“Buswartehaus Zwei - das Warten ist wieder vorbei!”
Projektmarathon 2026 in der Gemeinde Jaidhof
Freitag - 11. September 2026
17:00 Uhr - Projektübergabe
Bürgermeister Franz Aschauer und Landesbeirätin Michelle Weissgram übergaben uns das Projekt. Unsere Aufgabe ist es das Buswartehaus gegenüber von Eisenbergeramt 61 zu bauen. Die Gemeinde hat zuvor das etwas in die Jahre gekommene Häuschen entfernt.
unsere Aufgaben im Überblick:
- Ein neues Buswartehaus bauen (Hauptaufgabe)
- Gemüsepyramide errichten (Nebenaufgabe)
- Kleinigkeiten bei vorherigen Projekten renovieren (Nebenaufgabe)
17:15 Uhr - ab zum Projekt
Net trödeln, sondern vorwärts schau'n.
Nach dem Gruppenfoto sind wir direkt zu unserem Projekt gefahren.
17:25 Uhr - Übersicht
Vor Ort schafften wir uns noch einmal einen Überblick über das Projekt und die genaue Bauweise.
18:00 Uhr - Aufbau
Ohne Büro wäre alles etwas schwieriger. Wie gut, dass wir unsere Hütte haben. Für dieses Wochenende dient sie als Aufenthaltsraum, Lagerraum und Basis der Berichterstattung.
18:30 Uhr - Baustart
Guat geplant is hoib g’schafft – dann wird o’packt!
Nachdem wir einen Plan hatten, starteten wir ins Projekt. Wir begannen das Gestell das Wartehauses zu bauen, Millimeter für Millimeter ging es voran.
19:00 Uhr - Fortschritt
Siehe da! Der Rahmen wird bereits aufgestellt. Noch sind Vorder- und Hinterteil lose, aber das Verbindungsstück wird nun im Stehen angebracht. Teamarbeit ist gefragt!
Exkurs in die Berichterstattung
Team Medien:
Die beiden Medienreferentinnen schreiben den Blog und machen Fotos.
Team Flyer:
Die Flyerbeauftragten widmen sich der Gestaltung des Flyers für die Projektpräsentation am Sonntag.
19:30 Uhr - Aufstellen
Eine wackelige Angelegenheit den Rahmen auf den Millimeter genau zu verbinden. Nach etwas längerem herum probieren und experimentieren, haben wir es geschafft einen Verbindungsbalken auf jeder Seite anzubringen.
20:00 Uhr - Stabilität
Mit festem Stand und ruhiger Hand.
Ein Buswartehaus muss einiges Aushalten können, deshalb ist der Rahmen ein essenzieller Teil. Nach und nach werden weitere Verbindungsteile angebracht. Mit jedem Teil gewinnt das Projekt an Stabilität.
20:20 Uhr - Prüfung
Wo’s hell wird, geht’s vorwärts.
Theoretisch waren wir auf alles vorbereitet. Für unsere Hütte hatten wir einen Stromgenerator im Gepäck. Doch was wäre ein spannendes Projekt ohne Komplikationen? Unser Generator wollte uns nicht unterstützen. Nach langem herumprobieren, half uns Bürgermeister Franz Aschauer das Problem zu lösen. Er holte das alte Feuerwehrauto von Eisengraben und so wurde es Licht. Besondere Situationen brauchen kreative Lösungen.
Zeitgleich wurde bereits für den nächsten Tag geprüft, ob alles für das Fixieren bereits ist. Millimeterarbeiten brauchen nun Mal viel Zeit und Geduld.
21:00 Uhr - Ausklang
Nach einem guten ersten Projekttag, darf eine Stärkung nicht fehlen. Ein Pizzabreak ist da genau das richtige.
22:00 Uhr - Abschließen
Wieda wos g’schofft – gute Nocht!
Wir schlossen unsere Hütte ab und beendeten so den ersten Tag des Projektmarathons 2026. Erholung für den nächsten Tag ist angesagt.
Samstag - 12. September 2026
8:00 Uhr - Treffpunkt
In da Fruah liegt da Anfang, in da Arbeit da Erfolg und am Weg de Erfahrung.
In der Früh versammelten wir uns wieder und prüften unser Werk von gestern, bei Tageslicht sieht man doch etwas besser. Der Getränkevorrat wurde zur Sicherheit noch einmal aufgefüllt, Werkzeuge wieder vorbereitet und der heutige Plan besprochen.
Außerdem bildeten sich bei uns Teams:
Team 1:
- Bearbeitet die Hauptaufgabe (Buswartehaus)
- Medienreferentin: schreibt Blog und berichtet von der Hütte aus
Team 2:
- Bearbeitet die Nebenaufgaben (Gemüsepyramide und Renovierung vorheriger Projekte)
- „fliegende Medienreferentin“: berichtet mit Bildern von den verschiedenen Standorten aus
unsere Medienreferentinnen:
8:15 Uhr - Startschuss
Team 1 begann den Rahmen des Buswartehauses am Fundament zu positionieren, wieder eine genaue Arbeit.
Team 2 besprach noch den heutigen Plan und begann anschließend unsere vorherigen Projekte zu besuchen. Zusätzlich statteten sie dem Standort unserer zukünftigen Gartenpyramide einen Besuch ab.
Team 1
Team 2
8:40 - Schwindelfrei
Als der Rahmen fest im Boden verankert war, konnten wir mit dem Dach beginnen. Latte für Latte wurde festgenagelt und dann auch auf den Millimeter abgeschnitten. Nun schützt unser Buswartehäuschen auch vor Wind und Wetter.
10:00 Uhr - Pause
A kurze Rast, dann geht’s weiter mit voller Kraft.
Das Lagerhaus Zwettl, Geschäftsstelle Gföhl, versorgte uns wieder mit einer köstlichen Stärkung. Mit Getränken und den belegten Stangerl konnten wir mit neuer Kraft durchstarten.
10:20 Uhr - weiter geht's
Lange hält unsere Pause nicht und das Dach kommt wieder in Arbeit.
11:00 Uhr - Besuch
Das Viertelsteam der Landjugend besuchte uns vor Mittag noch. Im Gepäck hatten sie leckere Naschereien für uns. Eine Tasche voller süßer Freuden.
11:40 Uhr - Einweihung
Wos ma vo daham mitkriegt, des trogt ma fürs Leben.
Traditionell wird nach dem Dachdecken ein Wipfel aufgestellt, so auch bei uns.
Und wieder: Was wäre ein Projektmarathon ohne Komplikationen?
Beim Traktor war genau jetzt die Batterie leer. Unser Wipfel musste kurz warten, bis er wieder gestartet werden konnte. Problem auch wieder gelöst.
Gemeinsam mit Bürgermeister Franz Aschauer haben wir unser Buswartehaus eingeweiht, nur eben ohne Wein.
12:05 Uhr - Baufortsetzung
Ein Buswartehaus ohne Bank ist kein ordentliches Häuschen. Deshalb wurden als nächster Schritt aus Balken eine Sitzgelegenheit gebaut. Wieder die nächste Millimeterarbeit.
12:25 Uhr - Wände
Um vollwertigen Schutz vor jeglichem Wetter zu bieten, starteten wir Wände zu bauen. Genau gemessen und genau angebracht, nahmen sie nach und nach Form an.
13:55 - Baufortsetzung
A kurze Ruh zur rechten Zeit.
Dadurch, dass wir schon sehr gut bei unserem Projekt vorangekommen waren, konnten wir uns eine längere Mittagspause als üblich vergönnen.
15:00 Uhr - back at it
Nach einer Erholungsphase starteten wir wieder voll durch. Die letzten Bretter für die Wände wurden montiert sowie das Projektmarathon-Schild.
News von Team 2:
Neben dem Kindergarten wurde über Mittag bereits die Gartenpyramide gebaut und mit Erde befüllt. Außerdem bemalten wir die Pyramide etwas. Die Hälfte wurde freigelassen, dass die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.
15:50 Uhr - erstes Hakerl
Unsere Hauptaufgabe ist abgeschlossen. Das Buswartehaus ist wieder voll funktionstüchtig. Nun können wir uns voll und ganz unseren Nebenaufgaben widmen.
16:00 Uhr - Vorarbeit
Da wir mit unserer Hauptaufgabe fertig waren, entschieden wir uns etwas für die Projektpräsentation vorzubereiten. Wir räumten alles nicht benötigte weg, entfernten alle Überbleibsel von den Bauarbeiten und richteten die Hütte für den morgigen Tag her.
17:15 Uhr - Rückblick
Eine weitere Nebenaufgabe ist die Pflege unserer vorherigen Projekte. Deshalb besuchten wir unser erstes Buswartehäuschen „Die Tugend der Geduld – das Wartehäuschen“. Wir entfernten den angesammelten Staub und Spinnweben und außerdem statteten wir der Gartenabteilung des Lagerhaus Gföhl noch einen kurzen Besuch ab. Beim Buswartehaus pflanzten wir Blumen in frische Erde als letzte Auffrischung.
18:45 Uhr - Ende Gelände
Einen erfolgreichen Projekttag beendet man am besten mit Essen und Gesellschaft. Bürgermeister Franz Aschauer lud uns zu Friedrichs Strandbar ein. Dort genossen wir den schönen Abend mit Pizza und Getränken.
Sonntag - 13. September 2026
11:00 Uhr - Schlussarbeiten
Noch langer Rast geht’s weiter – ohne Hast.
Dadurch, dass wir in den letzten zwei Tagen so viel geschafft hatten, konnten wir den Sonntag Vormittag in vollen Zügen genießen und begannen erst spät unsere alten Projekte zu erneuern. Beim Spielplatz „Spiel und Spaß mit Klasse – in der Feldgasse“ wurde Rasengemäht, die Klimahecke ausgegrast und hier und da überall Mal gezupft.
14:10 Uhr - Hopp, hopp!
Nach einer langen Mittagspause starteten wir endgültig in die letzten Vorbereitungen für die Projektpräsentation. Wir bereiteten unsere Hütte auf die Ausschank vor und stellten sicher das alles an seinem Platz war.
16:00 Uhr - Projektpräsentation
Mit der Projektpräsentation ist unser Projekt offiziell beendet. Trotz dem regnerischen Wetter besuchten uns zahlreiche Interessierte. Außerdem statteten uns einige Ehrengäste einen Besuch ab:
- Landtagsabgeordneter Josef Edlinger
- Bürgermeister Franz Aschauer (Jaidhof)
- Landesbeirätin Michelle Weissgram
- Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Roland Heindl (Eisengraben)
Wir schilderten unseren Gästen den Projekablauf und auch welche vorherigen Projekte wir wieder in Schuss gebracht haben. NÖN-Redakteuer Gerald Mayerhofer war mit seiner Kamera dabei und unterstützt uns bei der Berichterstattung.
großes Danke
Ohne Unterstützer würde vieles nicht so einfach von der Hand gehen. Deshalb möchten wir Danke an alle sagen, doch vor allem an:
- Gemeinde Jaidhof
für die Unterstützung und das tolle Projekt - Holzbau Simlinger GmbH
für die Materialien und Hilfe beim Aufbau des Wartehäuschens - Lagerhaus in Gföhl
für die gute Jause und das vielseitige Sortiment - Feuerwehr Eisengraben
für die technische Unterstützung durch das alte Feuerwehrauto - Bäuerinnen Gebiet Gföhl
für die Mehlspeisen - der Bevölkerung
für das Interesse und die Hilfsbereitschaft
Immer wieder zeigt der Projektmarathon wie wichtig Gemeinschaft und Gemeinnützigkeit sind und das sind mitunter die wichtigsten Erkenntnisse, die dieses Wochenende jeden bringen können!
A guate Gemeinschaft is wia a guater Boden: Waun ma drauf schaut, eam pflegt und zamhoit, dann kann drauf für olle wos Guats wachsen.