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Ein Steg, der über Wagram schwebt

Projektmarathon 2026

Der Wald ruft!

Um vier Uhr nachmittags, punkt sechzehn Uhr,
da startet sie, die Bau-Tour:
Die Landjugend Feuersbrunn tritt an,
und plant voraus, was sie kann. 

Am Dreifaltigkeitsplatz, tief im Wald,
steht eine Plattform, morsch und alt.
Sie hat schon manchen Blick geschenkt,
jetzt wird sie neu gedacht, gelenkt.

Freitag abend – die Werkzeuge warten,
gerichtet, sortiert in allen Arten.
Dann geht's ans Werk, mit Kraft und Mut:
Die alte Plattform, sie zieht ihren Hut.

Es wird schon dunkel, doch wen kümmert's schon?
Mit Scheinwerfern leuchtet die Aktion.
Man reißt und schafft, bis spät die Nacht,
weil Teamgeist stark und fleißig macht.

Nebenbei, fürs leibliche Wohl,
wird vorgekocht für morgen -  hoffentlich kein Kohl. 
Denn Samstag soll, wenn alle schuften,
nur das  Essen aus der Ferne duften. 

Und ist der erste Tag vollbracht,
mit Schweiß und Staub und viel Kraft,
zieht man zufrieden, Schritt für Schritt,
zum Heurigen, die Runde mit.

Denn bald schon, hoch am Waldesrand,
steht neu die Aussicht, wohlbekannt –
gebaut von jungen, fleißigen Händen,
die diesen Tag voller Stolz beenden.

Es geht ans Fundament!

Der Morgen graut, die Sonne lacht,
nach kurzer Ruh und langer Nacht.
Was gestern noch in Trümmern lag,
ist heute schon ein neuer Tag.

Die alte Plattform, ganz verschwunden,
ihr letzter Rest ist überwunden.
Der Platz ist frei, der Boden blank,
bereit für das, was kommt – zum Glück, Gott sei Dank.

Nun heißt's: das Grundfest muss stehen,
fest und sicher, das soll man sehen.
Mit Schaufel, Holz und viel Bedacht,
wird heute solide Arbeit gemacht.

Und wieder sind sie da, die jungen Hände,
die auch heut das Werk vollenden.
Sie schuften, schwitzen, packen an,
weil jeder hier gut helfen kann.

Auch Ortskundige schauen vorbei,
mit gutem Rat und Zuspruch frei.
Sie kennen Wald und Platz im Detail,
und geben Tipps – so wird's fein.

Man tauscht sich aus, man lacht, man plant,
weil jede Hand hier Arbeit fand.
Der Zusammenhalt, er wächst und wächst,
und macht den Tag zum echten Fest.

Die Sonne steigt schon höher nun,
bald ist es Zeit, sich auszuruhn.
Der Bauch, er knurrt, die Nase spürt:
Bald wird das Mittagessen serviert!

Voll Vorfreude schaut man aufs Essen,
das Arbeiten wird kurz vergessen.
Ein Teller voll, verdient und heiß –
belohnt den Vormittag, Schweiß für Schweiß.

 

Verkleidet und verschönert!

Gestärkt vom Essen, voller Kraft,
wird weitergebaut – man hat's geschafft,
das Fundament, es steht schon fest,
jetzt kommt der Teil, der schön sein lässt.

Mit Holz wird nun der Boden verkleidet,
jedes Brett wird fein bereitet.
Es wird gesägt, geschraubt, gehämmert,
bis auch der letzte Spalt verdämmert.

Doch nicht nur hier, am Waldesrand,
ist heute fleißige Hilfe bekannt:
Auch alte Rastplätze, längst gebaut,
werden heute genau beschaut.

Aus früh'ren Jahren, Stück für Stück,
holt man sie zurück ins Glück.
Es wird geputzt, es wird poliert,
verschönert und dekoriert.

So wächst nicht nur ein Platz allein –
der ganze Ort soll schöner sein.
Ein Netz aus Rast und Aussichtspunkten,
das durch die Landjugend neu erfunden.

Der Nachmittag vergeht im Flug,
bei Hammerschlag und Muskelzug.
Doch als die Sonne tiefer sinkt,
man schon den Feierabend winkt.

Zum Heurigen zieht man wieder hin,
mit müden Armen, frohem Sinn.
Ein Glaserl Wein, ein gutes Wort,
belohnt den Einsatz, hier und dort.

Der letzte Schliff!

Der letzte Tag, die letzte Kraft,
wird heute noch ins Projekt gebracht.
Was gestern wuchs, wird heut vollendet,
der Blick schon Richtung Ziel gewendet.

Es wird finalisiert, geprüft, geschaut,
ob alles hält, was man gebaut.
Kein Nagel fehlt, kein Brett wackelt mehr,
die Plattform steht jetzt fest und schwer.

Rundherum wird aufgeräumt,
kein Ast, kein Müll, der störend säumt.
Der Platz wird sauber, klar und rein,
soll bald ein Ort der Freude sein.

Auch Nistkastl und Bienenhaus,
man schaut genau, was fehlt daraus.
Ob alles dicht, ob alles hält,
für Tier und Insekt in unsrer Welt.

Ein Platz erwacht neu zum Leben!

Nun ist es Zeit, mit Stolz zu zeigen,
was junge Hände könn' erreichen.
Die Plattform steht, vollbracht, bereit –
ein Ort der Freude, für jede Zeit.

Wo einst nur morsches Holz gestanden,
ist neues Leben nun entstanden.
Ein Treffpunkt für Begegnung, Ruh,
lädt Groß und Klein zum Bleiben nu.

Beim Spazieren kurz verweilen,
beim Wandern eine Rast erteilen,
ein Picknick unterm Blätterdach,
man genießt den schönen Tag.

Der Blick schweift weit, so wunderbar,
über Reben, Zeile für Zeile klar –
der Wagram liegt im Sonnenschein,
ein Bild, so friedlich, still und rein.

Man atmet durch, man lässt los,
genießt Natur, so wunderschön und groß.
Kein Lärm, kein Stress, nur Vogelsang,
die Ruhe hier – man spürt sie lang.

Die Landjugend hat's möglich gemacht,
mit Einsatz, Schweiß und viel Bedacht.
Sie hat gezeigt, was Jugend kann,
wenn sie zusammenhält, ja dann. 

Für diesen Ort, für diese Zeit,
für die Gemeinschaft, weit und breit.
Die Landjugend, mit Stolz erfüllt,
hat hier ein schönes Projekt enthüllt.