Projektübergabe
"Ein Dach für große Abenteuer"
… mit diesem Projektnamen fiel am 04. September 2026 um 15:30 Uhr unser Startschuss für den Projektmarathon!
Unser Projekt:
Eine Pergola mit 120 qm2 für die Schaukel am Spielplatz in Sittendorf. Für dieses Projekt bleibt uns 42,195 Stunden Zeit - Natürlich werden die einen oder anderen Nebenaufgaben von den fleißigen Wienerwald-Landjugendbienchen währenddessen gestämmt und gemeistert. Uns hält definitiv nichts auf!
Eine herzliche Einladung möchten wir besonders für Sonntag, den 06. September aussprechen.
Um 14:30 Uhr findet unsere diesjährige Projektpräsentation am Spielplatz auf der Teichwiese in Sittendorf statt.
Für anschließende Verpflegung ist bereits jetzt schon bestens gesorgt!
Die ersten Stunden
Kaum war die Aufgabe übergeben, wurde auch schon mit den ersten Arbeiten begonnen. Eine Gruppe machte sich direkt auf den Weg zum Bauhof, wo das Holz für die geplante Überdachung bereitstand. Dort wurden die ersten Steher vorbereitet und mit den Arbeiten begonnen.
Währenddessen ging es für die anderen erst einmal an die Planung. Es wurden Ideen für die Dekoration gesammelt, überlegt, wie wir den Spielplatz gestalten können und welche zusätzlichen Aufgaben wir im Rahmen des Projektmarathons noch umsetzen möchten. Dabei kamen schon einige Ideen zusammen.
Nachdem die ersten Überlegungen gemacht waren, ging es gemeinsam zum Spielplatz. Vor Ort wurde alles genau angeschaut und ausgemessen, um zu sehen, welche Ideen sich tatsächlich umsetzen lassen und wo vielleicht noch etwas angepasst werden muss. Schließlich soll am Ende nicht nur die Idee gut klingen, sondern auch alles wirklich funktionieren.
Danach wurden die Aufgaben wieder aufgeteilt. Eine Gruppe machte sich auf den Weg zum Einkaufen, um das benötigte Material zu besorgen. Die anderen holten inzwischen die Pfosten für die geplanten Zusatzarbeiten und begannen direkt mit der Bearbeitung. Die Pfosten wurden zugeschnitten, vorbereitet und für die nächsten Arbeitsschritte hergerichtet.
So vergingen die ersten Stunden eigentlich schneller, als man schauen konnte. Während an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet, geplant, geschnitten und organisiert wurde, nahm das Projekt langsam immer mehr Gestalt an.
Und das Wichtigste: Das war erst der Anfang. Die nächsten Stunden sollten noch einiges an Arbeit, viele weitere Aufgaben und vermutlich auch den einen oder anderen spontanen Plan bereithalten.
Zusatzaufgaben
Neben den fleißigen Arbeiten an der Überdachung wurden bereits die ersten Zusatzaufgaben in Angriff genommen. Auf der Baustelle herrschte also weiterhin reges Treiben und es wurde an mehreren Ecken gleichzeitig gearbeitet.
Für den geplanten Barfußweg wurde die Umrandung angefertigt und passend vorbereitet. Gleichzeitig wurde bereits überlegt und diskutiert, welche unterschiedlichen Materialien später in den einzelnen Bereichen zum Einsatz kommen sollen. Von weich bis fest, von angenehm bis vielleicht etwas knifflig – der Barfußweg soll schließlich für Groß und Klein zu einem besonderen Erlebnis werden.
Auch das Insektenhotel nahm langsam, aber sicher Gestalt an. Das Holz für die Umrandung wurde genau zugeschnitten, sorgfältig bearbeitet und anschließend zusammengeschraubt. Damit ist die Grundlage geschaffen, damit schon bald viele kleine Bewohner ihr neues Zuhause am Spielplatz beziehen können.
Bei der Gemüsepyramide wurde ebenfalls ordentlich angepackt. Die einzelnen Teile wurden zusammengeschraubt und die Pyramide steht nun fertig für den nächsten Arbeitsschritt bereit. Schon morgen geht es weiter: Dann wird sie mit Erde befüllt.
Und auch bei der eigentlichen Überdachung konnte wieder ein wichtiger Punkt abgehakt werden. Die Sitzbank wurde fertig gebaut und steht damit bereit für die Montage. Schon bald soll sie unter der neuen Überdachung ihren Platz finden und den Besucherinnen und Besuchern des Spielplatzes eine gemütliche Sitzgelegenheit bieten.
So nimmt das gesamte Projekt Stück für Stück Form an – und mit jedem fertigen Bauteil wird sichtbarer, was hier in nur wenigen Tagen gemeinsam geschaffen wird.
Freitags-Nachtschicht
Auch in der Nacht wurde bei uns keineswegs ein Gang zurückgeschaltet. Während andere vielleicht schon längst im Bett lagen, ging es auf unserer Baustelle munter weiter. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gesägt, geschraubt, gebohrt, gebaut und für den nächsten Tag vorbereitet. Müdigkeit hin oder her – schließlich gibt es bei einem Projektmarathon keine Zeit zu verlieren!
Unter anderem wurde noch ein Vogelhaus gebaut, das später seinen Platz am neu gestalteten Spielplatz finden soll. Mit viel handwerklichem Geschick entstand dabei Stück für Stück ein neues Zuhause für die gefiederten Besucher des Spielplatzes.
Auch bei der Überdachung wurde die Nachtschicht genutzt, um ordentlich voranzukommen. Die Steher, die am nächsten Tag aufgestellt werden sollten, wurden noch fertig zugeschnitten, bearbeitet und für die Montage vorbereitet. Damit war wieder ein wichtiger Arbeitsschritt geschafft und alles bereit, damit es am nächsten Morgen direkt weitergehen konnte.
Doch bei aller Arbeit darf natürlich auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommen. Ganz nebenbei gab es nämlich noch einen besonderen Grund zum Feiern: Unser Kassier durfte seinen 30. Geburtstag feiern! Kurzerhand wurde in der Nachtschicht noch ein Geburtstagsplakat gestaltet und aufgehängt. Denn auch wenn bei einem Projektmarathon die Arbeit im Vordergrund steht, gehören ein bisschen Spaß, Zusammenhalt und gemeinsame Feiermomente genauso dazu.
Und so wurde bis 3 Uhr früh fleißig weitergearbeitet. Die Augen wurden zwar langsam kleiner und die Müdigkeit immer größer, doch dafür konnte wieder eine ganze Reihe an Aufgaben von der Liste gestrichen werden. Mit dem guten Gefühl, erneut einiges geschafft zu haben, ging es schließlich ins Bett.
Viel Zeit zum Ausschlafen blieb allerdings nicht: Bereits um 7 Uhr wartete die nächste Arbeitsrunde auf uns. Die Nachtschicht war vorbei – doch der nächste Projekttag stand schon vor der Tür!
Die ersten Morgenstunden
Nach der langen Nachtschicht bis 3 Uhr früh blieb nicht viel Zeit zum Schlafen. Bereits um 7 Uhr hieß es wieder: raus aus den Betten und ab auf die Baustelle! Auch wenn die Augen nach der kurzen Nacht noch etwas kleiner waren, war von Müdigkeit kaum etwas zu spüren – schließlich warteten schon die nächsten Aufgaben auf uns. Ein ordentliches Frühstück durfte da natürlich nicht fehlen, bevor wieder gemeinsam angepackt wurde.
Frisch gestärkt ging es zunächst zum Bauhof. Dort wurde alles Notwendige zusammengesucht, aufgeladen und anschließend direkt zum Spielplatz transportiert. Die Verladung stellte uns kurzfridtig vor eine große Herausforderung - da die Pergola 12x10x4 Meter wird sind die Holzstücke dememtsprechend lang.
Kaum angekommen, wurde auch schon mit dem nächsten großen Arbeitsschritt begonnen: Die am Vorabend vorbereiteten Steher für die Überdachung wurden aufgestellt und für die weiteren Arbeiten ausgerichtet. Damit wurde nun auch vor Ort immer deutlicher sichtbar, wie die geplante Überdachung langsam Gestalt annimmt.
Während ein Teil der Gruppe mit dem Aufstellen beschäftigt war, wurden gleichzeitig die restlichen Pfosten noch auf die benötigten Maße nachgeschnitten und für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet. Jeder Handgriff musste sitzen, denn bei so einem Projekt gibt es schließlich keine Zeit zu verlieren.
Währenddessen machte sich eine weitere Gruppe auf den Weg zum Einkaufen. Noch fehlendes Material, Werkzeug und sonstige benötigte Dinge mussten besorgt werden, damit auf der Baustelle anschließend ohne lange Unterbrechungen weitergearbeitet werden konnte.
So startete unser Samstag trotz gerade einmal vier Stunden Schlaf bereits am frühen Morgen wieder mit vollem Einsatz. Mehrere Gruppen, mehrere Aufgaben und ein gemeinsames Ziel: Schritt für Schritt unseren Spielplatz fertigzustellen. Die kurze Nacht war zwar deutlich spürbar, doch der Teamgeist und die Motivation waren ungebrochen – und genau das macht einen echten Projektmarathon aus!
Der produktive Vormittag
Gleich zu Beginn stand ein besonders wichtiger Arbeitsschritt auf dem Programm: Die vorbereiteten Steher mit einer Höhe von 4 Meter für unsere Holzbeschattung wurden mit Hilfe eines Krans aufgestellt. Gespannt wurde beobachtet, wie die schweren Holzteile Stück für Stück an ihren Platz gehoben wurden. Plötzlich konnte man nicht mehr nur erahnen, was hier entstehen sollte – zum ersten Mal war die geplante Konstruktion richtig zu erkennen. Ein Moment, bei dem man nach all der Arbeit auch einmal kurz stehen bleiben und sich denken konnte: Jetzt wird’s wirklich was!
Während bei der Überdachung fleißig aufgestellt und ausgerichtet wurde, ging es auch an den anderen Baustellen munter weiter. Die bereits gefertigte Sitzbank bekam ihren letzten Feinschliff. Sie wurde gründlich abgeschliffen und für die spätere Montage vorbereitet. Bald soll sie unter der neuen Beschattung ihren Platz finden und zum gemütlichen Verweilen einladen.
Auch unsere Gemüsepyramide bekam an diesem Vormittag ihren nächsten großen Schritt. Sie wurde mit Erde befüllt und anschließend in den Garten der Volksschule Sittendorf gebracht und dort aufgestellt. Aus den einzelnen Holzteilen war damit endgültig eine richtige kleine Pyramide geworden – jetzt fehlt nur noch das passende Grün, damit auch wirklich etwas darin wachsen kann.
Beim Sichtschutz wurde ebenfalls fleißig weitergearbeitet. Die einzelnen Elemente wurden genau auf die benötigten Maße zugeschnitten und anschließend sorgfältig geschliffen. Schließlich soll am Ende nicht nur alles passen, sondern auch ordentlich aussehen und sich gut in den neu gestalteten Spielplatz einfügen.
Und auch das Insektenhotel wuchs weiter. Die dafür benötigten Steher wurden zugeschnitten, bearbeitet und ebenfalls sauber geschliffen. So wurde auch hier bereits die nächste Grundlage geschaffen, damit später die einzelnen Teile montiert und das neue Zuhause für unsere kleinen Krabbler fertiggestellt werden kann.
Während an der Überdachung die ersten großen Teile ihren Platz fanden, wurde also rundherum gesägt, geschliffen, getragen, geschraubt und vorbereitet. Überall auf der Baustelle war etwas los und jeder hatte seine Aufgabe.
Nachmittagsschicht
Auf unserer Baustelle war am Samstagnachmittag ordentlich was los. Mittlerweile war überall zu sehen, wie aus den einzelnen vorbereiteten Teilen langsam etwas Großes entstand. Zeit für eine längere Pause blieb trotzdem nicht – schließlich standen noch jede Menge Aufgaben auf dem Programm.
Bei der Beschattung ging es nun richtig in die Höhe. Mit Hilfe des Krans wurden die schweren Querbalken nach oben gehoben und an den bereits aufgestellten Stehern befestigt. Gemeinsam wurde ausgerichtet, angepasst und verschraubt. Mit jedem montierten Balken wurde die Konstruktion vollständiger und man konnte immer besser erkennen, wie die fertige Holzbeschattung einmal aussehen würde.
Während oben an der Beschattung gearbeitet wurde, entstand auch am Boden einiges Neues. Der bereits vorbereitete Sichtschutz wurde an seinen vorgesehenen Platz gebracht, ausgerichtet und fest angeschraubt.
Auch die ersten Außenbereiche nahmen immer mehr Form an. Für den Barfußweg wurde der vorgesehene Bereich ausgebaggert und anschließend mit den verschiedenen Materialien befüllt. Aus der bisherigen Planung wurde damit nun tatsächlich ein fertiger Bereich, der später zum Ausprobieren einladen soll.
Unser Insektenhotel bekam ebenfalls seinen letzten Feinschliff. Nachdem die Konstruktion fertiggestellt war, wurde es mit verschiedenen Materialien gefüllt. Damit stehen später zahlreiche unterschiedliche Versteck- und Nistmöglichkeiten für die kleinen Bewohner zur Verfügung.
Daneben wurde das geplante Blumenbeet ausgebaggert und entsprechend vorbereitet und befüllt. Noch war von der zukünftigen Blütenpracht nicht viel zu sehen – aber die Grundlage dafür war bereits geschaffen.
Und auch bei der Sitzbank ging es weiter. Sie wurde an ihrem vorgesehenen Platz befestigt und zusätzlich verstärkt. Schließlich soll sie später nicht nur gut aussehen, sondern auch stabil und sicher sein, wenn dort die ersten Besucher Platz nehmen.
So wurde den ganzen Nachmittag an allen Ecken und Enden gearbeitet. Während die einen oben an der Beschattung schraubten, wurde nebenan gegraben, montiert, geschliffen und gestaltet. Überall entstand ein kleines Stück unseres Projekts – und langsam wurde aus vielen einzelnen Arbeiten ein richtiges Ganzes.
Hoher Besuch
Auch während unseres zweiten Tages beim Projektmarathon durften wir uns über mehrere Besuche freuen. Bei den langen Arbeitstagen ist so ein Zwischenstopp natürlich eine schöne Abwechslung – und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, unseren aktuellen Baufortschritt zu zeigen.
Am Vormittag schaute unser Viertelsteam bei uns vorbei. Sie erkundigten sich, wie es uns nach der ersten Nacht geht, wie weit wir bereits gekommen sind und ob bei uns alles nach Plan läuft. Natürlich konnten wir dabei auch gleich zeigen, was seit der Übergabe am Freitag schon alles entstanden ist.
Am Nachmittag ging es dann gleich mit dem nächsten Besuch weiter. GF Thomas Zeitelberger kam vorbei und machte sich vor Ort ein Bild von unserem Projekt und den bisherigen Arbeiten.
Anschließend durften wir Lisa Weber und Matthias Luger von der Landesleitung gemeinsam mit der stellvertretenden Bundesleiterin Martina Ogriseg bei uns begrüßen. Bei einem Rundgang über die Baustelle konnten wir zeigen, woran gerade gearbeitet wurde, was bereits fertig war und welche Aufgaben noch vor uns lagen.
Gerade mitten im Projektmarathon, wenn seit Freitag fast durchgehend gearbeitet wird, freut es uns besonders, wenn sich Zeit genommen wird, bei uns vorbeizuschauen und sich anzusehen, was wir als Gruppe auf die Beine stellen.
Danke für euren Besuch und die Wertschätzung unserer Arbeit!
Das Rennen gegen die Zeit
Noch einmal hieß es früh aufstehen – und dann ging es in den Endspurt! Ab 7 Uhr waren wir wieder auf der Baustelle, denn ein großer und wichtiger Punkt stand noch auf unserer Liste: das Dach unserer Überdachung.
Von den ersten Arbeiten am Morgen bis weit in den Vormittag wurde gesägt, angepasst, geschraubt und montiert. Jeder Handgriff musste sitzen, denn mittlerweile waren wir nur noch einen großen Schritt von der fertigen Überdachung entfernt. Nach all den Stunden Arbeit konnten wir schließlich aufatmen: Das Dach war fertig! Damit war der letzte große Arbeitsschritt geschafft und unsere Überdachung stand nun komplett vor uns. Ein richtig besonderer Moment – immerhin hatten wir genau daran in den vergangenen Tagen immer wieder gearbeitet.
Während auf der Baustelle noch die letzten Handgriffe erledigt wurden, liefen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die Projektpräsentation auf Hochtouren. Fotos aus den vergangenen Tagen wurden ausgedruckt, die Präsentationsrede wurde geschrieben und die letzten Details für den großen Auftritt wurden vorbereitet. Jetzt wurde uns langsam bewusst: Viel Zeit bleibt nicht mehr!
Für die nötige Stärkung am Vormittag war zum Glück ebenfalls gesorgt. Landtagsabgeordnete Marlene Zeidler-Beck, gfGRin Karin Höss und Bauernkammerndirektor Johannes Schabbauer schauten bei uns vorbei und brachten ein ordentliches Frühstück mit. Nach den kurzen Nächten und vielen Stunden auf der Baustelle kam diese Stärkung genau richtig. So konnten wir noch einmal Energie tanken und gestärkt in den Endspurt starten.
Während am Spielplatz weiter fleißig gearbeitet wurde, bekam auch unser Bauhof wieder etwas Aufmerksamkeit. Nach den vergangenen Tagen sah man schließlich deutlich, dass hier einiges passiert war. Also wurde ordentlich zusammengeräumt, Material verstaut und alles wieder auf Vordermann gebracht.
Auch rund um den Spielplatz gab es noch letzte Arbeiten zu erledigen. Die durch die Bauarbeiten etwas in Mitleidenschaft gezogene Wiese wurde mit frischer Erde aufgeschüttet und wieder schön hergerichtet. Gleichzeitig wurden die Garnituren für die bevorstehende Projektpräsentation aufgestellt – schließlich sollten auch unsere Gäste einen guten Platz bekommen.
Und natürlich durfte bei all dem Endspurt auch das Feiern nicht zu kurz kommen. Denn heute gab es gleich doppelten Grund zur Freude: Nicht nur unser Projektmarathon ging in die letzte Runde, auch eines unserer Mitglieder hatte Geburtstag! Kurzerhand wurde wieder ein Geburtstagsplakat gestaltet und aufgehängt. Ein kleines Geburtstagsständchen durfte bei so einem besonderen Tag natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Damit war es geschafft: Der letzte große Arbeitsschritt unseres Projektmarathons war erledigt! Nach unzähligen Stunden Arbeit, kurzen Nächten, jeder Menge Holz, Schrauben, Erde und vor allem ganz viel Teamwork stand unser Projekt nun tatsächlich vor uns.
Jetzt hieß es nur noch: Baustelle fertig machen, tief durchatmen und alles für die Projektpräsentation vorbereiten. Der große Moment, auf den wir die letzten Tage hingearbeitet hatten, rückte immer näher!
Projektpräsentation
Dann war er endlich da: der Moment, auf den wir 42,195 Stunden gewartet hatten – unsere Projektpräsentation!
Nach unzähligen Stunden auf der Baustelle, kurzen Nächten und gefühlt tausenden Schrauben konnten wir endlich zeigen, was wir gemeinsam geschafft hatten. Aus einer anfänglichen Aufgabe war in diesen 42,195 Stunden ein ganzes Projekt rund um den Spielplatz in Sittendorf geworden. Und jetzt stand alles fertig vor uns.
Bei der Präsentation wurde noch einmal erzählt, was sich in den vergangenen Tagen alles getan hatte – von den ersten Planungen über das Sägen, Schleifen und Schrauben bis hin zu den letzten Handgriffen kurz vor der Präsentation. Unsere Leitung führte die Ehrengäste und Gäste durch unser Projekt und zeigte, wie aus vielen einzelnen Ideen und Arbeitsschritten am Ende ein gemeinsames Ganzes entstanden ist.
Besonders gefreut haben wir uns, dass auch unsere Ehrengäste dabei waren:
GF Thomas Zeitelberger von der Landjugend Niederösterreich sowie gfGRin Karin Höss, GR Marion Vockathaler, GR Michael Moser und GR Robert Heindl von der Gemeinde Wienerwald.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, bei unserer Präsentation dabei zu sein, euch unser Projekt anzusehen und uns zu unterstützen! Nach all der Arbeit war es für uns besonders schön, euch am Ende zeigen zu können, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben.
Und natürlich wäre es kein richtiger Landjugend-Abschluss gewesen, wenn danach nicht auch ordentlich gefeiert worden wäre. Die Anspannung der letzten Stunden war vorbei und wir konnten endlich einmal durchschnaufen. Unserem Geburtstagskind wurde natürlich ganz herzlich gratuliert – ein Geburtstagsplakat durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen.
Danach wurde der Grill angeworfen und wir ließen den Projektmarathon gemeinsam gemütlich ausklingen. Es wurde gegessen, gelacht und noch einmal über die vergangenen Tage gesprochen. Über die lange Nacht, die kurzen vier Stunden Schlaf, spontane Planänderungen, kleine Baustellenpannen und natürlich über all die Dinge, die wir gemeinsam geschafft hatten.
Und plötzlich war es vorbei.
42,195 Stunden.
42,195 Stunden, in denen wir gesägt, geschraubt, geschliffen, gegraben, gebaut, gelacht und manchmal wahrscheinlich auch ein bisschen geflucht haben. 😄
Aber vor allem waren es 42,195 Stunden voller Zusammenhalt, Teamwork und ganz viel Landjugend.
Wir können stolz auf das sein, was wir gemeinsam geschaffen haben – und genau das macht unseren Projektmarathon zu etwas ganz Besonderem. ❤️
Unser Projekt zusammengefasst
Das Herzstück & Hauptprojekt unseres diesjährigen Projektmarathons war der Bau einer großen Pergola als Überdachung für die Schaukel am Spielplatz in Sittendorf.
Mit einer Größe von rund 12 × 10 Metern und einer Höhe von 4 Metern wurde in kürzester Zeit eine neue Überdachung geschaffen. Darunter sorgt eine Sitzbank für einen gemütlichen Platz zum Verweilen. Die Holzkonstruktion soll zusätzlich begrünt werden und so in Zukunft natürlichen Schatten spenden.
Doch bei der Pergola blieb es nicht. Während des Projektmarathons haben wir uns selbst noch einige Zusatzaufgaben überlegt, um den Spielplatz rundherum aufzuwerten.
Zusatzprojekte:
🌿 Barfußweg – der Bereich wurde vorbereitet, ausgebaggert und mit verschiedenen Materialien gestaltet.
🐝 Insektenhotel – von der Holzkonstruktion bis zur Befüllung komplett von uns umgesetzt.
🌸 Blumenbeet – ausgebaggert, vorbereitet und neu angelegt.
🪵 Sichtschutz – zugeschnitten, geschliffen und montiert, um den Bereich rund um die Pergola gemütlicher zu gestalten.
🥕 Gemüsepyramide – aufgebaut, mit Erde befüllt und anschließend im Garten der Volksschule Sittendorf aufgestellt.
🪑 Sitzbank – abgeschliffen, montiert und zusätzlich verstärkt, damit unter der neuen Pergola ein gemütlicher Sitzplatz entsteht.
Aus einer Aufgabe wurde so unser ganz eigenes Gesamtprojekt – mit vielen zusätzlichen Ideen, jeder Menge Arbeit und vor allem ganz viel Teamwork.
42,195 Stunden. Eine Aufgabe. Viele Ideen. Ein gemeinsames Ergebnis.
Das war unser Projektmarathon 2026.