍻 - Aber lieber zu viel als zu wenig!-
Sogar aus dem schönen Klosterneuburg kam Besuch: Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Christoph Kaufmann hat gestaunt, was hier in Hasendorf entsteht. Die vielen netten Worte haben uns wirklich gefreut und nochmal einen richtigen Motivationsschub gegeben.
Als wäre das nicht genug, führte heute auch noch ein Oldtimertreffen durch unser Dorf. Plötzlich standen rund 20 neugierige Leute bei uns und haben uns beim Arbeiten zugeschaut. - Dieser Trubel ist in unserem schönen Hasendorf wirklich nicht die Regel.- 😂
Gemeinsam haben Burschen und Mädls unsere Hütte mit den Latten verschönert und jetzt, wo ich hier sitze, kann ich auf ein richtig cooles Projekt blicken.
Ebenso kümmerten wir uns auch um die Gemüsepyramide, diese wurde einwandfrei zusammengebaut und dann ging es ran an den Pinsel! - Unsere Mädls zauberten einen Hingucker für die Kinder -
Ganz ehrlich: Diese Hoffnung war nicht immer da. Aber genau deshalb fühlt sich das jetzt umso schöner an. Während ich das schreibe, machen die einen noch die letzten Handgriffe an der Hütte und die anderen stehen voller Stolz vor ihrem selbst gelegten Pflaster. Und genau dieser Stolz zeigt, warum sich jede einzelne Schweißperle heute ausgezahlt hat. 💪
----------------Nachtschicht die Zweite----------------
Hey liebes Tagebuch,
ich bin’s nochmal! 👋
Mittlerweile ist die Dunkelheit ordentlich über Hasendorf hereingebrochen – aber Feierabend? Kennen wir anscheinend nicht. 😂 Die Baustelle läuft noch immer auf Hochtouren und schön langsam könnte man meinen, wir wollen das Hoppelhaus noch vor Mitternacht offiziell eröffnen.
Unsere Burschen haben heute jedenfalls einen echten Meilenstein geschafft: DAS PFLASTER IST FERTIG! 🎉 Die letzten Steine wurden zugeschnitten, angepasst und verlegt. Nach all den Höhen und Tiefen mit diesem Pflaster können wir also offiziell verkünden: Es liegt. Es hält. Und es schaut sogar richtig gut aus! 😎
Währenddessen bekam auch unsere Hütte ihr wohlverdientes Glow-up. Noch einmal ordentlich Farbe drauf, Veranda und Boden mit Lasur eingelassen – und plötzlich steht da nicht mehr einfach irgendeine Hütte, sondern unser richtig schickes Hoppelhaus. 🐰💚 Ja, wir dürfen es mittlerweile wirklich sagen: Es schaut verdammt gut aus!
Die Mädls und ich haben uns währenddessen unserer neuen Naschecke gewidmet. Und wenn schon Naschecke, dann natürlich g’scheit! Das Beet bekam eine Einfassung und wurde mit Hackschnitzeln und Kies verschönert. Weil wir aber nicht nur schön, sondern ausnahmsweise auch ein bisschen vorausschauend arbeiten, haben wir darunter gleich noch ein Unkrautvlies verlegt. Schließlich soll dort in Zukunft genascht und nicht stundenlang Unkraut gezupft werden. 😂
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: WACHSEN! 🌱
Himbeeren, Brombeeren, Ribiseln und Stachelbeeren stehen bereit und warten darauf, irgendwann von kleinen und wahrscheinlich auch einigen großen Naschkatzen geplündert zu werden. 😋 Und ganz ehrlich: Die Naschecke ist richtig schön geworden!
So wurde weitergestrichen, geschnitten, verlegt, geschaufelt und gewerkelt, bis es draußen nicht nur dunkel, sondern wirklich kurz vor Mitternacht war. 🌙😂
Irgendwann hieß es dann doch: Werkzeug weg, Licht aus und ab ins Bett. Zumindest kurz die Matratze wärmen, bevor es morgen in der früh wieder um 06:30 weitergeht.
Denn jetzt kommt er tatsächlich:
DER FINALTAAAAAG! 🥳🐰🔨
Somit bis morgen, und Gute Nacht!🌙
Tag 3
Endspurt - die letzten Stunden– die letzten Handgriffe!
Liebes Tagebuch,
da ist er also. Der letzte Tag unseres Projektmarathons. 🥹🐰
Nach wenig Schlaf, unzähligen Handgriffen, jede Menge Farbe, Pflastersteinen und vermutlich mehr Getränkevorräten als bei so manchem Feuerwehrfest hieß es heute ein letztes Mal: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken! 💪
Denn wer jetzt glaubt, am letzten Tag hätten wir nur noch gemütlich unser Werk bewundert, der kennt uns schlecht. 😂 Natürlich standen noch gefühlt 127 „Kleinigkeiten“ auf unserer Liste. Letzte Arbeiten fertigstellen, Details ausbessern, alles auf Hochglanz bringen, zusammenräumen und ganz nebenbei auch noch die Präsentation vorbereiten. Also eh fast nix. 😅
Gleich in der Früh bekam unsere Hütte den allerletzten Feinschliff. Das letzte Brett wurde montiert, die letzten Pinselstriche gesetzt und dann durfte natürlich eines auf gar keinen Fall fehlen: unser Landjugend-Logo! 💚 Denn seien wir uns ehrlich – ohne Logo wär’s ja quasi gar nicht offiziell unseres.
Während die Zeit lief und aus „Wir haben eh noch ein paar Stunden“ langsam „Hoppala, wir sollten uns vielleicht beeilen“ wurde, ging es rundherum fleißig weiter.
Neben unserem frisch verlegten Pflaster wurde Erde angeschüttet und schön verteilt. Unsere einzigartige Tafel unter dem Motto „Mission Hoppelhaus“ bekam endlich ihren Ehrenplatz und auch der Sichtschutz zur Straße wurde aufgestellt. Schließlich soll unser neuer Spielplatz nicht nur schön ausschauen, sondern vor allem auch ein sicherer Ort für die Kinder sein. 🐰
Eine weitere Gruppe kümmerte sich währenddessen um die Innenausstattung unseres kleinen Hoppelhaus. Draußen bekam die Hütte eine gemütliche Bank und drinnen bauten wir einen Tisch und zwei Hocker. Natürlich ganz bewusst platzsparend – schließlich sollen die Kinder darin spielen können und keine Vorstandssitzungen abhalten. 😂
Ein kleines Herzensprojekt hatten wir uns aber noch aufgehoben. Ganz nach dem Motto „Aus Alt mach Neu“ durfte nämlich ein Stück Geschichte bleiben: die alte Kreidetafel aus der Spielhütte. Seit rund 30 Jahren stand sie dort und anstatt sie einfach auszutauschen, haben wir sie abgeschliffen und ihrem Rahmen eine frische Lasur verpasst. 💚
Irgendwie ein schönes Gefühl: Zwischen all dem Neuen darf auch ein kleines Stück vom alten Spielplatz weiterleben.
Es wurde auch die Gemüsepyramide für unsere Präsentation neben unsere neuen Hütte platziert, damit wir das bunte Meisterwerk auch herzeigen können. Da diese jedoch danach im Kindergarten in Reidling ihren neuen Platz findet, konnte sie noch nicht mit Erde befüllt werden - dies wird am Montag natürlich sofort erledigt.
Und dann brachen wirklich die letzten Stunden an.
Der Sand wurde ins Pflaster eingekehrt, die letzten Blumen fanden ihren Platz und zum Abschluss wurde noch Rasensamen verstreut. Ein letzter Blick. Noch irgendwo Werkzeug? Noch irgendeine Ecke? Noch irgendwas vergessen?
Nein. Das war’s.
Nach all den Stunden, dem Chaos, den Diskussionen, dem Lachen, dem „Des geht si nie aus!“ und dem darauffolgenden „Geh, des moch ma scho!“ stand es plötzlich vor uns:
Unser fertiges Projekt. Unsere Mission Hoppelhaus. 🐰💚
Und ganz ehrlich – dieser Moment war schon etwas Besonderes.
Wo vor wenigen Tagen noch jede Menge Arbeit auf uns gewartet hat, steht jetzt etwas, das wir gemeinsam geschaffen haben. Etwas, das hoffentlich viele Jahre lang Kinder zum Spielen, Entdecken, Naschen und Lachen bringt. Und wenn man dann rundherum schaut und sieht, was aus so vielen einzelnen Ideen und helfenden Händen entstanden ist, darf man schon ein kleines bisschen stolz sein. 🥹
Aber für große Gefühlsausbrüche war noch keine Zeit – denn zuerst hieß es natürlich: ZUSAMMENRÄUMEN! 😂
Zum Glück waren wir mittlerweile bestens eingespielt und mit genügend Helferleins war auch das schneller erledigt als gedacht. Werkzeug weg, Baustelle sauber und dann gab es nur noch einen Auftrag:
Ab nach Hause. Duschen. Baustellendreck runter. Tracht an. 😎
Denn um 14:30 Uhr sollte es endlich so weit sein.
Die Bevölkerung war eingeladen, unser fertiges Projekt zu bewundern – und wir durften nach diesem unglaublichen Projektmarathon endlich zeigen, woran wir die letzten Tage mit so viel Einsatz gearbeitet hatten.
Aus einer Idee wurde eine Baustelle.
Aus der Baustelle wurde zwischenzeitlich ein kleines Chaos.
Und aus diesem Chaos wurde etwas richtig Großartiges.
Mission Hoppelhaus: erfüllt.🐰✅
Und jetzt? Jetzt dürfen wir endlich ein bisserl stolz auf uns sein. 💚
Projektpräsentation
Mission “Hoppelhaus”
Liebes Tagebuch,
so, da sind wir nun! 🥹🐰
Die Arbeitskleidung wurde gegen die Tracht getauscht.😂
Bevor unsere Gäste eintrudelten, standen natürlich noch die letzten Vorbereitungen auf dem Programm: Das Kuchenbuffet wurde aufgebaut und die kühlen Getränke aus dem Kühlraum geholt. Sturm, Wein und Traubensaft von unseren regionalen Bauern warteten bereits darauf, ausgeschenkt zu werden. Kurz gesagt: Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – verhungern oder verdursten sollte heute definitiv niemand. 😄
Gegen 14:30 Uhr war es dann endlich so weit. Unsere Leitung durfte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter unseren Pfarrmoderator Herrn Leopold Klenckhart, Bürgermeister Erwin Häusler, einige Gemeinderäte sowie Nicole Burger von der Landjugend Niederösterreich.
Natürlich wurden auch alle herzlich willkommen geheißen, die unserer Einladung gefolgt waren. Und es waren wirklich viele gekommen, um unser fertiges Projekt zu bestaunen. 🐰💚
Unser “Hoppelhaus” wurde der Bevölkerung und den Eltern präsentiert und natürlich durften auch ein paar Anekdoten aus unserem turbulenten Projektmarathon-Wochenende nicht fehlen. Von spontanen Planänderungen über müde Gesichter bis hin zu Momenten, in denen wir selbst nicht ganz sicher waren, ob das alles wirklich rechtzeitig fertig wird – langweilig war es jedenfalls nie. 😂
Ein besonders wichtiger Punkt für unsere Leitung waren die Dankesworte.
Zuerst wurde sich nochmals herzlich für den großartigen Rückhalt und die Unterstützung bedankt – für die vielen Materialien, Getränke und Speisen. Durch die wunderbaren Stärkungen war unsere Baustelle ein Erfolg.😄
Auch unseren Anrainern wurde gedankt, die trotz des Lärms und unserer nächtlichen Bauaktivitäten so geduldig geblieben sind. Dass es zu keinen Problemen kam, ist wirklich nicht selbstverständlich – vor allem, wenn spätabends noch irgendwo ein Akkuschrauber, Hammer oder motivierter Helfer im Einsatz war. 😂
Der größte Dank galt aber uns – den Mitgliedern.
Denn ohne unseren Zusammenhalt, unsere vielen helfenden Hände und das zahlreiche Erscheinen wären wir heute nicht hier gestanden. Jeder und jede hat seinen Teil beigetragen. Manche mit Muskelkraft, manche mit Kreativität, manche mit Organisationstalent. Jedes Mitglied konnte seine Stärken unter Beweis stellen. 🍻
Nach vielen netten und auch emotionalen Worten wurden alle zu einer kleinen Agappe eingeladen.
Bei köstlichen Mehlspeisen unserer Mädls und Eltern sowie kühlen Getränken wurde unser Projekt gemeinsam bewundert. Es wurden nette Gespräche geführt, Erinnerungen ausgetauscht und natürlich auch stolz auf das Geschaffene geblickt.
Und genau in diesem Moment wurde wieder einmal deutlich, was ein paar Jugendliche mit Tatendrang, Teamgeist und einer ordentlichen Portion Durchhaltevermögen auf die Beine stellen können. 💪
Unsere Eltern und eigentlich die gesamte Bevölkerung waren sichtlich stolz auf uns – und wir selbst konnten es kaum glauben, dass wir nun tatsächlich vor unserem fertigen Meisterwerk standen. Nach all den Stunden voller Arbeit, Chaos, Lachen und kleinen Krisen war es ein unglaublich schönes Gefühl, das “Hoppelhaus” endlich fertig zu sehen.
Wir hoffen sehr, dass wir damit Jung und Alt eine Freude machen konnten und einen Ort geschaffen haben, an dem viele schöne Erinnerungen entstehen. Einen Ort zum Spielen, Lachen, Naschen und Verweilen 🐰🌱
Und somit können wir es endlich offiziell aussprechen:
Mission „Hoppelhaus“ erfolgreich absolviert! 🐰✅
Aus einer Idee wurde eine Baustelle.
Aus der Baustelle wurde ein kleines Chaos.
Und aus dem Chaos wurde ein wunderschöner Ort für die Zukunft.
Wir sind müde, ein bisschen erledigt, aber vor allem eines:
unglaublich stolz. 💚
Mission “Hoppelhaus”
unsere Crew
Das Projekt
das "Hoppelhaus"
die Naschecke
das neue Pflaster