FALLAKTE #2821
Bericht 1/5
Datum: 11.09.2026
Aktenzeichen: LJ
Tatzeitpunk: 15:00
Tatort: Gemeindeamt Lanzenkirchen
Sachverhalt: Projektübergabe und Start des Projektmarathons
Zeugen: die Landjugendmitglieder, Christoph Hofer, Tobias Hübl, Bernhard und Martina Karnthaler, Dave und Jochen, Sabina Doria
Tathergang:
Am Freitag Nachmittag wurde das Projekt im Sitzungssaal der Gemeinde an die Landjugend übergeben. Zu bauen sind Insektenhotels in der Form der Postleitzahl des Ortes, sowie vier Stehtische die jeweils einen Schirm umschließen können. Nachdem die Aufgaben übergeben wurden, fingen die ersten Planungen an. Zwei Personen zeichneten die Maße der Zahlen, damit das Holz besorgt werden konnte. Eine andere Gruppe schmiedete den Zeitplan der nächsten Stunden und besorgten dann die benötigten Pflanzen. Währenddessen brachten ein paar starke Menschen das bereits vorhandene Holz zu der Arbeitsstätte. Außerdem wurden weitere Materialen besorgt und damit begonnen die Fundamente auszugraben.
Nachdem alle Materialien besorgt waren, kamen alle Mitglieder der Landjugend am Tatort zusammen und gruben die Fundamentlöcher weiter. Dann standen sie vor den nächsten Problemen und diskutierten die nächsten Schritte.
Zeugenaussage Gregi: „Wir setzten jetzt amal is Fundament und die Steher für die deppaten Zahlen.“
Das setzten sie dann um. Für die Verpflegung versorgte die Mitglieder ein lokaler Dönershop.
Um 22:38 Uhr beendeten die Landjugendmitglieder die letzten Tätigkeiten.
Weiteres Vorgehen:
Die Mitglieder machten sich den Treffpunkt, sowie die Pläne für den nächsten Tag aus. Diese waren die Insektenhotels zusammenbauen und fertig stellen, die Stehtische anfertigen und die Fläche des Tatortes zu gestalten.
Fazit:
Der Fall ist noch nicht abgeschlossen und die Ermittlungen laufen noch.
Bericht 2/5
Datum: 12.09.2026
Aktenzeichen: LJ
Tatzeitpunk: 07:30 – 12:00 Uhr
Tatort: Im Hause Puchegger
Sachverhalt: Schneiden der Wände für die Insektenhotels und Tische
Zeugen: alle wachen Mitglieder
Tathergang:
Um 07:30 Uhr trafen die ersten unausgeschlafenen Personen am Tatort ein. Sie besprachen die ersten Schritte und gingen zur Arbeitsstätte, die sich in der Hauseinfahrt des Obmannes befand. Dort fingen sie an die Zahlen auf den Rückwandplatten aufzuzeichnen und die Tische zuzuschneiden. Die Obfrau fuhr währenddessen zu einem nahegelegenen Lebensmittelgeschäft und besorgte dort die Verpflegung für das Frühstück. Bevor dieses aber gegessen werden konnte, traf die Landesleitung ein verschaffte sich einen Überblick über den Stand der Dinge und fragte nach wie alles vorangeht. Außerdem wurden die Alpakas im Garten des Hausherrn herzlichst begrüßt.
Rechtzeitig zu einer kurzen Pause trafen der Bürgermeister Bernhard Karnthaler, Franz und Martina Dinhobl sowie Maria Kornhofer ein und verpflegten uns mit regionalen Köstlichkeiten. Gestärkt ging es im Anschluss weiter mit bohren, schleifen und schneiden.
Zeugenaussage Franz Dinhobl: „Na eh super wos es mochts.“
Zeugenaussage Matthias Luger: “Eine sehr kreative Idee glaub I, wo ma sich richtig austoben kann.”
Zeugenaussage Lisa Weber: “Das Projekt is perfekt geplant, ihr hobts scho an Plan wies nochher weiter geht und es is a roter Faden der si do durchzieht”
Zeugenaussage Felix Gaubmann: “Insektenhotel is imma a sinnvolle Lösung.”
Zeugenaussage Lena Palecek: “… und die Stehtische daun am Hauptplatz für die Bevölkerung, dass jeder was was die Landjugend alles kann.”
Opfer:
Hans und Conny Puchegger – Beschlagnahme des Gartes und der Garage
Weiteres Vorgehen:
Tischbeine und Querverstrebungen, Insektenhotels fertigstellen und aufbauen.
Fazit:
Der Fall ist noch nicht abgeschlossen und die Ermittlungen laufen noch.
Bericht 3/5
Datum: 12.09.2026
Aktenzeichen: LJ
Tatzeitpunk: 12:00 – 23:59 Uhr
Tatort: Im Hause Puchegger und am Ort der Tat
Sachverhalt: Fertigstellen der Insektenhotels und Betonieren der Rasenkanten
Zeugen: die müden Mitglieder
Tathergang:
Nach keiner Mittagspause stellte ein Teil der Gruppe die Insektenhotels fertig. Die Arbeit war kräfte- und nervenraubend. Es dauerte länger als geplant, wobei die Landjugendmitglieder an diesem Punkt jeden Zeitplan verwarfen.
Zur gleichen Zeit fand sich eine Kleingruppe zusammen, die zu Beginn Staffeln für die Stehtische zusammenbaute und machte sich anschließend auf den Weg zum Tatort. Dort mussten die Sockel befestigt werden, sodass die Zahlen halbwegs gerade stehen. Danach gruben sie die bereits am Vortag vorbereitete Fläche am Rand noch tiefer, da dort noch Rasenkanten einbetoniert werden mussten. Denn Erdbewegung ist die größte Leidenschaft der fleißigen Mitglieder der Landjugend Lanzenkirchen. Sie gruben und gruben zu dritt immer tiefer in die Erde und legten sich anschließend in die Kinettn. Anschließend kamen weitere Mitglieder dazu, die beim Betonieren und Hineinheben der Steinplatten halfen.
Um 20:04 Uhr waren die Insektenhotels fast fertig, was zur Folge hatte, dass die Personen von der Werkstätte zum Tatort gingen und halfen sie bei der Fertigstellung der Rasenkanten. Nach einer Stunde war diese auch fertig und auch die Landjugendmitglieder waren fertig. Die hungrige Meute die am Tatgeschehen nicht beteiligt waren, kümmerten sich währenddessen um das Essen. Der anstrengende Arbeitstag wurde beendet und zeitgleich begann es zu regnen.
Zeugenaussage Landjugendmitglied ohne Funktion: “Tschüss! Mir reichts!"
Zeugenaussage alle essenden Landjugendmitglieder: “Wo sind eigentlich Flo und PH? - bei da Adrienne pickn blieben.”
Weiteres Vorgehen:
Essen und schlafen
Fazit:
Der Fall ist noch nicht abgeschlossen und die Ermittlungen laufen noch.
Bericht 4/5
Datum: 13.09.2026
Aktenzeichen: LJ
Tatzeitpunk: 08:00 – 17:14 Uhr
Tatort: Im Hause Puchegger und am Ort der Tat
Sachverhalt: eine zusätzliche Aufgabe erfinden, die Insektenhotels befüllen und aufstellen, die Tische fertig zusammenbauen
Zeugen: die Mitglieder, die es rechtzeitig zur Tat geschafft haben
Tathergang:
Um 08:24 begann die Arbeit, da die meisten Mitglieder übermüdet mit einer Verspätung eintrafen. Die Obfrau und der Obmann schmiedeten einen Plan wie sie die Zusatzaufgabe umplanen könnten. Die vorgegebene Aufgabe konnte aufgrund mangelhafter Materialien nicht erfüllt werden. Der Plan war es, einen Mistkübel zu bauen, da sich am Tatort keiner befand, was seitens der Arbeiten auf der Baustelle von allen Mitgliedern bemängelt wurde. Gemeinsam wurde gegrübelt wie dieser am besten zusammengebaut und am Tatort montiert werden konnte.
Die Abstände der Tischbeine mussten ausgemessen werden. Diese Aufgabe wurde von unseren kompetentesten Mitgliedern übernommen, damit die Tische auch gerade stehen können. Im Anschluss wurden die heiß diskutierten Tischbeine sowie die Holzklötze auf der Unterseite der Tische befestigt. Leider war zusätzlich eine Querkonstruktionen nötig, da die Tische doch wackelten. Die Diskussion dauerte mehr als zwei Stunden, aber danach war der Plan gut durchdacht und es konnte alles abgeschlossen werden. Danach wackelten sie nicht mehr.
Ebenfalls in der Früh begab sich eine Gruppe zum Tatort, denn dort musste die am Tag zuvor mühevoll ausgehobene Kinettn wieder mit Erde aufgeschüttet werden. Sie richteten die Pflanzen aus und überlegten wo sie diese am besten einsetzen würden. Dann bereiteten diese Personen das Material zum Befüllen der Insektenhotels vor. Sie schnitten das Schilf, bohrten Löcher in Ziegelsteine und in Baumstammscheiben. Die Holzzahlen brachten sie anschließend zum Tatort und stellten diese auf, sodass sie diese in die befestigte Halterung schrauben konnten. Dann befüllten sie die Figuren mit dem vorbereiteten Material und legten ein Kupferblech darauf, sodass es vor Witterung geschützt ist.
Die drei Projekte wurden um 17:14 fertiggestellt.
Zeugenbefragung:
Obfrau: “Glauben Sie, dass wir heute noch fertig werden?”
Nadine Guttmann: "….mmmhh jaah, ja? sicher?
Obfrau: “Ist das eine Frage oder eine Antowrt?”
Nadine Guttmann: “eine Antwort?”
Weiteres Vorgehen:
Letzte Vorbereitungen treffen für die Projektpräsentation.
Fazit:
Der Fall ist noch nicht abgeschlossen und die Ermittlungen laufen noch.
Bericht 5/5
Datum: 13.09.2026
Aktenzeichen: LJ
Tatzeitpunk: 17:15 – 20:21 Uhr
Tatort: Im Hause Puchegger und am Ort der Tat
Sachverhalt: letzte Feinschliffe, Projektpräsentation und wegräumen
Zeugen: die erschöpften Mitglieder, Familien, Freunde, Gemeindeabgeordnete, Landesbeirat
Tathergang:
Die Mitglieder fingen um 17:15 Uhr an die letzten Vorbereitungen zu treffen. Sie befestigten den Maschendraht an der Vorderseite der Insektenhotels an, pflanzten die Blumen in die Erde und schütteten den Schotter am Tatort auf. Der Mistkübel wurde nach einer kurzer Reparaturpause auch fixiert und mit einem Müllsack ausgestattet und somit war dann der Platz auch fertig gestaltet.
Währenddessen stellten die kleinsten Landjugendmitglieder die Schirme der Gemeinde mit den neugebauten Stehtischen auf, sodass die Gäste, die langsam eintrafen einen Platz zum Stehen haben. Für die Verpflegung der Projektpräsentation wurden Brote gestrichen, Kuchen geschnitten und Getränke eiskalt gekühlt.
Die Präsentation begann um 18:04. Anwesend waren dabei unter anderem der Bürgermeister Bernhard Karnthaler, die Vize-Bürgermeisterin Sabina Doria, einige Gemeinderäte, Landesbeirat Christoph Hofer sowie zahlreiche Angehörige und Gäste. Die anwesenden Gäste wurden begrüßt und über den Projektmarathon informiert. Das umgesetzte Projekt wurde vorgestellt und es wurde allen helfenden Personen gedankt.
Im anschließenden Beisammensein wurde noch eifrig mit allen Gästen geplaudert. Außerdem wurde mit der Gemeinde vereinbart, dass auch noch weitere Stehtische nachträglich angefertigt werden sollen. Die Tische sollen bei allen öffentlichen Veranstaltungen im Ort genutzt werden und repräsentieren somit die Landjugend Lanzenkirchen nach außen hin.
Nach der Zusammenkunft musste der Tatort schließlich noch bereinigt werden, sodass keinerlei Verunreinigungen mehr zu sehen waren. Bis 20:21 wurden die Stehtische abgebaut, restliches Werkzeug weggeräumt und sonstige Materialien in den Landjugendraum gebracht.
Weiteres Vorgehen:
Die Fallakte (Projektmappe) wird zur Prüfung zur Jury geschickt und ein persönliches Gespräch steht an.
Fazit:
Der Fall wurde abgeschlossen und die Ermittlungen wurden beendet.