Auch wenn die Wiesen heuer nicht erblühen, erstrahlt unser Geländer im schönsten Grün.
Aufgabenstellung
- Erneuerung vom Geländer entlang der Ebenwaldstraße
- Auffrischung vom Plätzchen am Ende des Eisengeländers
Zusatzaufgabe:
- Errichtung eines Barfußwegs am Spielplatz und die Erstellung eines Infoblatts
Tag 1- Freitag: Der Startschuss
Es war ein ganz normaler Freitag in Kleinzell. Eine kleine Schlange schlängelte sich gemütlich durch den Ort. Sie kroch über die Straßen, vorbei an Wiesen und Zäunen – doch so richtig glücklich war sie heute nicht.
„Puhhh …“, seufzte sie und schaute sich um. „Irgendwie ist hier alles so braun!“
Die Wiesen wollten heuer einfach nicht so richtig erblühen und auch das alte Geländer entlang der Ebenwaldstraße hatte schon bessere Zeiten gesehen. Rost, abgeblätterte Farbe und ein ziemlich trauriger Anblick – das konnte so nicht bleiben.
Doch dann hörte die Schlange plötzlich Stimmen.
„16:30 Uhr – jetzt geht’s los!“
Die Landjugend war angekommen! Vor der Gemeinde fand die Projektübergabe statt.
Gemeinsam machten sie zuerst eine kurze Lage- und Situationsbesprechung. Die Arbeitsaufträge wurden angeschaut und gemeinsam überlegt, wie man das Ganze am besten angehen konnte.
Die Schlange spitzte neugierig den Kopf aus dem Gras. „Na, da bin ich aber gespannt!“
Die Aufgaben waren also klar, jetzt hieß es: Ärmel hochkrempeln und loslegen!
Die ersten machten sich sofort an das alte Geländer. Zuerst wurde fleißig abgeschliffen und anschließend gründlich gereinigt. Die Schlange beobachtete das Ganze neugierig.
„Ganz schön viel Arbeit für so einen langen Zaun“, dachte sie.
Während einige weiter vorne noch fleißig schleiften, hatten andere bereits den Pinsel in der Hand. Und dann geschah es:
Pinsel rein in die Farbe – und ab an den Zaun!
Nach und nach verschwand das alte, triste Braun und wurde durch ein kräftiges, frisches Grün ersetzt.
Die Schlange schlängelte sich ein Stück näher.
„Ohhh … das sieht ja schon viel besser aus!“
Zum ersten Mal an diesem Tag musste sie nicht mehr traurig dreinschauen. Vielleicht würden die Wiesen heuer tatsächlich nicht überall erblühen – aber dafür sollte Kleinzell bald in einem ganz neuen Grün erstrahlen.
Und das war erst der Anfang …
Tag 2 – Samstag Vormittag: Die Schlange staunt nicht schlecht
„Pssst … aufstehen!“
Unsere kleine Schlange war gerade noch gemütlich zusammengerollt, als sie am Samstagmorgen plötzlich Stimmen hörte. 7:00 Uhr auf der Pfarrwiese – und die Landjugend war schon wieder unterwegs!
„Die sind ja früh dran!“, dachte sich die Schlange und schlängelte sich neugierig in Richtung Pfarrwiese.
Frisch und munter ging es auch heute wieder an die Arbeit. Ein Teil der Gruppe machte sich sofort auf den Weg zum Eisengeländer. Dort wurde wieder fleißig abgeschliffen, erneuert und gestrichen. Stück für Stück bekam das Geländer ein neues Aussehen – und vor allem wieder ordentlich Farbe.
„Das wird ja richtig grün hier!“, staunte die Schlange. „Endlich ein bisschen Farbe in Kleinzell!“
Währenddessen machte sich der andere Teil der Gruppe auf den Weg zum Spielplatz. Dort wartete nämlich eine ganz besondere Aufgabe: Der neue Barfußweg sollte entstehen.
Zuerst wurde fleißig ausgemessen, dann wurde gesägt und anschließend alles zusammengeschraubt. Die Schlange schlängelte sich neugierig um die Baustelle und beobachtete, wie aus ein paar Brettern langsam ein richtiger Barfußweg entstand.
Doch damit war noch lange nicht Schluss!
Noch am Vormittag wurde der Barfußweg mit verschiedenen Materialien befüllt. Schotter, Hackschnitzel, große Steine, Bockerl und dünne Baumzweige fanden ihren Platz.
Die Schlange war begeistert.
„Wow, der Barfußweg schaut ja richtig cool aus! Den muss ich unbedingt ausprobieren – ich bin schon gespannt, wie sich die verschiedenen Materialien unter meinem Bauch anfühlen!“
Am Ende des Vormittags war schon richtig viel geschafft. Am Geländer leuchtete immer mehr frisches Grün und am Spielplatz nahm der Barfußweg langsam Gestalt an.
Unsere Schlange war zufrieden und dachte sich:
„Wenn die so weitermachen, wird Kleinzell bald richtig grün“.
Und so schlängelte sie sich wieder zurück ins Gras und wartete gespannt darauf, was am Nachmittag passieren würde.
Tag 2 – Samstag Nachmittag: Die Schlange will hoch hinaus
Nach einem kurzen Mittagsschläfchen ging es am Samstagnachmittag schon wieder frisch und munter für die Schlange weiter. Sie hatte es sich inzwischen gemütlich gemacht und beobachtete gespannt das Treiben.
„Na, die haben aber noch einiges vor!“, dachte sie.
Natürlich war das Eisengeländer noch immer nicht ganz fertig. Aber mittlerweile war das Ende in Sicht. Stück für Stück wurde weitergeschliffen, gestrichen und erneuert.
„Das wird ja richtig schön grün!“, freute sich die Schlange und schlängelte sich am frisch gestrichenen Geländer entlang. „Da kann ich mich ja bald richtig gut verstecken!“
Während am Geländer weitergearbeitet wurde, konnte am Spielplatz bereits ein großer Erfolg gefeiert werden: Der Barfußweg war fertig!
Auch ein passendes Informationsblatt wurde gestaltet, damit alle Besucher wissen, was sie am neuen Barfußweg erwartet.
Unsere Schlange war natürlich sofort neugierig.
„Endlich! Den muss ich unbedingt ausprobieren! Schotter, Hackschnitzel, Steine, Bockerl und Zweige – das klingt nach einem richtigen Abenteuer!“
Doch auch abseits der Baustellen war einiges los. Die Mädels waren fleißig und gestalteten Plakate, die anschließend im ganzen Ort verteilt und aufgehängt wurden. So sollte auch jeder in Kleinzell sehen, was sich an diesem Wochenende alles tut.
Und natürlich durfte auch Social Media nicht fehlen. Wie an jedem Tag wurden fleißig Fotos, Beiträge und Updates gemacht, damit auch alle, die nicht vor Ort waren, mitbekommen, was gerade passiert.
Außerdem entstanden weitere Holzschilder für den Barfußweg. Es wurde fleißig gemessen, ausgesägt und vorbereitet.
„Hier wird ja wirklich an alles gedacht!“, staunte die Schlange.
Am Abend war es dann Zeit für eine wohlverdiente Pause. Gemeinsam ging es ins Sprengelheim, wo ein selbstgemachter Nudelsalat auf die fleißigen Helferinnen und Helfer wartete.
„Mmmh, das riecht aber gut!“, dachte sich die Schlange, die natürlich heimlich in der Nähe herumschlängelte. „So eine Stärkung könnte ich jetzt auch gebrauchen!“
Doch lange blieb keine Zeit zum Ausruhen.
Nach dem Essen hieß es wieder: Ärmel hoch und weiter geht’s!
Denn auch wenn schon unglaublich viel geschafft war, warteten noch die letzten Handgriffe auf die Landjugend.
Unsere Schlange machte es sich neben dem grünen Geländer gemütlich und dachte sich:
„Was für ein Tag! Das Geländer wird immer grüner, der Barfußweg ist fertig und ganz Kleinzell weiß mittlerweile von unserem Projekt. Ich bin gespannt, wie das alles morgen aussieht!“
Und mit diesem Gedanken schlängelte sie sich zufrieden davon.
Tag 3 – Sonntag Vormittag: Die letzten Handgriffe!
„Guten Morgen, Kleinzell!“
Unsere kleine Schlange war schon früh unterwegs, denn auch heute hieß es für die Landjugend: Aufstehen und los geht’s! Um 7:00 Uhr starteten sie in den letzten Tag des Projektmarathons.
Die Schlange schlängelte sich neugierig zum Eisengeländer und entdeckte sofort, dass heute vor allem die Bank am Ende des Geländers im Mittelpunkt stand.
„Na, die bekommt heute aber auch noch eine ordentliche Auffrischung!“, dachte sie.
Die Bank wurde zuerst fleißig abgeschliffen. Danach bekam sie eine frische Holzlasur und sah schon bald wieder richtig schick aus.
Doch damit nicht genug! Neben der Bank wurde auch noch ein Mistkübel angebracht.
Die Schlange schaute sich zufrieden um.
„Jetzt wird hier aber wirklich an alles gedacht. Da kann man sich ja richtig wohlfühlen!“
Zwischendurch gab es sogar eine kleine Überraschung: Buchner Rudolf und Bosch Leopold versorgten die fleißigen Arbeiter mit Getränken.
„Das ist ja lieb!“, freute sich die Schlange.
Ein riesiges Dankeschön für die Spende!
Langsam wurde es immer später und die letzten Vorbereitungen für die Präsentation liefen auf Hochtouren. Mehlspeisen wurden vorbereitet und Getränke bereitgestellt, damit auch die Besucherinnen und Besucher bestens versorgt waren.
Die Schlange schaute sich noch einmal alles genau an.
Das Geländer erstrahlte mittlerweile in schönstem Grün, die Bank war frisch hergerichtet, die Schilder standen bereit und auch der Barfußweg wartete darauf, von den ersten Besuchern ausprobiert zu werden.
„Wow … was für eine Veränderung!“, staunte die Schlange. „Vor ein paar Tagen war hier noch alles so grau und braun. Und jetzt ist ganz schön was los!“
Doch eines wusste sie genau:
Der Projektmarathon war noch nicht ganz vorbei, denn jetzt stand die große Präsentation vor der Tür!
Tag 3 – Sonntag 10:00: Die große Präsentation
Endlich war es so weit!
Unsere kleine Schlange hatte die letzten zwei Tage ganz genau beobachtet und konnte kaum glauben, was sich in so kurzer Zeit in Kleinzell verändert hatte. Aus dem alten, braunen und etwas traurigen Geländer war ein wunderschönes grünes Geländer geworden. Auch der Platz am Ende des Eisengeländers war wieder richtig hergerichtet und am Spielplatz wartete ein neuer Barfußweg auf neugierige Füße.
Um 10:00 Uhr kamen nach und nach die ersten Besucher auf der Pfarrwiese an. Die Schlange schaute sich neugierig um.
„Wow, so viele Leute! Die wollen wohl sehen, was hier in den letzten 42 Stunden passiert ist!“
Nach der Begrüßung durch die Leitung folgten noch einige Worte von Bauernbundobmann Peter Wittmann. Danach war es endlich so weit: Die Landjugend präsentierte stolz, was sie in den vergangenen 42 Stunden gemeinsam geschafft hatte.
Die Schlange war natürlich mittendrin und hörte aufmerksam zu.
„Das ist ja unglaublich!“, staunte sie. „So viel Arbeit in nur 42 Stunden!“
Gemeinsam mit den Besuchern wurde das neu gestaltete Geländer besichtigt, der aufgefrischte Platz bestaunt und natürlich auch der neue Barfußweg präsentiert. Die Schlange konnte es kaum erwarten, selbst noch einmal über die verschiedenen Materialien zu schlängeln.
Nach der Präsentation wurde noch gemeinsam gelacht, geplaudert und eine schöne Zeit mit den Besuchern verbracht.
Doch irgendwann hieß es auch: Aufräumen!
Alle packten noch einmal gemeinsam an und brachten alles wieder auf Vordermann. Danach ließ man die vergangenen zwei Tage bei einem gemeinsamen Mittagessen gemütlich Revue passieren.
Unsere Schlange schlängelte sich noch einmal langsam am neuen grünen Geländer entlang und blickte auf Kleinzell.
Vor drei Tagen war sie noch traurig gewesen, weil alles so braun und trist ausgesehen hatte.
Doch jetzt strahlte sie über das ganze Schlangengesicht.
„Auch wenn die Wiesen heuer nicht erblühen, erstrahlt unser Geländer im schönsten Grün!“
Und so hatte die kleine Schlange in den letzten 42 Stunden nicht nur ein neues Geländer, einen tollen Barfußweg und einen schöneren Platz entdeckt – sie hatte auch gesehen, was man gemeinsam schaffen kann, wenn alle zusammenhelfen.
Und mit einem zufriedenen Lächeln schlängelte sich unsere kleine Schlange durch das frisch erstrahlte Kleinzell davon.
Ende. 💚
VORHER-NACHHER Vergleich
Es ist an der Zeit, DANKE zu sagen!
Danke an unsere Besucher der Projektpräsentation
Und der aller größte Dank richtet sich an die Mitglieder, die unermüdlich diese Wochenende, für einen Guten Zweck, an diesem Projekt gearbeitet haben.
Zum Schluss, sagen wir Danke an unsere Leitung Hannah und Michael, die alles im Besten Überblick hatten und für Zusammenhalt gesorgt haben.